Die 22 Pushup Challenge – Bist du dabei?

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Am Anfang jeden neuen Jahres wimmelt es nur so von guten Vorsätzen: mehr Sport, nicht mehr rauchen, gesünder essen, etc. Ihr kennt das sicherlich… Auch wenn der Startzeitpunkt der 22 Pushup Challenge verdächtig nach guten Vorsätzen riecht, ist sie eigentlich nicht so konzipiert. Sie gleicht im Charakter eher der Ice Bucket Challenge vom Sommer 2014, deren Ziel es war, Aufmerksamkeit für die seltene Nervenkrankheit ALS zu wecken.

Woher kommt die 22 Pushup Challenge?

Tatsächlich wurde die 22 Pushup Challenge schon vor einiger Zeit Leben gerufen. Der ursprüngliche Gedanke war es, an das Leid der 22 US-Veteranen zu erinnern, die sich täglich aufgrund traumatischer Kriegserfahrungen das Leben nehmen. Um auf das Problem aufmerksam zu machen und Spenden für den Kampf gegen posttraumatische Belastungsstörungen zu sammeln, absolvieren die Teilnehmer an 22 aufeinander folgenden Tagen 22 Liegestütze, filmen diese und laden den Beweis in den sozialen Netzwerken hoch. Im Laufe der Challenge werden 22 weitere Personen nominiert, die sich ebenfalls der sportlichen Herausforderung stellen. Da sich inzwischen viele Promis wie David Beckham dieser Initiative anschlossen haben, hat sich die Aktion natürlich wie im Flug verbreitet und ist inzwischen über den großen Teich zu uns nach Europa geschwappt.

Was bringt´s? (Oder auch: Wem bringt das was?)

Wir leben nicht in den USA und auch wenn es durchaus auch deutsche Soldaten gibt, die aus Kriegsgebieten wie Afghanistan oder dem Kosovo mit traumatischen Erfahrungen zurückkehren, stehe ich persönlich diesem Thema nicht sehr nahe. Mehr am Herzen liegt mir und Schorsch dagegen die Krebsforschung. Wir haben im letzten Jahr gemeinsam am Lauf des Nationalen TumorCentrums (NCT) in Heidelberg teilgenommen und finden solche Aktionen unbedingt unterstützenswert. Daher habe ich mich auch entschieden, meinen Beitrag für diesen Zweck zu spenden. Wer mehr darüber erfahren oder möglicherweise selbst etwas dafür geben möchte, kann sich gerne melden.

Wie komme ich dazu?

Vor einigen Tagen schrieb mich Bloggerkollege Jahn von Fitvolution an, um mich für seine 22 Pushup Challenge zu nominieren. Obwohl ich nicht sofort wusste, worum es ging, sagte ich prompt zu. Immerhin war ich ohnehin gerade dabei, meine Fertigkeiten in Push Ups etwas auszubauen… Da es kurz vor Weihnachten war und ich nicht sofort 22 weitere Personen aus dem Hut zaubern konnte, habe ich mir erlaubt, meine Challenge mit etwas Verzögerung zu beginnen. Ich habe zwar bereits fleißig gepush-upt, aber in der Zeit bis Neujahr vor allem nach sportlich-bloggenden Mitstreitern gesucht. Ein paar davon konnte ich bereits begeistern. Mit ihnen zusammen werde ich im Januar die 22 Pushup Challenge durchziehen.

Worin liegt die Herausforderung?

Ich wage zu behaupten: 22 Liegestütze am Tag sind für die meisten Fitnessblogger keine allzu große Herausforderung, (obwohl natürlich als Blogger auch anderes zu tun hat und der organisatorische Aufwand für so eine Challenge schon herausfordernd sein kann.) Man merkt die Belastung erst auf Dauer oder bei besonderen Ausführungsarten, z.B. wenn man die Liegestütze extrem langsam macht.

Ein anderer Bloggerkumpel brachte mich auf die Idee, die Challenge sportlich etwas auszuweiten. Er schlug vor, täglich anstatt 22 Pushups die zehnfache Anzahl durchzuführen. Natürlich nicht am Stück, aber im Laufe des Tages. Das klang aus meiner Sicht sehr ambitioniert, reizt mich aber durchaus.

Ich habe mich daher entschieden, spätestens bis zum Ende der Challenge auf 220 Pushups zu steigern. Die 22 am Stück sind schnell erledigt. Mit ein paar Pausen zwischendrin sollten auch 220 machbar sein. Wenn es mir gelungen ist, werde ich das Beweisvideo hier hochladen. Ansonsten gilt es natürlich trotzdem täglich seine 22 Pushups abzuspulen, bei Instagram hochzuladen und weitere Blogger und Freunde zu nominieren. Ihr könnt den Fortschritt der Aktion im Januar unter den Hashtags #22pushupchallenge, bzw. #220pushupchallenge gerne auf meinem Account tri_train_trallalla nachverfolgen.

Wer macht alles mit?

Wie versprochen habe ich mich bereits um einige Nominierungen gekümmert (den Weihnachtsferien sei dank!) Diejenigen, die bereits verbindlich zugesagt habe, stelle ich euch hier vor. Es sind allesamt lesenswerte Sport- und Fitnessblogs, in die es sich lohnt, hineinzuschnuppern.

Das hier sind also die Nominierten der ersten Stunde: (Die Zahl entspricht quasi dem Tag der Nominierung)

  1. Bernhard von Bänäfit: Nach überstandener Krebserkrankung mit Chemotherapie hat sich der Personal Trainer zurück gekämpft und will unter dem Motto #KrebsAthletgoesRealAthlet als Wasserballer in der Bundesliga Österreich noch einmal voll durchstarten. Wie ihm das gelingt, beschreibt er auf seinem Blog.
  2. Heike von Malahealth: Durch den letztjährigen Wettbewerb zum Fittesten Fittnessblogger sind wir auf sie aufmerksam geworden. Damals hat Heike die Frauenriege angeführt. Obwohl sie ursprünglich vom Kampfsport kommt, läuft sie jetzt mit Leidenschaft und dem Fernziel des Two Oceans Marathon 2018 in Kapstadt.
  3. Feli von Felinipralini: Das Schwimmen und den Triathlonsport betreibt sie gefühlt schon seit Kindertagen, jedenfalls beneidenswert lange. Auf ihrem Blog, den sie ebenfalls mit viel Herzblut schreibt, gehts neben Fitness und Produkttests auch um Lifestyle und das Thema Selbstliebe.
  4. Stefan von The Kaisers: Stefan ist der Sportsfreak des Lifestyle-Blogs aus Berlin und ist was das angeht sehr vielseitig: Neben Rennradfahren, Laufen und Fußballspielen begeistern ihn Snowboarden und Surfen. Außerdem ist er als Fitnesstrainer tätig und als solcher natürlich Pushup-Experte.
  5. Stefanie von Fitnessliebe: Die gerade fertig gebackene Masterin in Gesundheitsmanagement und Stressprävention betreibt einen Blog voller Inspiration und Tipps für Workouts an der frischen Luft oder im Fitnessstudio – egal, ob hochintensives Intervall-Training oder eher entspanntes Yoga und Pilates. Als selbstständige Fitness- und Kurstraininerin weiß sie, worauf es ankommt, um Menschen aller Fitnessstufen für Sport zu begeistern.
  6. Matthias von Runherne: Auf Matthias kann man immer zählen, was solche Challenges angeht, denn er hat schon beim Fittesten Fittnesblogger bewiesen, was er auf dem Kasten hat. In seiner Mittagspause ist er offenbar am liebsten sportelnd unterwegs. Neben diversen Lauftechniken und -equipment probiert er so ziemlich alles von Crossfit bis Calistenics, um sich fit zu halten und berichtet auf seinem Blog darüber.
  7. Steph von Lovetobefit: Steph hat schon eine längere Reise auf der Suche nach dem richtigen Sport gemacht und jetzt endlich ihre Leidenschaft für Crossfit entdeckt. Auf ihrem Blog berichtet sie über alles, was mit diesem fitten Lifestyle zu tun hat, inklusive der herausfordernden Umstellung zur Paleoernährung.
  8. Miinee & Floh von Zwischen Kochtopf und Laufschuh: Wie der Name verrät, schlägt auch dieser Blog die Brücke zwischen Fitness und gesunder Ernährung. Das Paar Miinee & Floh hat ihn erst vor relativ kurzer Zeit gestartet, nachdem sie gemeinsam die sportliche Challenge „Get ready to run“ gestemmt hatten. Nun sind sie begeisterte (Hindernis-)Läufer und berichten über alles, was sie so „bewegt“.
  9. Julian von Laufmotivation: Sehr technisch gehts auf Julians Blog zu. Denn der Lauffreak testet wirklich alles, was ihm an Laufuhren und weiteren Gadgets in die Hände kommt. Mitunter schreibt er aber auch sehr unterhaltsame, nachdenkliche und kritische Artikel.
  10. Jan von Pushing Limits: Als Asics Frontrunner und Triathlet weiß Jan, was es bedeutet, ständig an seinen körperlichen und mentalen Grenzen zu arbeiten, sie auszutesten und zu verschieben. Das ist auch das Motto seines Blogs für ambitionierte Sportler. Darauf gibt es regelmäßige Updates über sein Training, seine Wettkämpfe – und jede Menge Motivation.
  11. Christiane von Laufkater – Laufen mit Kater – noch so´n Laufblog: Diesem Blog merkt man sofort an, dass jemand mit Begeisterung fürs Schreiben dahintersteckt. Die Texte sind wirklich extrem amüsant und erbaulich. Die Themen des Blogs haben sich im Laufe der Zeit über Wettkampfberichte und Produkttests auch auf den Triathlonsport ausgeweitet. Zwar nur sporadisch aktualisiert, aber immer spannend!
  12. Madeline von Life of Maddy: Madeline haben wir ebenfalls über die Challenge Der Fittesten Fitnessblogger kennengelernt. Als Sportbegeisterte mit einem Bachelor- Abschluss im Bereich Fitnessökonomie ist sie sehr aktiv und von Kind an lieber praktisch als theoretisch unterwegs. Auf ihrem Blog verbindet sie ihre Begeisterung für einen sportlichen und gesunden Lebensstil mit persönlichen Erfahrungen und Reiseberichten. Das heißt, wer viele bunte Bilder sehen will, ist hier richtig!
  13. Martin Feigenwinter: Martin ist fast schon eine Nummer zu hoch für diese Challenge. Als Oympionike im Eisschnelllauf hat er seine eigentliche sportliche Karriere schon hinter sich und gibt nun sein Wissen als Betreuer und Coach an junge Athleten weiter. Außerdem postet er auf seinem Blog regelmäßig Beiträge über mentales Training, die Sportler dabei unterstützen sollen, man am Tag X ihr Potential voll auszuschöpfen.
  14. Arne von 1k Dinge Guru: Dieser Youtuber und Blogger will nicht nur selbst ein Guru sein; er möchte vor allem alle anderen motivieren und inspirieren, mal was Neues auszuprobieren – seien es Sportarten, Wettkämpfe oder Reisen. Vielseitigkeit ist dabei seine Devise, was schon sein Aussehen verrät. Ganz nach dem Motto: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“
  15. Anne von Organic Essences: Auch Anne war bei der Fitnessblogger-Challenge dabei. Sie ist keine stinknormale Läuferin, sondern begeistert sich auch für Hindernisläufe wie den Strongman-Run. Um sich fit zu halten, trainiert sie auch gern mit Gewichten oder in hochintensiven Workouts. Auf ihrem Blog, der leider gerade etwas pausiert, vereint sie ihre Interessen für Fitness, Ernährung und Kosmetik.

Was hat das Ganze mit dir zu tun?

Ich brauche deine Hilfe! Denn wie du dir sicher denken kannst, ist es kein Leichtes, 22 Personen für die Aktion zu begeistern. Natürlich werde ich mich weiterhin darum bemühen, Blogger für die Aktion zu rekrutieren. Da aber einige von ihnen bereits nominiert worden sind, ist es schwer 22 Leute zusammenzutrommeln. Außerdem grassieren unter Sportlern immer wieder diverse Verletzungs- und Pechsträhnen, weshalb mir leider schon ein paar Freunde absagen mussten.

Daher kam mir der Gedanke, dass DU mir helfen könntest. Wenn du Bock auf eine sportliche Herausforderung in einer coolen Gemeinschaft hast, dann melde dich doch bei mir (per Kommentar unter diesem Post, auf  Facebook oder bei Instagram). Dann nominiere ich DICH und du wirst offiziell Teil dieser Challenge!

Falls dieser ganze Medienrummel, das Filmen, Instagrammen und Videoposten nichts für dich ist, kannst du natürlich auch analog teilnehmen. Meiner Meinung nach geht es um die Geste, nicht ums Posen! 😉

An der 22 Pushup Challenge kann und darf natürlich auch jeder teilnehmen, der nicht nominiert wurde. Wenn du an deinen Fähigkeiten zweifelst, fang doch klein an: Zum Beispiel, indem du immer eine Liegestütze nach der anderen – mit Pausen zwischendurch machst. Wer damit Probleme hat, kann auch die Knie auf dem Boden ablegen und nur den Oberkörper hochstemmen. Für die Freaks, denen die 22 Liegestütze nicht genug sind, gibt es natürlich auch noch unzählige andere Schwierigkeitsgrade. Pat von 4yourfitness stellt in einem Youtubevideo (hier der Link) zum Beispiel die richtige Ausführung und 10 Varianten von leicht bis schwer vor. Auch Jahn von Fitvolution wird im Zuge seiner 22 Pushup Challenge täglich verschiedene Ausführungen posten (Den Link findest du hier). Da kannst du dich also richtig austoben!

Und wie liefs?

Wie versprochen ergänze ich am Ende der 22 Pushup Challenge jetzt auch den Beweis: 220 Liegestütze an einem Tag! Insgesamt hab ich wahrscheinlich eine dreiviertel Stunde dafür gebraucht – mit Pausen. Natürlich ist das hier alles runtergekürzt auf ein nettes kleines Filmchen mit ein paar (Fun)-Facts zwischendurch. Also viel Spaß beim Gucken! 😉

Alles hat ein Ende – Tri it Fit – Vlog 19

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Über den Autor

Früher hab ich immer gedacht „Sport ist Mord“, wenn in der Schule Ausdauerlauf oder – noch viel schlimmer – das „Sportfest“ angesagt war. Obwohl ich von mir nicht behaupten kann, per se unsportlich zu sein, habe ich dieses Potential selten genutzt. Inzwischen quäle ich mich freiwillig jedes Mal aufs Neue zum Training. Da ich inzwischen beruflich Halbwüchsige domptiere, schadet es ohnehin nicht, sich fit zu halten...

7 Kommentare

  1. Pingback: Suizid - Oder: Warum ich als Pazifist an der #22PushupChallenge teilnehme - LaufMotivation

  2. Die Challenge geht auch hier weiter, wie ich sehe 🙂
    Ich hoffe meine auch bis Ende des Monats endlich fertiggestellt zu haben.
    Hast du gar keine Videos gemacht ?

    Grüße Poli

    • Hey Poli,
      klar hab ich Videos gemacht. Wie im Artikel vermerkt, kannst du sie auf Instagram finden. Einen Zusammenschnitt haben wir auch in unsern VLOG gepackt. Und wie versprochen will ich am Ende eine 220-Liegestütz-Serie im Artikel ergänzen. Ist also Work in Progress!
      Liebe Grüße,
      Lotta

  3. Eine super Challenge und ich bin gespannt, wie sich alle schlagen werden. In jedem Fall eine tolle Aktion! Haut rein.

    • Danke, das machen wir auf jeden Fall! Mal sehen, ob wir die Liegestütze nach den 22 Tagen vermissen werden… 😉

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