120. Die Leistungsdiagnostik II mit Thomas Klingenberger – TiF Podcast

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In Folge 120 hörst Du den zweiten Teil unseres Interviews mit Thomas Klingenberger zum Thema Leistungsdiagnostik.

Nachdem wir im ersten Teil primär über das Laktat und damit zusammenhängende Tests gesprochen haben, gehts dieses Mal mehr um die Spiroergometrie.

Thomas geht zudem auch noch auf weitere Testmöglichkeiten ein.

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Das Diagnostiklabor von Thomas findest Du auf Leistungsdiagnostik.de und seinen Youtube-Kanal findest Du hier.

#120 Zusammenfassung

Unter einer Spiroergometrie versteht man eine Analyse der Atemgase.

Anders als bei den diversen Laktattests muss hier kein Blut abgenommen werden.

Stattdessen trägt der Athlet oder die Athletin während der Belastung eine Maske.

Damit werden der Anteil des ein- und ausgeatmeten Sauerstoffs sowie der der Kohlenstoffdioxids gemessen.

Da beim Abbau von Laktat, das bei der Verbrnnung von Kohlenhydrate entsteht, mehr Sauerstoff benötigt wird als bei der Verwertung von Fett lassen sich aus den gemessenen Daten Rückschlüsse auf den KH- und Fettstoffwechsel ziehen.

Das ist wiederum wichtig und interessant für das Training.

Da Laktatstufentest und Spiroergometrie im Prinzip dieselbe Sache mit unterschiedlichen Methoden darstellen, fragt sich, welche der beiden besser geeignet ist.

Für die meisten Hobby-Sportlerinnen und Sportler reicht eine nicht ganz so umfangreiche Spiroergometrie völlig aus.

Ambitionierten Athleten ist dagegen ein ausführlicherer Laktattest zu empfehlen, wobei diesbezüglich die Diagnostikinstitute sehr unterschiedliche Formate anbieten können.

Um genaue Werte fürs Laufen und fürs Radfahren zu ermitteln ist auf jeden Fall ein jeweils separater Test nötig. Denn eine Leistungsdiagnostik fürs Laufen sagt noch lange nichts über die Radperformance aus.

Ähnlich verhält es sich mit dem Vergleich von GPS-Uhren und einer professionellen Leistungsdiagnostik.

Auch wenn erstere oftmals Werte wie die Laktatschwelle oder die VO2max ausgeben, sind sie nur sehr ungenau.

Wer also einen sehr spezifischen Trainingsplan im Triathlon verfolgen möchte, sollte lieber erst einmal eine ausführliche Leistungsidagnostik bei einem guten Institut machen, als Unmengen in das Equipment zu investieren.

Denn die knapp 150-300 Euro zahlen sich unter Umständen eher aus als der teure Aerohelm.

Über den Autor

Tri it Fit Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit Krafttraining gings übers Joggen und Radfahren zum Triathlon, den er mittlerweile nicht nur als Athlet betreibt. Mit einem abgeschlossenen Masterstudium schreibt er nun seit Jahren auf Tri it Fit professionell über alle Themen des Triathlonsports. Darüber hinaus ist er auch als Trainer und Buchautor tätig.

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