Freiburg Halbmarathon 2015

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Nun ist der Freiburg Halbmarathon auch schon wieder Geschichte und somit der erste Wettkampf absolviert. Wie jedes Jahr ist die Freiburger Laufveranstaltung ziemlich früh im Jahr angesetzt, was mich lange von einer Teilnahme abgehalten hat. 2014 habe ich mich dann erstmals gemeldet und war sehr begeistert von Südbadens größter Laufveranstaltung. Schönes Wetter, nette Leute und vieles mehr (könnt ihr im Rennbericht zum Halbmarathon 2014 nachlesen) haben mich letztes Jahr wirklich schnell werden lassen.

Dieses Jahr sahen die Prognosen aber ganz anders aus. Und zwar gab es eine Unwetterwarnung. Um sich diese einmal genauer vorzustellen: Zwei Stunden im Regen mit ordentlich Wind sind nicht gerade das, was einen vorantreibt. Und natürlich sah es beim Start alles andere als einladend aus. Wenigstens die anderen ca. 11.000 Mitstreiter machten ein wenig Mut. So schlimm kann es dann wohl nicht werden oder? So viele Verrückte auf einem Haufen kann es doch nicht geben. Aber im Startbereich stehend gibt es natürlich kein zurück mehr. Regen hin, Regen her. Man hat ja schließlich auch dafür bezahlt!

Also ging es 20 nach elf endlich mit dem Startblock B, also fast mit den Schnellen, auf die Strecke zum Freiburg Halbmarathon. Da meine Laufpartnerin zum ersten Mal FreiburgMarathon2ins Rennen ging haben wir eine Zielzeit von ca. 2:15 h angepeilt und sind daher eher ruhig und kontrolliert los gelaufen. Nach ein paar Kilometern fing es dann tatsächlich auch an zu regnen, blieb aber zum Glück bei Niesel. Außerdem war es auch wärmer als gedacht und nur an wenigen Stellen war der Wind tatsächlich stark. Besonders in den Wohngebieten waren die Konditionen so gut, dass ich die Regenjacke schnellstmöglich beim Versorgerteam, dem großer Dank gebührt, zurückgelassen habe. Die Befürchtung es würde direkt danach richtig anfangen zu regnen bewahrheitete sich nicht. Im Gegenteil, das Wetter blieb bis zum Ziel trocken und annehmbar.

Zu den nun doch annehmbaren Wetterbedingungen kamen dann beim Freiburg Halbmarathon auch noch Freunde an der Strecke, die für die nötige Motivation sorgten und mit Sicherheit auch ein wenig für den schnellen, etwas langen Endspurt verantwortlich waren. Möglicherweise war es aber auch der plötzliche Leistungsanstieg meiner Mitläuferin! Denn die lief mir plötzlich auf und davon. Freiburgmarathon3Ein Glück kannte ich die Strecke und wusste, wie viel Weg da noch vor uns lag. Ca. 1000 Meter vor dem Ziel waren wir wieder gleichauf und bis 30 Meter davor war ich mir fast sicher, das Rennen gewinnen zu können. Falsch gedacht! Am Ende hatte ich zwei Sekunden Rückstand. Egal, 2:05:47 war ohne spezielle Vorbereitung und in Anbetracht der erwarteten Bedingungen ziemlich annehmbar. Auf dem Weg zur warmen Dusche gings noch schnell die Mediale und Essen abholen. Außerdem wurden schon die nächsten Wettkämpfe besprochen. Mal sehen, was da dieses Jahr noch so kommt. Auf jeden Fall wars wieder schön, trotz schlechtem Wetter.

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Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.