Grill-Spezial: die Proteinbomben von Grillido

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Würstchen runter vom Grill?! Diese Forderung ist mittlerweile vermehrt zu lesen. Denn Würstchen sind oftmals ziemlich fettig. Nun ist Fett an sich ja nicht grundsätzlich schlecht. Wenn es sich allerdings um die gesättigten Fette handelt, welche das schlechte Cholesterin ansteigen lassen, solle man die Grillwürstchen doch im Supermarkt lassen. Oder aber man sucht nach Alternativen. Zum Beispiel bei Grillido!

Eine solche Alternative haben wir für unsere vierte Ausgabe des Grill-Spezials auf der Fibo in Köln entdeckt. Grillido, oder „die Wurstrevolution“, welche im Herbst 2014 in Omas Garten ausgebrochen ist. Zugegeben, wir haben diese Revolution auch erst im April 2015 wahrgenommen. Aber die drei jungen Unternehmer haben zwei gewichtige Argumente. Der Fettanteil ihrer Würstchen, den Grillidos, liegt bei 4% und der Eiweißanteil bei 20%! Für uns Grund genug, diese Revolution ernst zu nehmen und uns selbst zu überzeugen.

Natürlich gehört zu einer guten Wurst auch ein guter Geschmack. Grillido bietet davon 30 verschiedene Varianten, von Putenfleisch mit grünem Spargel bis hin zu Schweinefleisch mit Sauerkraut. Zudem wird nur Fleisch aus artgerechter, regionaler Haltung verarbeitet und keine Askorbinsäure und Phosphat verwendet. Bedeutet also, und jetzt wird es für alle Anhänger der Paleoernährung interessant, dass die Würstchen bis auf Maltodextrin keine problematischen Zusatzstoffe enthalten. Es ist also ein Hauch von Stärke (Getreide) enthalten. Auf dem Wurst- und Würstchenmarkt sind die Grillidos damit aber ein möglicher Kompromiss für alle Paleaner, die doch mal die eine oder andere Wurst genießen möchten.

Dabei gilt es aber, auf die jeweilige Geschmacksrichtung zu achten. In dem Probierpaket, das uns die Revoluzzer haben zukommen lassen, waren nur „Bavaria“ (Schwein mit Weißkohl) und „Spargelico“ (Pute mit Spargel) für einen Paleo-Kompromiss geeignet. „Capri“ (Schwein mit Peperoni), „Greek“ (Schwein mit Oliven) und „Popeye“ (Hähnchen mit Blattspinat) beinhalteten entweder noch Hirtenkäse oder Schinken mit jeder Menge Zusatzstoffen darin. Für den Otto-Normalverbraucher, und natürlich auch für den Geschmack ist das allerdings kein Problem.

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Besonders dem Geschmack haben wir natürlich unsere volle Aufmerksamkeit geschenkt. Und da wir ja uns ja momentan mitten im Grill-Spezial befinden, haben wir uns gleich noch ein paar Beilagen für euch einfallen lassen.

Die Geschmacksrichtungen „Greek“ und „Capri“ haben wir mit einem mediteranen Paleo-Tomatenbrot und einer Tomaten-Kräuterbutter kombiniert. Außerdem haben wir noch schnell ein Paleo-Gewürzketchup gezaubert, welches man natürlich zu jeder Bratwurst empfehlen kann.

Beide Würstchen sind, wie es die Namen schon erahnen lassen, geschmacklich an die mediterrane Küche angelehnt. Besonders gilt dies für die Kombination von Schweinefleisch, Oliven und Hirtenkäse, der Geschmacksrichtung „Greek“. Bei der „Capri“-Grillido überwiegt allerdings der Pepperonigeschmack den des Schweinefleischs und des Schinkens. Das macht sie aber zu unserem Tipp für all jene, die es etwas pikanter mögen.

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Die Würstchen „Popeye“ und „Spargelico“ von Grillido haben wir mit Grillgemüse kombiniert. Beide Würstchen gestehen aus Geflügelfleisch (Pute und Hähnchen), was sie geschmacklich natürlich etwas vom Schweinefleisch-Würstchen abhebt. Die Spargelnote passt wunderbar und auch der Spinat harmoniert super mit dem Hirtenkäse. Allerdings bröselte die Spargelwurst beim Schneiden ein wenig. Mit Sicherheit ist das den großen Spargelstückchen geschuldet, tut aber dem Geschmack keinen Abbruch.

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Ebenso verhielt es sich mit der bayerischen Wurst. Dem Weißkohl und dem Rohschinken geschuldet, verteilte auch sie sich beim Schneiden etwas mehr als gewollt auf dem Teller. Kombiniert mit einem bayerischen Weißkohlsalat und süßem Senf ist aber auch diese, eher rauchig schmeckende Grillido, zu empfehlen.

Nach dieser, sehr umfassenden Grill-Session konnten wir, trotz voller Bäuche, recht schnell ein Fazit ziehen. Fett- und Eiweißgehalt überzeugen nicht nur Sportler. Für die ist die Grillido allerdings auch eine super Alternative für die herkömmlichen Proteinquellen, wie Magerquark und Eiweißpulver. Zudem überzeugt das Konzept der Rohstoffbeschaffung in der Region und der weitgehende Verzicht auf Zusatzstoffe. Damit wird die Wurst auch interessant für Paleaner, die (mit Abstrichen) doch hin und wieder eine Wurst auf dem Grill haben wollen. Am meisten überzeugt hat aber, dass es wohl keinen besseren Eiweißriegel für den Grill gibt als die Grillidos.

Unser Fazit also: Es lebe die Revolution!

In unserem Rezepte gibts mehr für dich.

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Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.