Black Forest Jerky – Trockenfleisch statt Schwarzwaldschinken

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Eigentlich könnte man diesen Artikel tatsächlich mit „Es war einmal…“ beginnen. Denn jeder, der ein Fan von Trockenfleisch ist, wird die folgende Geschichte so oder so ähnlich schon erlebt haben. Man ist samstags beim Einkaufen – vielleicht im größten Supermarkt der Stadt – und man hätte gerne mal wieder Jerky anstatt Chips. Aber nix zu machen. Vor noch nicht allzu langer Zeit schauten einen sogar die Angestellten ziemlich doof an, wenn sie nach Trockenfleisch gefragt wurden. Meist wurde man in Richtung Schinken verwiesen. Jerky fand man da aber auch nicht, schon garnicht Black Forest Jerky.

Traditionell

Als wir zum ersten Mal auf Black Forest Jerky gestoßen schwarzwaldsind, wurden wir natürlich sofort hellhörig. Das Unternehmen wirbt auf seiner Internetseite mit folgender Rekonstruktion der Geschichte: Vor 1 Mio Jahren wurde das Dörrfleisch erfunden, vor 111 Jahren die Metzgerei Rückert und schließlich 2016 das Black Forest Jerky. Tatsächlich verbirgt sich hinter dem amerikanisch angehauchten Produkt eine badische Metzgerei aus Gundelfingen. Ein Betrieb, der seit 1905, mittlerweile in der 6. Generation von der Familie Rückert geführt wird und neben dieser Tradition auch auf die Region setzt.

Black Forest Jerky – Regional

Black Forest Jerky ist nämlich fast so „badisch“ wie die Metzgerei. Das Fleisch von Schwarzwälder Weiderindern kommt, ebenso wie die Zutaten (Tannennadeln, Wacholderbeeren etc.) fürs Räuchern direkt aus der Umgebung. Kurze Anfahrtswege und die einfache Kontrolle der Zulieferer sind also gewährleistet. Selbst bei bestimmten Flavors wir z.B. Biergeschmack handelt es sich um regionale Marken. (Beim Wasabi könnte es allerdings etwas anders aussehen.) Das Badner Land bietet also nicht nur Inspiration, sondern auch Rohstoff. 😉

Qualitativ hochwertig

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Rechts: 75g Jerky des Marktführers Links: 75g Black Forest Jerky

Oberste Priorität besitzt beim Black Forest Jerky die Qualität. Denn im Vergleich zum Marktführer gibt´s bei BFJ mehr Fleisch bei 75g Gewicht. Auch die Nährwerte können sich sehen lassen: Bei knapp 230 Kalorien auf 100 g enthält das Dörrfleisch über 45% Eiweiß – und weniger als 5% Fett. Selbst die Schinkenreihe besitzt nur 10% Fett und mit 35 % deutlich mehr Protein. Das Black Forest Jerky eignet sich also ideal als Snack vor, während oder nach dem Training. Auch nicht Kraft-Sportler dürfen natürlich ohne schlechtes Gewissen zugreifen.

Vielfältig

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Dazzling Blonde

Was die Marinade angeht, wird es allerdings geheimnisvoll. Aber wer verrät schon gerne sein Erfolgsrezept? Wir konnten immerhin in Erfahrung bringen, dass Soja- und Barbecue-Sauce eine Rolle spielen. Außerdem variieren je nach Sorte die Gewürze und werden durch weitere Zutaten ergänzt.
Obwohl die Jungs aktuell erst ein paar Monate im Geschäft sind, haben sie mittlerweile einige Sorten in Angebot. Zur „Beef Jerky“ Reihe zählen neben dem Klassiker Classic-BBQ und Nicey Spicey (mit viel scharf!!!) noch Supreme Pepper (pfeffrig) und Magic Mustard (mit Senfgeschmack). Zudem sind auch Saiyajin Sensation (Meerettich, Wasabi, Ingwer) und Dazzling Blonde (Biergeschmack) im Sortiment.

Unsere Geschmacks-Empfehlung

Dreist wie wir sind haben wir natürlich gleich bei den Jungs vom Black Forest Jerky nach Kostproben gefragt und wurden prompt mit einem Probierpaket beglückt. Getestet haben wir zwei der Beefsorten (die anderen waren zu dem Zeitpunkt noch nicht erfunden). Die Bilanz fällt durchweg positiv aus.
Obwohl wir normalerweise keine Fans von BBQ-Sauce sind, hat uns Classic-BBQ beiden sehr zugesagt – möglicherweise auch, weil es nicht super intensiv und rauchig schmeckt. Lotta fand es fast schon etwas süßlich. Begeistert waren wir jedenfalls beide.
Mit Nicey Spicey waren wir allerdings beide etwas überfordert. Das ist für unsere Gaumen viel zu scharf! Aber nichts anderes wollten die Hersteller ja auch erreichen, als sie mit dieser Sorte „das schärfste Jerky der Welt“ kreiert haben.

*** Es gibt Neuigkeiten ***

Seit neustem sind unter dem Namen „Schinken Jerky“ auch verschiedenste Schinkenvariationen im Sortiment. Sie tragen so originelle Namen wie Nom Nom Nom Natural (Schinken pur), Bell Pepper Bazinga (gewürzt mit Ingwer, Paprika und Chilli), Lemon Grass Lit (mit Ingwer und Zitronengras), Crispy Cumin (mit Kreuzkümmel), Fennel on Fleek (Fenchelgeschmack) und Rosemary Rush (mit Rosmarin als Gewürz). Außerdem gibt es noch eine Sorte Puten Jerky namens Turbo Turkey.
Auch die Schinken Jerkys bekommen black_forest_jerky_snack_ham_rosmarin-1von uns einen Daumen hoch. Im Gegensatz zum Trockenfleischpendant hat uns hier die scharfe Sorte (Bell Pepper Bazinga) echt vom Hocker gehauen. Sehr lecker waren auch die pure Version, die mit Rosmarin und die mit Kreuzkümmel. Wobei man sagen muss, dass Schorsch sich erst gar nicht getraut hat letzteres zu kosten, weil er keinen normalen Kümmel mag – und dann doch bekehrt wurde. Lediglich beim Lemmon Gras Lit haben wir etwas den charakteristischen Geschmack vermisst. Und die Fenchelnummer hat unserer Meinung nach etwas zu sehr nach Hustenbonbon geschmeckt, aber auch das ist verzeihlich. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten! 😉

Na, packt dich jetzt die Fleischeslust und du willst dich gerne selbst überzeugen? Dann schau doch mal HIER mal im Online-Shop vorbei. Da findest du sicher etwas passendes!

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Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.