#048 – Wettkampfernährung – Tri it Fit Podcast

Folge 48 führt uns endlich zu dem für Triathleten doch so wichtigen Thema der Wettkampfernährung!

Schließlich wollen wir ja alle am Wettkampftag das Beste aus uns herausholen. Und da ist die Energieversorgung ein ungeheuer wichtiger Stichpunkt.

Denn es wäre doch schade, wenn Du umsonst trainiert hast, weil am Wettkampftag der Magen streikt, die Energie fehlt oder Du statt im Ziel auf dem Dixie landest.

Also, sprechen wir darüber, was jeder oder jede am Tag X so zu futtern/trinken braucht.

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Zusammenfassung

Zuallererst ist wichtig festzustellen, dass es DIE EINE Ernährungsstrategie im Wettkampf leider nicht gibt.

Jeder Körper reagiert anders, jeder braucht folglich auch anderen Traibstoff.

Daher sollte auch jeder und jede selbst herausfinden, was gut für sie/ihn ist. Das kostet vielleicht etwas Zeit und Nerven, lohnt sich aber, wenn die Rechnung aufgeht.

Im Allgemeinen liegt die Problematik bei der Wettkampfernährung darin, dass die schnelle Energie aus Kohlenhydraten nur begrenzt verfügbar ist.

Sind die Glykogenspeicher leer, muss der Körper auf Energiegewinnung durch Fette umstellen, was etwas länger dauert und mitten im Wettkampf sehr schmerzhaft sein kann. Viele kennen diesen plötzlichen Leistungseinbruch aus dem Marathon, wenn der sogenannte „Mann mit dem Hammer“ kommt.

Bei intensiven Belastungen über 90 Minuten führen daher viele Athleten Kohlenhydrate zu.

Der Haken an der Sache: Nicht jeder Magen verträgt dieselbe Menge oder jede Form von Kohlenhydraten. Diese Unbekannte (welches Gel / Pulver das richtige ist) muss also jeder für sich selbst austesten.

Eine Alternative oder zumindest gute Ergänzung zur kohlenhydratbasierten Wettkampfernährung ist ein gutes Training des Fettstoffwechsels. Denn je mehr Energie der Körper aus Fetten ziehen kann, umso weniger werden die Glykogenspeicher geplündert.

Der Fettstoffwechsel lässt sich beispielsweise durch lange Nüchternläufe, in extremer Form auch durch die sogenannte ketogene Ernährung steuern.

Das bedarf allerdings einer längeren Anpassung und ist nicht innerhalb einer Woche zu erreichen.

Letzten Endes muss jeder selbst entscheiden, was er möchte und sich langfristig darauf einstellen.

Falls das (aus zeitlichen oder anderen Gründen) nicht möglich ist, gilt die Regel: Keine Experimente!

Sprich: Wer normalerweise nicht viele Kohlenhydrate zu sich nimmt, sollte auch keine Mega-Nudelparty am Vorabend veranstalten oder Gels nutzen, die er noch nie ausprobiert hat.

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HER DAMIT!

Über den Autor

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Früher hab ich immer gedacht „Sport ist Mord“, wenn in der Schule Ausdauerlauf oder – noch viel schlimmer – das „Sportfest“ angesagt war. Obwohl ich von mir nicht behaupten kann, per se unsportlich zu sein, habe ich dieses Potential selten genutzt. Inzwischen quäle ich mich freiwillig - und mit Spaß - jedes Mal aufs Neue zum Training.

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