Martin Feigenwinter

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Martin Feigenwinter hat als Eisschnelläufer einiges an sportlicher Erfahrung gesammelt. Er startete für sein Heimatland Schweiz über die 5.000 Meter zweimal bei Olympischen Spielen und hat sich damit für unsere 10 Fragen natürlich mehr qualifiziert. Heute Coached er Athleten dabei, ihr Potential vollständig und punktgenau abzurufen. Ein Bild davon könnt ihr euch auf seiner Seite machen. Hier sind aber erst einmal seineFW Antworten:

1. Was hat dich zum Sport gebracht?

Schon als Kind war ich ein Bewegungsmensch. Zu meiner Zeit gab es noch super Schulsportangebote. Weil ich einen tollen Sportlehrer hatte, war Sport immer ein gutes Erlebnis. Ich habe anfänglich viele Sportarten ausprobiert und fast meine ganze Freizeit auf meinem BMX Rad verbracht. Richtig gepackt hat es mich, als ich mit knapp 17 Jahren das Eisschnelllaufen entdeckte. Das wurde meine grosse Passion. Ich nahm zwei Mal (1994, 1998) an Olympischen Spielen teil und war eine Weile in den Top 10 der Weltrangliste aller Zeiten über 10000m.

2. Welchen Sport machst du?

Früher war Eisschnelllauf meine Hauptsportart. Ich habe diese Sportart wegen dem Zusammenspiel von Kraft, Ausdauer und Technik geliebt. Heute übe ich diese mangels Infrastruktur nicht mehr aus. Als Eisschnellläufer trainierst du auch viel auf dem Rennrad, Mountainbike und mit Laufschuhen. Diese Sportarten übe ich immer noch aus. Derzeit triffst du mich jedoch am häufigsten auf dem Rennrad an.

3. Warum?

Das Gleiten über Eis ist einfach unbeschreiblich. Vor allem wenn du richtig in Form bist. Ich habe es geliebt im Flow übers Eis zu flitzen. Auf dem Rad kannst du grosse Distanzen zurücklegen und dabei superschöne Landschaften geniessen. Es gibt mir auch ein gutes Gefühl wenn ich müde von einer Tour nach Hause komme. Das erfüllt mich mit Zufriedenheit.

4. Wie sieht dein Training in der Regel aus?

Früher habe ich nach Trainingsplan trainiert. Seit ich als Eisschnellläufer pensioniert bin, trainiere ich nach dem Lust und Laune Prinzip. Zwischen zwei und sieben Trainings pro Woche ist alles möglich. Da ich seit rund zwei Wochen wieder ein Ziel habe, werde ich wieder zukünftig ein wenig gezielter trainieren. Eine gute Grundlagenausdauer aufbauen und schauen, dass ich genügend Schnelligkeit bekomme. Damit ich auch das Heizen“ über einen längeren Zeitraum geniessen kann. 

5. Wie motivierst du dich?

Ich bin sehr stark intrinsich motiviert. Wenn ich dann noch ein motivierendes Ziel habe, geht es fast von alleine. Zudem schaue ich darauf, dass meine unbewussten Motive gut angesprochen werden. Das schöne Wetter und gute Gesellschaft sorgt für den Rest. 

6. Was muss passieren, damit du nicht zum Training gehst?

Wenn es regnet, dann bleibe ich gerne zuhause. 😉 Ich darf trainieren. In diesen Situationen bin ich gerne bequem. In den letzten Wochen hat sich diese Einstellung jedoch verändert. Und ich war auch wieder bei Regenwetter auf dem Rad. Denn ich habe ein Ziel.

7. Was sind deine Ziele?

Im August findet die Tortour (Ein Ultracycling Wettkampf in der Schweiz) statt. Da ich zwei Ultra Athleten betreue bin ich neugierig geworden und habe mich vor zwei Wochen für die Sprintdistanz“ (370km) angemeldet. Ansonsten geht es mir darum, Spass zu haben und einigermassen fit zu bleiben. 

8. Gibt es neben dem Sport noch andere Dinge für dich?

Klar doch. Meinen Blog (wobei auch der sportlich ist). Ich sitze gerne mit Freunden zusammen und diskutiere über Gott und die Welt, koche oder verbringe Zeit mit meinen Patenkindern. Ich gehe ab und an ins Kino, Musical oder ins Theater.

9. Ist die Ernährung auch ein Teil deines Trainings und wenn ja wie sieht sie aus?

Ich lebe nach einem einfachen Prinzip. Möglichst regional, saisonal und unverarbeitet. Einfach ausgewogen mit Genuss. Eiweiss, Gemüse, Früchte, Kohlehydrate und ich liebe Desertbuffets. Das kann ich jedem empfehlen, solange es nicht täglich ist. Ist unglaublich gut fürs Gemüt. 😉 Essen soll Spass machen und ein Genuss sein. 

10. Was kommt bei dir am liebsten auf den Tisch? 

Das ist sehr Stimmungsabhängig. Pizza kann ich zu jeder Tag- und Nachtzeit essen. Ein gutes Steak oder Sushi geht auch immer. Natürlich dürfen Pasta und italienisches Eis nicht auf dem Speiseplan fehlen.

Wir haben auch noch weitere Interviews für dich.

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Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.