106. Aerodynamik auf dem Rad – TiF Podcast

In Folge 106 sprechen wir über das sehr technische – aber sehr wichtige – Thema der Aerodynamik auf dem Renn- bzw. Triahtlonrad.

Denn wenn Du Deine Leistung schon bis zum Ende ausgereizt hast, gibt es in diesem Bereich noch einiges zur Optimierung.

Aber natürlich kannst Du auch als Einsteiger das eine oder andere schon mitnehmen.

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#106 Zusammenfassung

Falls Du Dich fragen solltest, warum Aerodynamik so wichtig ist, überleg Dir mal, wieviel Zeit Du im Wettkampf für die einzelnen Disziplinen aufwenden musst.

In der Regel nimmt das Radfahren die meiste Zeit ein – erst recht bei längeren Distanzen.

Gerade hier kann viel Zeit gewonnen, aber eben auch verschenkt werden.

Um Deine Energieressourcen optimal zu nutzen, solltest Du dich mit dem Aspekt der Aerodynamik etwas genauer auseinandersetzen.

Denn es ist Fakt, dass Du den Großteil der Kraft, die Du aufwenden musst, um vorwärts zu kommen, brauchst, um den Luftwiderstand zu überwinden.

Wir sprechen hier von weit mehr als 50% der Energie, die einfach nur dafür drauf geht, quasi gegen den Fahrtwind anzukämpfen.

Je schneller Du fährst, umso größer der bremsende Effekt der Luftwiderstandes!

Um bei deselben verfügbaren Energie bzw. dem gleichen Kraftaufwand schneller zu fahren, musst Du entweder sehr sehr viel trainieren oder einfach den Luftwiderstand verringern.

Wie das?

Nun, es gibt da ein paar Stellschrauben:

Die erste bist Du selbst bzw. Dein Körper!

In Abhängigkeit von der Geschwindigkeit sorgt der nämlich für den größten Bremseffekt.

Durch eine aerodynamischere Sitzposition kannst du bis zu 10% an Kraft sparen.

Du brauchst dafür einzig und allein einen Auflieger fürs Rennrad oder ein Triathlonrad mit entsprechendem Lenker.

Am besten ist es natürlich, wenn Du das Rad auch in einem Bikefitting optimal auf Dich und Deine Bedürfnisse einstellen lässt.

Ein Triathlonrad hat auch insofern Vorteile, als es windschnittigere Rohre und meist ein integriertes Trinksystem am Lenker hat.

Beides wirkt sich im Vergleich zu normalen Runden Trinkflaschen an ebenfalls rundlich geformten Rennrad-Bauteilen, positivi auf die Aerodynamik aus.

Zusätzlich sind die meisten Kabel so verbaut, dass sie nicht “im Wind hängen”.

Allerdings bezahlst Du für ein Triathlonrad im Vergleich zu einem Rennrad mit selbst montiertem Auflieger auch oft entsprechend.

Auch der Helm kann einiges an Luftwiderstand produzieren, weshalb es unter Umständen Sinn macht, sich einen speziell geformten Aerohelm zuzulegen.

Die Vorteile kommen allerdings nur dann zum Tragen, wenn Du wirklich in der Aeroposition fährst.

Wenn Du mit aufrechtem Oberkörper unterwegs bist, kann ein Aerohelm Dich sogar bremsen.

Weiteres aerodynamisches Material, das Du Dir zulegen kannst, sind Hochprofilfelgen oder ein Scheibenrad.

Dieser vermindern eventuelle Luftverwirbelungen durch die Speichen.

Außerdem bietet sich eng anliegende Kleidung an – am besten ein Einteiler mit Ärmeln.

Denn jeder Fleckchen Haut – oder noch schlimmer Haare – bremst Dich minimal!

Wenn Du an allen Stellen das Maximale herausgeholt hast, kannst du möglicherweise 50-70 Watt einsparen.

Die Energie hast Du dann für den anschließenden Lauf übrig oder kommst einfach schneller über die Radstrecke.

In jedem Fall hat Aerodynamik einen großen Effekt.

Wenn Du schneller werden willst, ohne viel zu tun, solltest Du Dich dem widmen!

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About Author

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit Krafttraining gings übers Joggen und Radfahren zum Triathlon, den er mittlerweile nicht nur als Athlet betreibt. Mit einem abgeschlossenen Masterstudium schreibt er nun seit Jahren auf Tri it Fit professionell über alle Themen des Triathlonsports. Darüber hinaus ist er auch als Trainer und Buchautor tätig.

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