10 Gründe, warum du als Triathlet einen Trainingsplan brauchst

Eigentlich ist das Ziel ja klar. Du willst einen Wettkampf absolvieren und kennst die Streckenanforderungen. Also ab ins Becken oder auf die Straße und los gehts mit der Schinderei. Laufen, Schwimmen und Radeln was das Zeug hält, um möglichst schnell mindestens die doppelte Distanz in einer top Zeit zu schaffen. Das ist natürlich auch eine Art Trainingsplan.

Nur kann der dich auch massiv zurückwerfen, indem du dich zu Beginn deiner Vorbereitung so verausgabst, dass du deine Höchstform weit vor deinem Wettkampf erreicht hast.

Meist macht sich dann kurz vor dem Triathlon Übertraining bemerkbar, was deine Wettkampfleistung massiv beeinflussen wird.

Damit sind wir auch schon beim ersten Grund angekommen, der für einen richtigen Trainingsplan spricht:

1. Ein Trainingsplan schafft Ausgleich

Ein richtiger Trainingsplan sollte immer eine gesunden Mittelweg aus anstrengendem Training und entspannter Erholung bieten.

Denn du willst ja mit deinem Trainingsplan erreichen, dass du fitter, stärker und/oder schneller wirst.

Dies geschieht jedoch im Idealfall durch die Superkompensation.

Bei der Superkompensation sorgt der Körper nach einer anstrengenden
Trainingseinheit dafür, dass nicht nur das zuvor schon erreichte Leistungsniveau wieder hergestellt wird.

Der Körper bereitet sich auf ein ähnlich hartes Training in der Zukunft vor und steigert hierfür die Fitness.

Dein Körper ist nämlich so programmiert, dass er eine zweite anstrengende Herausforderung möglichst besser absolvieren möchte als beim vorherigen Mal.

Damit dein Körper sich darauf aber auch vorbereiten kann, musst du ihm Ruhe gönnen.

Diese lässt sich durch einen Trainingsplan ideal einplanen.

Damit wird ein sinnvoller und guter Ausgleich zwischen hartem Trainingsreiz und Entspannung geschaffen.

2. Ein Plan bringt Struktur ins Training

Über den Ausgleich von Training und Erholung  hinaus bringt ein Trainingsplan allgemein Struktur in dein Training.

Er gibt dir vor, was zu trainieren ist und wann diese Einheiten zu absolvieren sind.

Zum Beispiel, wann du wieviel Kilometer oder Minuten Grundlagentraining machen sollst oder wann eine Intervalleinheit angebracht ist.

Auch wann du welche Sportart am besten trainieren sollst, ist in einem Trainingsplan festgeschrieben.

Wie und was ist wichtig bei einem Trainingsplan

3. Ideale Handlungsanweisungen

Geht man noch weiter ins Detail, bietet ein Trainingsplan ideale Handlungsanweisungen.

Zum Beispiel in welchem Pulsbereich sollen die Grundlageneinheiten absolviert werden oder wie genau soll das Intervalltraining aussehen?

Wie lang sollen die Intervalle sein, wie intensiv sollen sie absolviert werden und wie lang sollte die Pause dazwischen sein? (Mehr zum Thema Intervalltraining findest du in unserem Artikel zum Thema Intervalltraining)

Besonders wichtig wird dieser Aspekt beim Techniktraining, das besonders beim Schwimmen ja sehr umfangreich werden kann.

Dabei erleichtern direkte Handlungsanweisungen das Training ungemein.


4. Der Plan als Motivator

Ein weiterer Vorteil eines Trainingsplans ist die Vorgabe, zu einer gewissen Zeit überhaupt trainieren zu müssen.

Hast du nur eine grobe Vorgabe, kann die Trainingseinheit auch schon mal verschoben werden.

Vom Morgen auf den Abend auf den nächsten Tag oder besser noch aufs Wochenende.

So wird aus einem Vorsatz schnell ein Problem.

Mit der Vorgabe eines Trainingsplans lässt sich eine Einheit jedoch nicht so schnell verschieben.

Schließlich ist die im Plan fest vorgeschrieben. Oder willst du den ganzen Plan umschreiben?

Alternativ bleibt nur, die Einheit komplett ausfallen zu lassen.

Und dafür ist die Hürde meist höher als das einfache verschieben.

Dadurch fordert der Trainingsplan zwar von dir auch Einsatz.

Bleibst du aber gewissenhaft dran, ihn zu erfüllen, kann das eben auch sehr motivierend sein.

Ein Trainingsplan hat aber noch weitere Vorteile

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5. Gerade für Einsteiger ist er eine Orientierungshilfe

Ein Trainingsplan kann für Einsteiger als ideale Orientierungshilfe dienen, sofern alle Übungen im Plan auch ausführlich erklärt sind.

Wenn du also keine Ahnung von Trainingsabläufen, Ruhephasen oder Trainingsreizen hast, aber Woche für Woche nach einem Plan trainierst, werden dir diese Aspekte schnell klarer.

Denn zum einen bekommst du ein Gefühl für die Intensitäten, die hinter den unterschiedlichen Trainingsbeschreibungen stecken und zum anderen spürst du am eigenen Körper, was Intervall-, Maximalkraft- oder Krauf-Außdauertraining bedeutet.

Du erfährst auch, welche Auswirkungen das Training auf deinen Körper hat.

Somit bringt dir ein Trainingsplan nach und nach zusätzlich bei, wie Training eigentlich funktioniert und was du tun musst, um den gewünschten Effekt zu erhalten.

6. Der Trainingsplan als Analysemöglichkeit

Wenn du nun die ganze Saison nach einem bestimmten Plan trainiert hast, bietet sich dieser als ideales Analysetool für die nächste Saison an.

Besonders ergiebig ist diese Rückschau, wenn du dir zu den absolvierten Einheiten Notizen gemacht hast. (Wie das am besten funktioniert, erfährst du HIER in unserem Artikel zum Thema Trainingstagebuch.)

Auf der Basis dieser Daten kannst du den Plan für die Zukunft optimieren – oder natürlich optimieren lassen.

So kannst du (oder dein Trainer) den Plan noch genauer auf dich zuschneiden, was dich in der Zukunft mit Sicherheit noch besser, schneller und fitter macht.

7. Die Vorteile eines persönlichen Trainingsplans:

Trainingsplan

Die bis hier hin angesprochenen Gründe treffen allesamt sowohl auf allgemeine Pläne, wie du sie überall im Internet finden kannst, als auch auf persönlich zugeschnittene Trainingspläne zu.

Ein persönlicher Trainingsplan hat jedoch noch weitere Vorteile.

8. Er ist auf dein Niveau zugeschnitten

Jeder allgemein geschriebene Plan, sei er für Anfänger oder Fortgeschrittene, ist ja für eine große Gruppe von Trainingsinteressierten geschrieben, die jedoch völlig unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen.

Das bedeutet, dass unter die Gruppe der Anfänger im Bereich Krafttraining zum Beispiel der völlig unsportliche Mittvierziger und der 20 jährige Amateurfußballer fallen.

Beide haben noch nie Krafttraining gemacht, besitzen aber völlig unterschiedliche Voraussetzungen, was die Fitness angeht.

Würde man nun beiden unabhängig voneinander und auf sie persönlich zugeschnitten einen Plan

entwerfen, würden diese wohl sehr unterschiedlich aussehen.

Denn der persönliche Trainingsplan geht von deinem persönlichen Leistungsniveau aus.

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9. Er berücksichtigt deine Ziele

Damit sind wir quasi direkt ans andere Ende des Trainings gesprungen.

Ein persönlicher Plan berücksichtigt nicht nur deinen Ausgangspunkt, sondern auch das Ziel.

Natürlich macht das auch der eine oder andere Plan imNetz oder in Büchern.

Aber im Triathlon ist das eigentlich nur über manche Distanzen möglich.

Und da geht es dann auch eher ums Ankommen.

Auf eine bestimmte Zielzeit zu Trainieren ist dagegen schon schwerer.

Und wenn dann noch ein ungewöhnliches Streckenprofil dazu kommt, versagen 0815-Pläne total.

In einem persönlichen Trainingsplan können auch diese individuellen Anforderungen mit integriert und speziell ins Training mit aufgenommen werden.

Damit wird dein Training wesentlich effektiver.

10. Ein persönlicher Plan nimmt Rücksicht auf dein Leben

Dieser Punkt wird besonders wichtig für dich werden, wenn du sehr ambitioniert auf einen Wettkampf trainierst oder auf die Mittel- bzw. Langdistanz gehen möchtest.

Denn 10 bis 20 Stunden Training in der Woche so zu verteilen, dass Zeit für Familie, Freunde und genug Erholung bleibt, ist immer stark von der Person abhängig, die den Plan erfüllen muss.

Der eine braucht die Zeit am Wochenende und spult sein Programm lieber unter der Woche ab und der andere kann wegen Job und Family nur am Wochenende richtig viel reißen.

So oder so berücksichtigt ein persönlicher Plan solche Besonderheiten und gibt dir Raum für dein restliches Leben. ;)

11. Ein persönlicher Plan erleichtert die Zusammenarbeit

Eigentlich läuft das wie mit einer Schatzkarte.

Hast du eine und willst zusammen mit jemand anderem suchen, profitiert ihr beide von dieser Karte.

Zugegeben, ein Trainingsplan unterscheidet sich ein kleines bisschen von der Schatzkarte.

Aber wenn du einen Plan hast und Hilfe von einem Trainer suchst, bietet dieser die ideale Grundlage für eine Zusammenarbeit.

Der Trainer kann sich genau anschauen, was du schon trainiert hast und anhand deiner Werte auch Rückschlüsse auf dein Leistungsniveau ziehen.

Außerdem bietet ein Trainingsplan, wie schon erwähnt, die Grundlage für eine Zusammenarbeit mit einem Trainer.

Dieser kann deinen Plan im Verlauf des Trainings modifizieren und an deine aktuelle Form anpassen, um dir mehr Ruhe zu gönnen oder dich noch ein wenig mehr zu fordern.

Ein Plan bringt dich in jedem Fall voran

Möglicherweise treffen nicht alle der hier aufgeführten Gründe auf dich und dein Training zu. Dennoch kann der richtige Trainingsplan auch dich im Training weiter nach vorne bringen.

Je nach Sportart und/oder Ziel kann hierfür auch schon ein unspezifischer Plan aus dem Netz richtig viel bewirken.

Wenn du dein Training jedoch richtig optimieren willst, solltest du dir einen Plan suchen, der genau auf dein Leistungsniveau, deine Anforderungen und dein Ziel angepasst ist.

So kannst du deine Trainingszeit optimal nutzen und holst für den nächsten Wettkampf das Beste aus dir heraus.

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Über den Autor

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Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

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