Fibo 2015 – Fitness und Gesundheit überall

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Drei Tage ist es nun her, dass wir auf der Fibo 2015 waren. Die Eindrücke wirken aber noch immer nach. Aber eines nach dem anderen.

Denn die Fibo, DIE Messe für Fitness und Bodybuilding, ist hierzulande nicht jedem ein Begriff. Eigentlich verwunderlich, denn sie ist in den Segmenten Fitness, Wellness und Gesundheit mittlerweile die größte Messe der Welt. 1985 als (fast) reine Bodybuilder-Messe gegründet, wuchs die Fibo schon in den ersten Jahren im Bezug auf Besucher und Ausstellungsflächen rasant an. Nach Neuausrichtung und Standortwechsel von Köln 3nach Essen und zurück brachte es die Fibo 2014 auf über 115.000 Besucher, 703 Aussteller und mehr als 42.000 m² Ausstellungsfläche und macht damit deutlich, dass die Branche boomt!

Aufgeteilt in Fibo Passion, Fibo Expert und Fibo Power gab es in diesem Jahr vom Thema Fitness- und Trainingsgeräte über Wellness und Beauty bis hin zur Sporternährung und Funktional Training alle Neuheiten der Branche zu bestaunen. Dementsprechend bunt gefächert ist natürlich auch die Kundschaft, die auf der Fibo nach neuen und besseren Wegen sucht, fit und gesund zu werden oder zu bleiben. Von der Spindgarnitur, über Whirlpool und Sauna bis hin zum Boden empfahl sich alles, was der Einkäufer für ein neues Fitnessstudio auf dem Wunschzettel haben sollte. Selbstverständlich sind hier auch die eigentlichen Trainingsgeräte inbegriffen.

4Allerdings scheint sich bei diesen momentan eine Veränderung in der Studiolandschaft abzuzeichnen. Denn neben den herkömmlichen Geräten geht es zum einen in Richtung gesteuertes Zirkeltraining und zum anderen in die Richtung funktionelles Training. Bedeutet, zum einen wird dem Kunden beim Zirkel per Chip jedes Gerät automatisch eingestellt und die Trainingseinheiten automatisch vorgegeben. Beim funktionellen Training hingegen wird eine Grundfitness inklusive Körperspannung vorausgesetzt, um Eigengewichtsübungen wie Klimmzüge oder Liegestütze ausführen zu können. Maschinen sind bei dieser Art des Trainings tabu. Zudem wird neben Kraft auch die Ausdauer trainiert.

Ein weiterer großer Trend auf der Fibo waren, wie schon in den letzten Jahren, natürlich die Datensammler. GPS-Uhren, Sportbänder, Handy-Apps und unzählige andere Trainingsüberwacher, die jeden erdenklichen Analysenparameter aufzeichnen. Quasi der eigene Coach in der Hosentasche oder am Handgelenk.2

Ansonsten gab es eher wenig Überraschendes. Jede Menge Supplements bei den Bodybuildern, viel Sportbekleidung, einige Kurse (Spinning zum Beispiel), für die man sich allerdings ebenso im Vorfeld anmelden musste wie für sämtliche Kongressvorträge.

Was uns jedoch ziemlich überrascht hat, war die Anzahl derer, die ihr eigenes Essen dabei hatten. Mag jetzt komisch klingen, aber wir haben selten so viele Menschen bei einer vergleichbaren Veranstaltung gesehen, die ihren Ernährungsplan so streng eingehalten haben. Und so wurden auf der Fibo gegen Mittag dann die Frischhaltedosen mit Obst und/oder Gemüse, Reis und Pute oder Magerquark ausgepackt und im Freien oder in ruhigen Ecken der Ausstellungshallen gegessen. Macht man das in der „normalen“ Welt, wird man sofort 1angeschaut, als wäre man ein Außerirdischer!

Es gab also Sportlifestyle pur auf der Fibo und für uns natürlich eine Menge Anregungen für neue Themen, Trends und Entwicklungen, die wir euch in den nächsten Wochen genauer vorstellen möchten. Wir sind überzeugt, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Dann vielleicht als Teil derer, die Sport, Fitness und Gesundheit über Online- oder Printmedien ein Forum geben. Bis 2016, Fibo!

 

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Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.