#057 – Hawaii Rückblick 2019 – Tri it Fit Podcast

Was war das für ein Rennen 2019 auf Hawaii!

Wir sind noch immer tief beeindruckt von dem, was bei der Ironman Weltmeisterschaft alles passiert ist.

Es gab viel Positives, aber auch ein paar unschöne Szenen.

Wies aus unsere Sicht war, erfährst du in Folge 57.

Zusammenfassung

“Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!”.

So in etwa könnte man die diesjährige Ironman Weltmeisterschaft in Kailua Kona zusammenfassen.

Natürlich liegt das auch ein stückweit in der Natur der Sache: Bei einer der härtesten Langdistanzen der Welt mit ungewissen Bedigungen, was die Temperaturen und die Windsituation angeht.

Zusätzlich können auch individuelle Faktoren das Rennen extrem stark beeinflussen.

Auch eine noch so gute Vorbereitung kann die Athleten leider nicht vor Magenverstimmungen, Fieber oder sonstigen körperlichen Beschwerden bewahren.

Abzuschätzen, ob es mehr Sinn macht sich durchzubeißen wie Daniela Ryf es getan hat oder ob es vernünftiger ist auszusteigen, wie im Fall von Patrick Lange, ist eine große Aufgabe.

Derartige Rückschläge bei den Topfavoriten geben natürlich den restlichen Athleten die Chance zu zeigen, was in ihnen steckt.

Anne Haug hat diese Chance wunderbar genutzt und sich vor allem beim Laufen wunderbar nach vorne gearbeitet, auch wenn es für die “ewie Zweitplatzierte” Lucy Charles-Barkley ein wenig bitter war.

Auch Laura Philipps hat bei ihrem Debut auf Hawaii dieses Jahr Großes geleistet.

Ganz abgesehen von Jan Frodeno, der mit seinen 38 Jahren noch einmal alles herausgeholt und damit den bereits phänomenalen Streckerekord des Vorjahres unterboten hat.

Für Timothy O´Donell war es der lang ersehnte Podiumsplatz in seiner langen Karriere als Profitriathlet.

Und auch Sebastian Kienle hatte sich Platz 3 redlich verdient.

Wie so oft zeigt sich auch dieses Jahr wieder, dass konstante Ausdauerleistungen mehr bringen sind als kurzfristiges Nach-Vorne-Preschen.

Natürlich hat man als Zuschauer beim wichtigsten Rennen des Jahres immer gut Reden!

Von zu Hause von der Couch aus lässt sich schnell über die Leistung der Athleten urteilen.

Doch man sieht nicht, wieviel Arbeit, Schweiß und Tränen in das Projekt Ironman auf Hawaii geflossen sind.

Daher schätzen wir jede Leistung eines Athleten wert, auch wenn er oder sie die eigenen Erwartungen vielleicht nicht erfüllt hat.

Nicht zuletzt möchten wir unseren Respekt gegenüber jedem, der gefinisht hat, aussprechen.

Nicht nur die Profis leisten eine Menge, sondern auch und besonders die Altersklasseathleten, die zum Teil doppelt so kange auf der Strecke kämpfen!

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Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

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