Heike Hörl

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Heike ist eine der weiblichen Teilnehmerinnen unserer Fitnessblogger-Challenge. Dafür legt sie sich ordentlich ins Zeug. Aber auch sonst hat sie ambitionierte Ziele. Auf ihrem Blog Malahealth könnt ihr nachlesen, was sie alles so umtreibt! Aber an dieser Stelle erst einmal das Interview!

1. Heike, was hat dich zum Sport gebracht?

Zum Sport hat es mich schon als Kind gezogen. Als ZwergNala und ich war ich fasziniert von Kampfsport. Probiert habe zu Anfang Judo und Ringen, was einfach an mangelnden Alternativen in meiner Region und der damaligen Zeit lag. Als es dann Kung Fu in der Schule gab, war ich sofort von der Stelle. Die Seidenschärpe habe ich mangels Herausforderungen an den Nagel gehangen. Dafür trat mit etwa 20 Jahren Taekwondo in mein Leben. Damit hatte ich meine Berufung gefunden!

Nach kürzester Zeit war ich im Wettkampfteam und kickte mich schnell erfolgreich durch alle möglichen Turniere. Damals stand ich viermal die Woche in Dojang am Sonntagmorgen bin ich laufen gegangen. Damals war nicht auszudenken, dass Laufen einmal meine Hauptsportart werden sollte. Doch schon im Jahr 2000 hatte ich den Traum vom New York Marathon….

Nachdem 2006 nach einer Knie OP meine Taekwondo Laufband, zumindest als aktiver Wettkämpfer, abrupt endete, endete auch erstmal meine sportliche Laufbahn. Erst im Februar 2015 fing ich an, die Laufschuhe wirklich regelmäßig zu schnüren. Eine gute Entscheidung!

2. Welchen Sport machst du?

Aktuell gönne ich den Laufschuhen viermal die Woche Auslauf. Das Laufen ergänze ich mit Rennrad, MTB oder Spinning. Im Winter gern mal schwimmen. Auch Stabi Training gehört inzwischen dazu.

3. Warum?

Laufen kann ich wann und wo immer ich möchte unabhängig von Vereinszeiten oder ob ich auf Reisen bin. Das Wichtigste jedoch ist: es tut meinem Körper sehr gut. Die Knieprobleme, die ich aus dem Kampfsport mitgebracht habe, sind praktisch vom Erdboden verschluckt.

4. Wie sieht dein Training in der Regel aus?

Viermal zieht es mich pro Woche auf die Laufstrecke, dabei sind die Einheiten recht unterschiedlich. Von GA1 über den langen Lauf und auch mal Intervalle ist alles dabei.

Ergänzend gibt es zweimal pro Woche Stabi Training, damit nicht nur die Beine fit werden.

Je nach Zeit und Bock geht es dann noch einmal aufs Rad oder schwimmen.

5. Wie motivierst du dich?

Muss mich eher einbremsen statt zu motivieren. 😉

6. Was muss passieren, damit du nicht zum Training gehst?

Ich höre einfach auf meinen Körper. Das heißt, wenn ich mich wirklich nicht wohl fühle oder etwas ordentlich zwickt, schiebe ich auch mal eine ruhige Kugel.

7. Was sind deine Ziele?

Die 56km beim Two Ocean Marathon 2018 in Südafrika.

8. Gibt es neben dem Sport noch andere Dinge für dich?

Klar, mich interessiert so viel. Meine Hunde, Mantrailing und Fotografie sind hier nennenswert. Außerdem lese ich total gern oder spiele mal WoW.

9. Ist die Ernährung auch ein Teil deines Trainings und wenn ja wie sieht sie aus?

Definitiv! Mit einer Umstellung habe ich es erreicht von jemandem, der ständig im Winter erkältet ist, zu jemandem zu werden, der sich nicht mal mehr anstecken lässt.

Ich esse sehr viel Obst und Gemüse. Achte auch darauf, sehr abwechslungsreich zu essen, meist vegetarisch, da es wenig Fleisch gibt was ich mag.

Ich probiere gern neue Rezepte aus, aber nur mit der Maßgabe, dass diese auch schnell zubereitet sind. Auch das regelmäßige Essen habe ich umgesetzt und es hilft mir gegen unkontrolliertes „rumfressen“. Industriezucker habe ich massiv eingeschränkt.

10. Was kommt bei dir am liebsten auf den Tisch?

Ach das ist schwer. Ich liebe Oatmeal zum Frühstück und alle erdenklichen Salate. Glaube als Favorit kann ich Salat mit gratiniertem Ziegenkäse und Himbeerdressing anführen. Mmmhhh….

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Über den Autor

Früher hab ich immer gedacht „Sport ist Mord“, wenn in der Schule Ausdauerlauf oder – noch viel schlimmer – das „Sportfest“ angesagt war. Obwohl ich von mir nicht behaupten kann, per se unsportlich zu sein, habe ich dieses Potential selten genutzt. Inzwischen quäle ich mich freiwillig jedes Mal aufs Neue zum Training. Da ich inzwischen beruflich Halbwüchsige domptiere, schadet es ohnehin nicht, sich fit zu halten...