Grill Spezial: Unser spezial Röstiburger

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Da die Sonne uns mehr und mehr mit ihrer Anwesenheit beglückt, wird es Zeit für unser diesjähriges Grill Spezial, welches wir für den Grill eher untypisch mit einem Röstiburger eröffnen. Jedenfalls ist der Burger in unseren Breiten nicht die erste Wahl, wenn es um Grillgut geht. Vielen dauert eine Frikadelle auch einfach zu lange, besonders wenn man sie selbst macht. Beim klassischen Barbecue ist der eigene Burger allerdings so etwas wie eine Visitenkarte des Grillmeisters. Der benötigt dann aber auch mehr Aufmerksamkeit, mehr Zeit und vor allem mehr Geduld. So gesehen kann dieses Rezept auch als Appell zur Entschleunigung am Grill verstanden werden. Denn seien wir mal ehrlich: Stress haben wir im Alltag schon genug, oder?

Außerdem sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass es sich beim Röstiburger, wie bei allen anderen Rezepten aus dem diesjährigen Grill Spezial, um ein Paleo-Rezept handelt. Wer dahingehend allerdings keine Einschränkungen hat, kann die Rezepte natürlich nach belieben mit Baguette oder so ergänzen.

Für zwei Röstiburger bracht ihr:

Frikadelle:
200 g gemischtes Hackfleisch
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Senf
1 Ei Gr. M
Frische Petersilie
1 große Tomate
1 große lila Zwiebel
etwas Blattsalat
1 EL Traubenkernmehl

Rösti:
300g Süßkartoffel
1 Ei Gr. M
1 EL Traubenkernmehl

Avocadocreme:
1 Avocado
1 kleine Chili
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Paprikapulver, etwas Zitronensaft, Kokosfett

Grillschale(n)

Am besten fangt ihr mit der Avocadocreme an. Die Avocado aufschneiden, das Fruchtfleisch von der Schale trennen und in eine Schüssel geben. Dann die Chili in möglichst kleine Stücke schneiden. Wers nicht so scharf mag, entfernt vorher die Körner aus der Schote. Die Chili mit etwas Zitronensaft und Paprikapulver zur Avocado geben und alles mit einer Gabel gut vermischen bzw. zu einer cremigen Masse zerdrücken. Deckel drauf und ab in den Kühlschrank.

Nun zu den Süßkartoffelröstis. Als Erstes die Süßkartoffel schälen und mit einer Reibe klein raspeln. Anschließend die geraspelte Masse in einem Geschirrhandtuch einwickeln und so viel Flüssigkeit, wie möglich herausdrücken. Je trockener die Süßkartoffel anschließend ist, desto besser. Danach vermischt ihr die Kartoffelraspeln mit dem Ei und dem Mehl. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Als Letztes bereitet ihr die Frikadellen vor. Zuerst müsst ihr die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden. Auch die Petersilie sollte ziemlich fein geschnitten werden. Knoblauch, Zwiebel, Petersilie, Hackfleisch, Senf, Ei und Mehl kommen anschließend zusammen in eine Schüssel. Mit Salz und Pfeffer gewürzt wird dann alles vermischt, bis ein Frikadellenteig entsteht. Aus dieser Masse formt ihr nun die zwei Frikadellen für den Röstiburger.

Bevor ihr nun mit dem Anbraten beginnt, müsst ihr das Kokosfett in eine Grillschale geben. Möglichst so, dass der gesamte Boden damit bedeckt ist. Nun nehmt ihr die Süßkartoffelmasse, formt aus ihr vier Kartoffelröstis und legt diese in die Grillschale. Diese kommen anschließend auf den Grill und sollten dort ca. 5-10 Minuten auf jeder Seite anbraten. Bei einem geschlossenen Grill sind sie möglicherweise auch früher fertig!

Je nach Geschmack können die Frikadellen auch direkt auf dem Rost gegrillt werden. Allerdings sollte dieser dann auch mit Fett eingerieben werden. Verhindert das Anbraten  und „brechen“ der Fleischküchlein. Natürlich kann das Fleisch auch gesondert in Grillschalen zubereitet werden. Aber auch die sollten dann natürlich mit Kokosfett präpariert werden. Je nach Geschmack (und Grill) könnt ihr diese auch 5-10 Min auf jeder Seite grillen lassen.

Solange der Grill für euch arbeitet könnt ihr noch schnell die lila Zwiebel und die Tomate in Scheiben/Ringe schneiden und anschließend mit den Röstis, dem Fleisch, Avocadocreme und dem Blattsalat zum Röstiburger schichten.

Für alle Paleaner haben wir noch Tomatenmark als Tipp. Dieses kann anstelle von Ketchup genutzt werden! Für alle anderen gibt es natürlich keinen Grund auf Ketchup, Senf oder Ähnliches zu verzichten.

Wir wünschen einen guten Appetit

Schau doch mal in unser Archiv nach anderen Rezepten

Opt In Image
Tri it Fit Newsletter
Melde dich hier für unseren Newsletter an und erhalte unser gratis Slingtrainer E-Book direkt mit dazu.
Share.

Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.