Magenverstimmung – Wann versagt ein gesunder Magen?

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Die unangenehme Erfahrung einer Magenverstimmung hat fast jeder von uns mindestens schon einmal am eigenen Leib erfahren. Falls nicht dürft ihr euch glücklich schätzen! So oder so kann es nur sinnvoll sein, etwas mehr über das Thema zu wissen. Denn wer hat schon gerne Magenschmerzen?

Eigentlich sind die Verhaltensregeln um eine Magenverstimmung zu vermeiden sehr simpel und mit etwas Aufmerksamkeit und wenig Aufwand leicht einzuhalten. Angefangen bei der Magensäure wird dies schnell deutlich. Denn im Gegensatz zur landläufigen Meinung kann die nicht einfach so alles verdauen. Unterstütztend wirkt dabei das Kauen. So einfach es klingt aber je besser wir unsere Nahrung zerkleinern, umso einfacher hat es unser Magen mit der Verdauung. Und damit sind wir bei einem großen Problem unserer Zeit. Alles muss schnell gehen! Wir haben oftmals, sei es im Job oder im Privatleben wenig bis keine Zeit für unsere Mahlzeiten. Das hat unweigerlich zu Folge, dass wir bei der Nahrungsaufnahme schnell und eher ungenügend kauen.

Damit sind die Bestandteile, die im Magen landen aber zu groß, um dort ohne Probleme verdaut zu werden. Daher muss der Magen anfangen, die Magensäure in Bewegung zu setzen, um die Nahrung ganz zu umschließen. Damit ist man zwar nicht direkt bei einer Magenverstimmung. Wenn man dann allerdings noch die falschen Lebensmittel zu sich nimmt, ist man auf dem besten Weg dort hin.

Denn Fast Food und Fertigprodukte enthalten oft viele Zusatzstoffe und schlechte Fette und machen es unserem Magen zusätzlich schwer. Denn diese sollten möglichst schnell verdaut werden, was die Produktion der Magensäure weiter ankurbelt.

Faktor Nummer drei, eine verminderte Flüssigkeitsaufnahme, verschärft diese Entwicklung zusätzlich noch. Somit kann die Magensäure vom Körper nicht verdünnt werden und verliert daher nicht an ‚Schärfe‘. Damit übersäuert der Magen und das Resultat ist eine Magenverstimmung.
Natürlich gibt es in diesem Fall genug Mittelchen oder Medikamente, um den Magen wieder zu beruhigen. Allerdings können die Auswirkungen auch wesentlich schlimmer ausfallen.

Denn ist der Magen eigentlich nur gesunde Kost gewöhnt und wird dann bei einem besonderen Anlass, zum Beispiel einem Familienfest, über die Maßen mit Süßem und Fettigem überfordert, kann es schnell zu richtigen Magenkrämpfen mit Erbrechen und Durchfall kommen.

Auch bei einem vermeintlich abgehärteten Magen kann Sodbrennen, eine der Folgeerscheinungen einer Magenverstimmung, zur Refluxkrankheit werden. Hierbei leiden die Erkrankten unter ständigem, hochkonzentriertem Sodbrennen, das nur schwer wieder in den Griff zu bekommen ist.

Daher sollte man sich grundsätzlich vor Augen führen, dass der eigenen Magen kein Mülleimer für alle möglichen ‚Speisen‘ ist. Jedenfalls auf lange Sicht sollte man ihn daher vor Dauerbelastungen schützen und ihn pfleglich behandeln. Wer grundsätzlich auf seine Ernährung achtet, sollte zudem auch an ‚Feiertagen‘ nicht maßlos zuschlagen. Wenn der Magen Fast Food und schlechte Fette nicht gewöhnt ist, ist der Weg zur Magenverstimmung nämlich noch viel kürzer.

Opt In Image
Tri it Fit Newsletter
Melde dich hier für unseren Newsletter an und erhalte unser gratis Slingtrainer E-Book direkt mit dazu.
Share.

Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.