Challenge Roth 2021 – Einblicke in die Heimat des Triathlons

Nach einem Jahr Pause hat die Challenge Roth 2021 endlich wieder stattgefunden. Der Triathlon ist endlich wieder nach Hause gekommen. Aber dazu kommen wir gleich noch. Denn viel wichtiger: Es war mein erstes Jahr, bei dem ich in Roth an der Strecke stand!

Und natürlich weiß ich, was die alten Hasen jetzt denken! Aber irgendwann ist immer das erste Mal und in den letzten Jahren hat es einfach nie geklappt.

Das bedeutet aber auch, dass ich in diesem Beitrag meine Erfahrungen ganz aus der Sicht eines Rookies schildern werde.

Denn genau so einer war ich gestern an der Strecke!

Begonnen hat das ganze übrigens, weil Lotta mit Liv auf dem Weg durch die Alpen war und ich auch unbedingt ein Abenteuer erleben wollte.

Und glaube mir, das habe ich definitiv.

Die Challenge Roth 2021 – auch light der Hammer

Also habe ich mich vor einer Woche entschieden, am 5. September gen Osten aufzubrechen, um auch diesem Rennen einmal die Ehre zu erweisen.

Das bedeutete aber auch, dass ich am Sonntag noch früher aus dem Bett musste als sonst schon.

Wie bei jedem Rennbericht zu einer Langdistanz, bei der ich (oder wir) nur Zuschauer sind, werde ich mich über keinerlei Unannehmlichkeiten beschweren.

Als Zuschauer erwischt es einen ja nie so schlimm wie als Athlet.

Ich habe mich also mit über 200 km Anfahrtsweg so eingerichtet, dass ich kurz vor 10 in Roth war.

Parkplatz gesucht, Sachen gepackt, die Karte gezückt und Richtung Festplatz auf den Weg gemacht.

Die Umstände waren hilfreich für mich

Wie wir ja alle wissen ist aktuell bei öffentlichen Veranstaltungen noch immer einiges zu beachten, weshalb ich mich erst einmal nicht ins Stadion begeben habe.

Um ehrlich zu sein, war ich auch mehr dafür gekommen, um die Stimmung in Bildern einfangen zu können.

Also hab ich in der Stadt alles geknipst, was nur nach Challenge ausgesehen hat.

Das ging auf dem Weg zu T2 relativ gut, wo ich mich dann auch „niedergelassen“ habe.

Ist ja auch ganz schön, wenn man einige Profis vor die Linse bekommt, was mir dann auch relativ gut gelungen ist.

Anschließend bin ich – der Laufstrecke folgend – Richtung Kanal gewandert und habe einige Athleten ablichten können.

Ich habe jedoch feststellen dürfen, dass der Weg raus zu km 4 nicht ganz so sympathisch ist, wie er auf den ersten Blick (in die Karte) aussieht.

Aber ich empfand es als extrem toll, so nah an die Athleten zu kommen.

Schon auf Sparflamme war die Stimmung toll

Je länger der Wettkampf lief und je näher ich dem Kanal kam, umso mehr Zuschauer waren da und umso mehr Stimmung war zu spüren.

Und das alles, obwohl die Mehrheit der Zuschauer – auf Anraten der Veranstalter – lieber den Livestream nutzten, als vor Ort zu sein.

Am Versorgungsdreieck im Hafen habe ich mich dann etwas eingerichtet, mich verpflegt und fleißig Fotos gemacht.

Nachdem ich dann die Spitzenleute und Matti vor der Linse hatte, bin ich den ganzen Weg wieder zurück gewandert.

Denn ich wollte bei der Challenge Roth 2021 genau so, wie beim Ironman in Frankfurt, natürlich besonders das große Feld der Agegrouper anfeuern.

Also hab ich unsere kleine Musikbox ausgepackt, mich an (oder auf) die Strecke gestellt und fleißig Namensschildchen vorgelesen.

Und ohne hier groß emotional zu werden:

Jeder und jede Einzelne, die da an mir vorbeigekommen sind, hat sich den Applaus und die Anfeuerung verdient.

Es war einfach extrem beeindruckend, wie ihr alle euren Weg gegangen seid – in seinem Tempo und für sich. Aber irgendwie auch alle zusammen.

Der Triathlon ist wirklich in Roth daheim!

Ich hab den Spruch ja immer für Werbung gehalten und mir natürlich gedacht, dass so auch Startplätze verkauft werden.

Aber das war völlig falsch!

Auch, wenn der Triathlon in Roth nicht erfunden wurde, ist er dort tatsächlich zu Hause.

Die Helfer sind mit ganzem Herzen dabei, die Orga ist extrem gut und jeder gibt an diesem Tag alles – nicht nur die Athleten!

Es schien sogar so, als würde sich das Wetter extrem ins Zeug legen.

Richtig klar wurde mir das ganze Ausmaß aber erst auf der Messe beziehungsweise im Stadion.

Wenn da schon in einem Jahr mit weniger Athleten und »kaum« Publikum so tolle Stimmung herrscht, kann ich es kaum erwarten, wieder nach Roth zu kommen.

Und wir werden mit Sicherheit wieder in dieses kleine Städtchen kommen.

Schließlich war Lotta ja bis jetzt noch nicht in Roth!

Ich war zwar erst nachts um halb eins daheim (Bahnstreik lässt grüßen) aber dennoch war das ein ganz besonderer Tag 2021!

Bilder von der Challenge Roth 2021

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Hinweis: All unsere Empfehlungen wurden sorgfältig ausgewählt, erarbeitet und geprüft. Sie richten sich an gesunde Erwachsene, die keine (Vor)Erkrankungen aufweisen. Keiner unserer Artikel kann oder soll Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bevor Du mit dem Training beginnst, konsultiere bitte einen Arzt und lass Dich durchchecken.

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Über Schorsch

Schorsch ist begeisterter Triathlet und Kraftsportler und nun schon mehr als 15 Jahre sportlich aktiv. In dieser Zeit hat er sich vom Sportmuffel zum Fitnessfreak entwickelt. Seit 2015 ist er als Co-Founder, Redakteur, Buchautor und Trainer hier auf Tri it Fit tätig und hilft anderen dabei, im Triathlon Fuß zu fassen und sich stetig zu verbessern.


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