151. Zucker im Ausdauersport – TiF Podcast

In Podcast Folge 151. sprechen wir endlich einmal über das Thema Zucker.

Auch, wenn wir das Thema schon einige Male angeschnitten haben, war es uns wichtig, noch einmal speziell darauf einzugehen.

Schließlich sind wir als Triathleten sehr oft mit diesem Nahrungsmittel in Kontakt.

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#151 Zusammenfassung – TiF Podcast

Landläufig genossen Kohlenhydrate lange Zeit einen recht guten Ruf im Vergleich zu Fetten.

In den letzten Jahren hat sich das allerdings gewandelt.

Seit der Low-Carb-Welle wird nicht nur Zucker, sondern auch Kohlenhydrate im Allgemeinen nicht mehr also positiv angesehen wie noch vor etwa 30-40 Jahren.

Bei der Begrifflichkeit muss man auf jeden Fall etwas aufpassen: Natürlich braucht der Körper Glukose. Vor allem, um wichtige Prozesse im Gehirn aufrecht zu erhalten.

Diese Glucose kann er jedoch auch aus langkettigen Kohelnhydraten gewinnen, die wir mit der Nahrung – zum Beispiel in Form von Gemüse, Kartoffeln oder Hülsenfrüchten – aufnehmen.

Industriezucker, der aus Gluscose und Fructose besteht, ist sozusagen eine bequeme Abkürzung für den Körper.

Er ist nicht nur nicht nötig, sondern auch schädlich.

Zu viel Zucker kann zu diversen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ II und sogar zu Fettleber führen.

Das liegt daran, dass überschüssige Kohlenhydrate, wenn die Glykogen-Speicher bereits gefüllt sind, in Form von Fett in der Leber gespeichert werden.

Sozusagen für harte Zeiten.

Wenn diese allerdings nicht eintreten, sondern weiterhin zu viel Kohlenhydrate, wachsen die Depots immer mehr an.

Zusätzlich beeinflusst die Zuckerflut natürlich auch den Blutzuckerspiegel und lässt ihn quasi Achterbahn fahren.

Kommt kohlenhydrathaltige Nahrung, steigt der Blutzuckerspiegel rasant an.

Wenn dieser dann wieder sinkt, setzt das Hungergefühl ein.

Das ist bei ballaststoffreicher und eiweißhaltiger Ernährung nicht der Fall.

Als Sportler denkst du vielleicht, dass dich dieses Phänomen nicht betreffen kann, weil Du ja viel Energie verbrauchst.

Allerdings sind durchaus auch Spitzensportler und Hobby-Athleten davon betroffen.

Wenn sie sich nämlich, wie der Rest der Bevölkerung zu zuckerhaltig ernähren – also entgegen der Empfehlung mehr als 25 g Zucker am Tag zu sich nehmen – und dann zusätzlich noch Energiegels, Riegel und sü´ße Getränke, ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass der Körper den überschüssigen Zucker einlagert.

Um dem entgegenzuwirken, ist es hilfreich, die tägliche Ernährung einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

Wie viele Kohlenhydrate isst du oder trinkst du am Tag tatsächlich? Und wie viel Zucker ist dabei?

Wenn Du wie die/der Durchschnittsdeutsche 60-80 g Zucker pro Tag aufnimmst, solltest du alarmiert sein.

Wenn Du Zucker in der Ernährung vermeiden möchtest, empfehlen wir Dir, auf Fertiggerichte zu verzichten und auf keinen Fall kalorienhaltige Getränke zu Dir zu nehmen.

Besser sind auf jeden Fall Obst und Gemüse, wobei die Betonung auf dem Gemüse liegt.

Gels und Riegel darfst Du natürlich trotzdem nehmen, allerdings an den tatsächlichen Bedarf angepasst.

Den Freifahrtschein für ungesundes Essen bekommst Du also auch als Sportlerin oder Sportler nicht.


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Über Schorsch

Schorsch ist begeisterter Triathlet und Kraftsportler und nun schon mehr als 15 Jahre sportlich aktiv. In dieser Zeit hat er sich vom Sportmuffel zum Fitnessfreak entwickelt. Seit 2015 ist er als Co-Founder, Redakteur, Buchautor und Trainer hier auf Tri it Fit tätig und hilft anderen dabei, im Triathlon Fuß zu fassen und sich stetig zu verbessern.


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