marokkanisches Hackfleisch im Auberginenmantel

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In unserem Grill Spezial Teil 2 haben wir heute etwas ganz Besonderes für euch. Inspiriert von so manchen Reisen in den Nahen Osten haben wir uns einmal an eine Kreation gewagt – marokkanisches Hackfleisch! Das Gericht sieht ein bisschen aus wie Rouladen, ist aber für meine Begriffe sehr viel unkomplizierter herzustellen und schmeckt wunderbar zu Süßkartoffelpommes und Mangodip. Die Minze und die Aprikosen kann man auf dem Markt oder im Internationalen Laden erstehen. Hackfleisch besorgen wir für gewöhnlich beim Metzger, schon allein, weil das am besten schmeckt und nicht so viel Wasser verliert wie Supermarkt-Kühlware.

Für drei bis vier Portionen marokkanisches Hackfleisch braucht man:

400 g Hackfleisch (halb Rind, halb Schwein)
1 Ei
100 g getrocknete Aprikosen
1 Hand voll Rosinen
Salz, Pfeffer
ein paar Minzblätter
2 EL Traubenkernmehl
1 EL Akazienhonig
2 Aubergine
Zahnstocher oder Schaschlikspieße
eine Aluschale

Zunächst ist es wichtig, den Grill richtig anzuheizen. Dieser Hinweis scheint vielleicht überflüssig, aber aus eigener Erfahrung kann ich nur betonen, wie essentiell ein ordentlich erhitzter Grill ist. Unter einer Temperatur von 75°C wird das Hackfleisch nämlich nicht gar. Das ist schon allein wegen der Salmonellengefahr nicht empfehlenswert, ganz abgesehen vom Geschmack.

Nachdem ihr also den Grill angeschmissen habt, geht es an die Vorbereitung der Grillware. Um die Füllung anzurichten, müsst ihr die getrockneten Aprikosen, die Rosinen und die Minze in kleine Stücke schneiden und anschließend mit dem rohen Hackfleisch vermischen. Ein Ei und das Mehl reingerüht, ein wenig Salz, Pfeffer und den Akazienhonig dazu gegeben – schon ist die Füllung fertig. Solange ihr noch mit den anderen Vorbereitungen beschäftigt seid, solltet ihr das marokkanische Hackfleisch in den Kühlschrank stellen.

Die Auberginen sind leicht zubereitet. Ihr müsst das Gemüse nur in dünne Streifen schneiden und auf den Grill legen, bis sie hellbraun gebrannt und dementsprechend formbar sind.

Nun könnt ihr die Auberginenstreifen mit dem marokkanischen Hackfleisch füllen. Dafür rollt ihr das Fleisch einfach wie in einen Mantel in die Auberginen ein und steckt die Rouladen mit Zahnstochern oder Schaschlikspießen fest. Passt auf, dass ihr nicht zu viel Fleisch auf einmal nehmt, damit es nicht über die Ränder quillt.

Zuletzt werden die Rouladen in eine Aluschale gelegt und 10 bis 15 Minuten gegart. Kombinieren lässt sich marokkanisches Hackfleisch wunderbar mit Süßkartoffelpommes  und Mango-Salsa-Dip (Rezept ist unten angehängt). Zu beachten ist dabei lediglich, dass ihr ein bisschen Öl in eine Aluschale gebt, bevor ihr die Süßkartoffeln hineintut; sonst brennen sie leicht an. Ansonsten könnt ihr sie auf dem Grill ebenso zubereiten wie im Ofen.

Gutes Gelingen und einen guten Appetit!

Mango-Salsa-Dip

1 kleine Mango
2 rote Paprika
1 große Zwiebel
2-4 Knoblauchzehen
50 ml Orangensaft
Frische Minze, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chillipulver

Alle Zutaten in Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und anschießend gut pürieren. Danach in einem geschlossenen Behälter ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

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Über den Autor

Früher hab ich immer gedacht „Sport ist Mord“, wenn in der Schule Ausdauerlauf oder – noch viel schlimmer – das „Sportfest“ angesagt war. Obwohl ich von mir nicht behaupten kann, per se unsportlich zu sein, habe ich dieses Potential selten genutzt. Inzwischen quäle ich mich freiwillig jedes Mal aufs Neue zum Training. Da ich inzwischen beruflich Halbwüchsige domptiere, schadet es ohnehin nicht, sich fit zu halten...