Bestzeiten Board – Anleitung zum selber basteln!

Wenn man über mehrere Jahre an Läufen und Triathlon-Veranstaltungen teilgenommen hat, kommen einige Medaillen, Startnummern und Bestzeiten zusammen. Um diese gebührend zu würdigen, haben wir uns ein Bestzeiten Board gebastelt

Nach dem letzten Wettkampf haben wir uns nämlich überlegt, wie wir uns unsere eigenen Bestzeiten stärker vor Augen führen könnten.

Denn, wenn die nur im Trainingstagebuch stehen, sind sie oft schnell wieder vergessen.

Zudem können Medaillen und Starnummern, die man täglich sieht auch einen motivierenden Effekt auf einen haben.

Also haben wir kurz das Netz befragt, verschiedene Boards und Halterungen gefunden und dann beschlossen, unser eigenes Bestzeiten Board zu basteln.

Kann ja nicht so schwer sein, oder?

Außerdem kommt es etwas günstiger und gibt Dir die Möglichkeit, es nach deinem Geschmack zu designen.

Was brauchst Du für Dein Bestzeiten Board?

Teile für BestzeitenBoard

Für Dein BestzeitenBoard brauchst Du:

Wir haben uns bei der Größe des Boards tatsächlich von der Größe der Tafelfolie beeinflussen lassen.

Zum Einen wollten wir das Bestzeiten Board einfach schnell haben und zum Anderen ist Freiburg nicht unbedingt der beste Ort zum Einkaufen.

So sind wir dann bei den Schweden gelandet.

Denn im großen Möbelhaus gab es recht günstig Tafelfolie und Klemmen – die wir tatsächlich erst dort entdeckt haben.

Somit war auch klar, dass unser Brett 50×35 cm groß werden wird.

Wenn du größere Folie kauft, kannst du natürlich dein Board auch größer gestalten.

Welches Brett macht Sinn?

Nachdem wir dann Folie und Klemmen hatten, gings in den Baumarkt und auf die Suche nach den richtigen Brett.

Preisgünstig aber auch weniger hochwertig haben wir bei den Verschnittstücken in der Holzabteilung eine große weiße Pressspanplatte gefunden, die wir uns dann günstig haben zuschneiden lassen.

Selbstverständlich kannst Du dabei auch auf ein hochwertigeres Stück Holz zurück greifen.

Dafür würden wir dir aber den Weg in eine Schreinerei nahelegen.

Anleitung: Let´s go basteln!

1. Brett vorbereiten

Hast Du nun alle Teile besorgt, kanns los gehen mit der Bastelei.

Wenn Du Dir ein Stück Verschnitt aus dem Baumarkt besorgt hast und die Kanten noch etwas unschön sind, kannst Du diese mit Schmirgelpapier es was abschmirgeln.

Je nach Holz bzw. Bearbeitung in der Schreinerei kann das auch bei einem „guten“ Stück Holz nötig sein.

Außerdem solltest Du vor dem Kleben der Tafelfolie das Brett von Schmutz reinigen.

2. Tafelfolie kleben

Folie auf das Bestzeiten Board kleben

Das Kleben der Tafelfolie ist – gleich zu Beginn – die heikelste Aufgabe beim Basteln.

Schief aufgeklebt oder mit Blasen unter der Folie sieht das Board nämlich weniger ansehnlich aus, als Du das wahrscheinlich möchtest.

Also prüfe vor dem Kleben, ob die Maße der Folie und des Brettes passen.

Dann beginne auf der einen Seite mit kleben.

Achte aber besonders darauf, dass Du die Folie genau gerade auf das Brett klebst.

Eine kleine Abweichung und schon ist die Folie am anderen Ende des Brettes total schief.

Kleine Korrekturen sind aber unter Umständen auch möglich.

Jedenfalls bei unserem Stück Holz (lackiert) konnte man die Folie teilweise auch noch einmal abziehen und besser aufkleben.

Das hilft besonders bei dem Bläschen.

Wie Du auf dem Bild siehst, haben wir die Folie nach und nach mit einer Kreditkarte – die wir wie eine Art Spachtel genutzt haben – auf das Holz gedrückt.

Auf diese Weiße lassen sich Bläschen unter der Folie vermeiden.

Achtung: Bei schlechten Lichtverhältnissen siehst du die Bläschen unter Umständen nicht!

3. Die Nägel für die Medaillen

Bild Mase Bestzeiten

Die Mase sind natürlich von der Größe deines Brettes abhängig, aber bei uns waren sie 4 cm vom unteren Rand entfernt.

Die äußeren zwei Nägel sind vom Rand 5 cm entfernt und die Abstände der inneren betragen 10 cm.

Bei einem größeren bzw. kleineren Brett solltest du auf jeden Fall bedenken, dass du Über der Reihe Nägel noch genug Platz für eine Überschrift und die Startnummern lässt.

4. Die Klebemagnete

Für unser Board haben wir die Magnetfolie auf die Größe der Klemmen geschnitten und dann mit einem Abstand von 12 cm vom oberen Rand auf das Brett geklebt.

Der Abstand von der Brettmitte beträgt bei uns 5 cm nach links und nach rechts.

Somit sind die Klemmen 10 cm voneinander entfernt, was auch für kleinere Startnummern ausreichend ist.

Größere Startnummern passen dann in jedem Fall in die Klemmen.


Wenn die Magnete nicht halten:

Bei uns gab es das Problem, dass die Magnetfolie (nicht die oben Verlinkte) nicht stark genug, um die Klemmen gut zu halten.

Also haben wir die Klemmen einfach mit dem Alleskleber auf die Magnetfolie geklebt.

Zugegeben, dafür braucht man eigentlich keine Magnetfolie.

Aber das war im Vorfeld nicht abzusehen.

Es hat dennoch einen Vorteil:

So sind die Klemmen etwas vom Brett erhöht und die Startnummern hängen besser.

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5. Die Aufhänger

Mit den Bildösen kannst Du das Bestzeiten Brett dann vollenden.

Einfach 10 cm vom Rand entfernt oben auf der Rückseite befestigen.

Wenn Du – wie wir – eine dünne Pressspanplatte genommen hast, und die Nägel für die Bildösen einfach zu lang sind, kannst Du auch einfach Reisnägel nehmen.

Bei uns hatten diese die richtige Länge und waren sehr leicht ins Holz zu bekommen.

Am Ende noch die Zeiten

Bestzeiten aufs Board

Nachdem das Board fertig ist, gilt es nur noch, die Zeiten einzutragen.

Wie Du dir das gestaltest, ist natürlich dir selbst überlassen.

Wir haben auf der einen Seite Laufdistanzen eingetragen und auf der anderen dasselbe für den Triathlon gemacht.

Theoretisch passen aber auch Radstrecken oder Schwimmstrecken mit auf das Bestzeiten Board.

Und was die Überschrift angeht, kannst Du natürlich auch variieren.

Bei uns haben sich eben die Namen angeboten, damit wir die Bestzeiten Boards unterscheiden können.

Hast Du nun auch Dein eigenes Board gebastelt? Dann schreib uns doch Deine Erfahrungen und wie du dein Board gestaltet hast. 

Coaching & Pläne

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Über den Autor

Das Autorenbild

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

3 Kommentare

  1. Avatarbild fuer Kommentar

    Eine schöne Anleitung und ganz wunderbare Idee. Endlich komme ich mal dazu, nicht nur auf den sozialen Medien etwas zu schreiben. Ich hatte das Board schon auf Instagram bewundert. Super gemacht.

    • Avatarbild fuer Kommentar

      Hallo Din,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. :) Wir waren auch ganz stolz auf uns. Und sie motivieren uns jeden Tag aufs neue. Hat einfach was, wenn man seine Erfolge regelmäßig sieht!
      Beste Grüße
      Schorsch

    • Avatarbild fuer Kommentar

      Hey Din, das freut uns zu hören. War ja nur ne kleine Bastelei. Aber man freut sich jedes Mal, wenn man es sieht oder sogar etwas dran ändern kann! ;) Liebe Grüße, Lotta

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