Rennbericht: Freiburg Marathon 2014

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Am gestrigen Sonntag war in Freiburg Marathon angesagt, und wie ich ja schon geschrieben hab, war hab ich mich vor zwei Wochen für die 21 km angemeldet. Bedeutet also, ich hatte wenig Vorbereitungszeit und wegen der Uni bin ich auch zwischen Anmeldung und Lauf nicht einmal zum Trainieren gekommen. Dazu kommt, dass die Strecke in Freiburg alles andere als flach ist, wie ihr an der Grafik erkennen könnt­.

Daher hab ich mir von vornherein die Strecke in kleine Etappen aufgeteilt, um für das letzte Stück noch genug Kraft zu haben. Und das hat ziemlich gut funktioniert. Nachdem es eigentlich nur noch bergab ging, war ich zwar vom Kopf her noch
vorsichtig aber das war eigentlich überhaupt nicht nötig. Denn mit ungefähr 20 Grad und Sonne war das Wetter für mich optimal und mit 42 Bands an der Strecke und Zehntausenden Zuschauern kommt man sehr schnell aus jedem Zwischentief oder findet noch etwas mehr Kraft in den Beinen. Am Ende war ich echt überrascht, wie schnell das Ziel in greifbarer Nähe war, das ich nach 2:06:07 glücklich erreicht habe.

Der Lauf in Freiburg war damit zwar nicht mein schnellster aber von der Stimmung und vom Gefühl her bis jetzt mein bester. Das lag unter anderem sicher auch an der eher schmaleren Strecke, die dafür gesorgt hat, dass ich immer mit vielen anderen (fast 12.000) ­zusammen gelaufenbin. Zudem gibt es natürlich viel mehr bekannte Gesichter in der eigenen Stadt, die einen überraschen und anfeuern. Euch allen dafür an dieser Stelle herzlichen Dank. Natürlich auch denen, die nicht vor Ort sein konnten­.

 Es gab leider aber auch unerfreuliches bei diesem Lauf. Ich wurde davon, möglicherweise durch meine „vorsichtige“ Herangehensweise, verschont. Aber ich habe noch nie so viele Krankenwägen bei einem Marathon fahren sehen wie gestern. Ich hab auch noch nie Läufer auf der Strecke zusammenbrechen sehen. Laufen sollte doch eigentlich Spaß bringen, einen fit halten und gut für die Gesundheit sein. Aber auf keinem Fall sollte man dabei auf dem Weg ins Krankenhaus sein.
Liebe Läufer, seit vernünftig und hört auf euren Körper. Lieber macht man langsam und versucht eine bessere Zeit beim nächsten Lauf, als das man für nichts vielleicht sogar sein Leben riskiert.
Am Ende hab ich noch ein paar Eindrücke für euch gesammelt, die euch vielleicht auch Lust auf Laufen in Freiburg machen. Ich kann den Lauf nur empfehlen.
Neben dem Freiburg Marathon haben wir noch mehr Rennberichte.
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Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.