#071 – Scheitern – Tri it Fit Podcast

In Folge 71 geht es weiterhin um mentale Aspekte im Training, die neben dem körperlichen Training extrem wichtig sind.

Dies zeigt sich zum Beispiel, wenn ein Athlet an einem selbstgesteckten Ziel scheitert.

In dieser Situation den richtigen Umgang mit dem Geschehenen zu finden, ist für viele nicht leicht.

Wir erzählen Dir, warum Scheitern dennoch auch positive Seiten haben kann.

#071 Zusammenfassung

Scheitern wird in unserer Gesellschaft als etwas durchweg Negatives angesehen.

Es trennt die Erfolgreichen von den Verlierern, die in ihrem Leben nie etwas schaffen.

Auch im Sport werden Rückschläge und Enttäuschungen oft eher als Makel angesehen.

Dabei ist Scheitern im Sport irgendwie natürlich und gehört eigentlich dazu.

Ja, vielmehr noch: Scheitern bietet eine große Chance!

An dem Beispiel Jan Frodenos lässt sich das sehr deutlich erkennen.

Im Jahr 2017, als er das Rennen in Hawaii mit starken Rückenschmerzen nur gehend beenden konnte, schien er am Tiefpunkt seiner sportlichen Karriere angelangt.

Doch es sollte noch krasser kommen: Ein Jahr darauf konnte er aufgrund eines Ermüdungsbruches  bei der Ironman Weltmeisterschaft noch nicht einmal an den Start gehen.

Wie bitter für einen Athleten, dessen ganze Karriere doch auf diesen einen Saisonhöhepunkt ausgelegt ist!

Doch das Scheitern führte dazu, dass Frodeno etwas änderte: Er arbeitete an seinem Laufstil und verausgabte sich nicht schon komplett bei kleineren Testrennen im Laufe der Saison.

So kam er 2019 stärker als je zuvor zurück und brach den Rekord aus dem Vorjahr, der wegen der extrem guten Wetterbedingungen schon fast unschlagbar schien.

Das Beispiel von Frodeno (und mancher anderer Profiathleten) zeigt, dass Scheitern hart und schmerzhaft sein kann.

Doch wenn dieser Schmerz zum Umdenken zwingt, kann daraus etwas sehr Großes erwachsen.

Darum:

Lass Dich von Erfahrungen des Scheiterns nicht entmutigen!

Suche die Ursache für das Versagen.

Analysiere die Situation, bis Du das Problem erkannt hast!

Und dann ändere die Strategie!

Dadurch wirst Du letzten Endes wachsen und Dein Potential besser ausschöpfen können, als Du es je ohne das Scheitern je gekonnt hättest.

Denn: Wer nie scheitert, hat seine Ziele zu tief gesteckt!

Darum: lass Dich nicht beirren, wenn Du scheiterst. Nutze es, um Dein Limit zu überwinden!

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Über den Autor

Das Autorenbild

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit Krafttraining gings übers Joggen und Radfahren zum Triathlon, den er mittlerweile nicht nur als Athlet betreibt. Mit einem abgeschlossenen Masterstudium schreibt er nun seit Jahren auf Tri it Fit professionell über alle Themen des Triathlonsports. Darüber hinaus ist er auch als Trainer und Buchautor tätig.

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