108. In 3 Monaten zum Ironman – TiF Podcast

In drei Monaten zum Ironman, mit nur 6 Stunden Training die Woche auf die Langdistanz oder auch von der Couch-Potato in nur acht Monaten auf die Königsdisziplin.

All diese Geschichten kannst Du online finden, was wir zum Anlass nehmen, in Folge 108 einmal über diese Unternehmungen zu sprechen.

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#108 Zusammenfassung

Diese Überschriften klingen wirklich so unglaublich, dass Du klicken musst.

Denn wer will das nicht? Mit so wenig Aufwand wie möglich das größte Ziel erreichen?

Wie genau das funktioniert, steht wie so oft im Kleingedruckten.

Zunächst einmal sind die Vorausssetzungen zu betrachten.

Sind die Couchpotatoes wirklich so unfit wie der Name suggeriert?

Man stellt sich ja gerne einen übergewichtigen Raucher vor, der auch dem Alkohol nicht abgeneigt ist.

Aber so jemand schafft es möglicherweise nicht innerhalb einer Saison – am besten noch verletzungsfrei – ans Ziel. Schon gar nicht ohne sportmedizinische Betreuung und fachmännische Begleitung durch einen erfahrenen Trainer!

Und wie steht es um die, die angeblich in drei Monaten auf einen Ironman trainieren und dann Bestleistungen erbringen? Oder die nur 6-8 Stunden pro Woche auf die Langdistanz trainieren.

Das sind bei genauerem Hinsehen Ausnahmen.

Menschen, die schon seit Jahren Ausdauersport betreiben, um deren Grundlagenausdauer es gut bestellt ist und die es sich daher leisten können, nur kurze intensive Reize zu setzen.

Leute, die vermutlich schon in einer der Disziplinen Leistungen erbringen, von denen andere nur träumen.

Die Regenerationsfähigkeit solcher Vorzeigesportler ist hoch, denn ihr Körper ist das harte Training gewohnt.

Die Bedingungen sind also ganz andere als bei den meisten “Normalos”, die einfach gerne bis zu einem bestimmten Lebensjahr ein bestimmtes Ziel erreicht haben möchten.

Und deshalb ist es in gewisser Weise auch gefährlich, sich von solchen Beispielen anspornen zu lassen.

Denn jemand, der/die kompletter Neuling im Sport ist, sollte lieber ein paar Jahre einplanen, um den Bändern, Sehnen und Gelenken die Zeit zu gewähren, die sie für die Anpassung an die Belastung brauchen (nämlich im Schnitt 6 Mal so lange wie die Muskeln und das Herz-Kreislauf-System).

Außerdem ist Wettkampferfahrung auch nicht zu verachten.

Und seien wir mal ehrlich: Ist nicht auch der Weg ein erstrebenswertes Ziel und wer schneller lebt, eher fertig?

Wenn Du es jedenfalls richtig machen willst, dann solltest Du Dich nicht von Schlagzeilen blenden lassen, sondern ein gut strukturiertes Training absolvieren, bis Du auch wirklich fit für die Startlinie bist!

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About Author

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit Krafttraining gings übers Joggen und Radfahren zum Triathlon, den er mittlerweile nicht nur als Athlet betreibt. Mit einem abgeschlossenen Masterstudium schreibt er nun seit Jahren auf Tri it Fit professionell über alle Themen des Triathlonsports. Darüber hinaus ist er auch als Trainer und Buchautor tätig.

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