110. Training mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten – TiF Podcast

Nachdem wir uns letzte Woche mit dem Training für Berufstätige befasst haben, gehen wir in Folge 110 auf das Training mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten ein.

Einige unserer Hörer müssen nämlich ihr Triathlontraining in ihre Schichtarbeit integrieren.

Und da gibt es tatsächlich noch mehr zu beachten, als bei Jobs von neun bis fünf.

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#110 Zusammenfassung – TiF Podcast

Wer Schicht arbeitet weiß: Regelmäßigkeit ist bei einem Plan, der zwischen Früh-, Spät- und Nachtschicht wechselt, nur schwer herzustellen.

Umso schwieriger ist es natürlich auch einen standardisierten Trainingsplan zu verfolgen.

Denn einen geregelten Alltag gibt es in dem Sinne nicht.

Doch damit nicht genug: Der springende Punkt bei Schichtarbeit ist vermutlich weniger, Zeit fürs Training zu finden, als auch fit und munter zu sein.

Denn der ständig wechselnde Tagesablauf bringt auch den Biorhythmus gehörig durcheinander, was wiederum viel Stress verursacht.

In der Regel schlafen Menschen, die in Schicht arbeiten, weniger oder weniger erholsam.

Und dabei ist Schlaf für die Regeneration essenziell.

Dazu kommt, dass durch fehlendes Sonnenlicht eventuell ein Vitamin-D-Mangel entstehen kann.

Das beeinträchtigt das Immunsystem zusätzlich und man wird anfälliger für Krankheiten und Infekte.

Zudem wird auch der Hormonhaushalt durch Schichtarbeit so durcheinandergebracht, dass das Hungerfühl verstärkt und das Sättigungsgefühl geschwächt wird.

Abgesehen davon ist die Versuchung bei stressigen Schichten oft größer, nachts den Snackautomaten zu bedienen oder einfach Fast-Food zu essen.

Dabei ist eine gesunde Ernährung wichtig, um das Training zu unterstützen und auch ein intaktes Immunsystem zu behalten.

Nicht zuletzt leidet auch die Psyche unter mangelnden sozialen Kontakten, die ja für gewöhnlich tagsüber arbeiten und nachts schlafen.

Alles in allem sind Schichtarbeitende also stärker gefährdet, krank zu werden oder Übergewicht zu entwickeln, was ja auch wieder gesundheitliche Risiken mit sich bringt.

Daher ist es besonders wichtig, sich gute Routinen aufzubauen, sodass der Körper einerseits genug Ruhe bekommt und andererseits leistungsfähig bleibt.

Die vier Pfeiler – gute Planung, Schlafhygiene, Erholung und Ernährung – haben wir im Podcast noch einmal genuaer erläutert, ebenso wie hilfreiche Tipps von Betroffenen, die wir zum Thema befragt haben.

Ausführliche Hintergrundinfos gibt es auch in diesem Artikel:

Schichtarbeit und Triathlontraining – so schaffst Du beides!


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Hinweis: All unsere Empfehlungen wurden sorgfältig ausgewählt, erarbeitet und geprüft. Sie richten sich an gesunde Erwachsene, die keine (Vor)Erkrankungen aufweisen. Keiner unserer Artikel kann oder soll Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bevor Du mit dem Training beginnst, konsultiere bitte einen Arzt und lass Dich durchchecken.

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Über Schorsch

Schorsch ist begeisterter Triathlet und Kraftsportler und nun schon mehr als 15 Jahre sportlich aktiv. In dieser Zeit hat er sich vom Sportmuffel zum Fitnessfreak entwickelt. Seit 2015 ist er als Co-Founder, Redakteur, Buchautor und Trainer hier auf Tri it Fit tätig und hilft anderen dabei, im Triathlon Fuß zu fassen und sich stetig zu verbessern.


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