#073 – Mentale Stärke II – Tri it Fit Podcast

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Nachdem wir in Folge 72 über das Phänomen Mentale Stärke gesprochen haben und darauf eingegangen sind, welche Rolle der Kopf beim Sport spiel, tauchen wir in Folge 73 ncoh etwas tiefer ins Thema ein.

Wir schauen uns nämlich an, was Mentale Stärke ist und wie wir sie für uns als Triathleten nutzen können.

Teil 2 wird also spannend!

#073 Zusammenfassung

Auf der Suche nach einer Definition stößt man auf sehr unterscheidliche Meinungen.

Die einen sehen mentale Stärke als Ergebnis von Überzeugungen an, das zu besonders amibitionierten Zielen führe und dafür sorge, dass die betreffenden Personen letzten Ende allen Hindernissen auf dem Weg zu ihrem Ziel trotzen würden.

Die anderen behaupten dagegen, mentale Stärke sei eine erlerntes Verhalten, für das man sich immer wieder neu entscheiden könne.

Tatsächlich erscheint die zweite Erklärung uns plausibler. Schließlich ist mentale Stärke nicht angeboren, sondern muss – genauso wie der Körper auch – trainiert werden.

Zur Veranschaulichung gibt es das Bild von der “Gedankenautobahn” im Kopf.

Man kann sich das in etwa so vorstellen, dass im Hirn bestimmte Verknüpfungen gestärkt werden, dadurch dass gewisse Gedanken immer wiederholt werden.

Oft genutzte Nervenstränge werden dicker und arbeiten deutlich schneller, während selten genutzte verkümmern.

So entwickeln sich aus mentalen “Trampelpfaden” regelrechte “Autobahnen.

Durch regelmäßige Wiederholung werden bestimmte Inhalte verankert.

Mit welchen Inhalten wir unser Gehirn programmieren ist dabei jedem selbst überlassen.

Fakt ist jedoch, dass bei den meisten Menschen ca. 90% der Gedanken negativen Inhalts sind.

Letzten Endes greift das Gehirn in stressigen Situationenauf das Unterbewusstsein zurück.

Je nachdem, welche Synapsen dort wie gut funktionieren, werden wir auf die positiven oder negativen Gedankenbahnen abgleiten, wodurch wir die konkreten Situationen im Alltag, Training und Wettkampf bewältigen können oder aber aufgeben.

Das ist – vereinfacht erklärt – das Prinzip des mentalen Trainings.

Wie genau, d.h. mit welchen Methoden dieses am besten geübt werden kann, darauf werden wir im nächsten Podcast noch einmal eingehen.


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Hinweis: All unsere Empfehlungen wurden sorgfältig ausgewählt, erarbeitet und geprüft. Sie sind für gesunde Erwachsene gedacht, die älter als 18 Jahre sind. Keiner unserer Artikel kann oder soll Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bevor Du mit dem Training beginnst, konsultiere bitte einen Arzt und lass Dich durchchecken.

 

Über den Autor

Tri it Fit Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit Krafttraining gings übers Joggen und Radfahren zum Triathlon, den er mittlerweile nicht nur als Athlet betreibt. Mit einem abgeschlossenen Masterstudium schreibt er nun seit Jahren auf Tri it Fit professionell über alle Themen des Triathlonsports. Darüber hinaus ist er auch als Trainer und Buchautor tätig.

2 Kommentare

  1. Leseravatar

    Hallo Lotta und Schorsch,
    sehr spannende Folge. Kann man wahrscheinlich noch viel länger drüber reden. So aus Interviews mit Langdistanzlern habe ich mal gehört, dass die quasi so ein Arsenal an positiven Gedanken haben, die sie abrufen Können, wenn es schwer wird. Daniela Ryf hat mal erzählt, dass sie an die Kinder in ihrem Fanclub denkt, die sich freuen, wenn sie gewinnt. Ich denke mentale Stärke kann auch durch solche Techniken unterstützt werden…

    • Leseravatar

      Hey Thomas,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja das Thema ist echt spannend. Wir gehen in der nächsten Folge auch noch weiter auf Techniken ein. Aber du hast recht, manchmal sind es die einfachsten Gründe, die man im Kopf liegen hat und als Motivation nutzen kann.
      Sportliche Grüße