Matthias von RunHerne

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Wir haben diesen Blogger aus dem Ruhrgebeat, wie er es nennt, über Twitter kennengelernt – wo er deutlich aktiver ist als wir. Auch auf Instagram sieht man regelmäßig Posts von seinem #RunAtWork. Die Rede ist hier von Matthias von RunHerne, der auf seinem Blog  über alles rund ums Laufen, Fitness und entsprechende Testartikel berichtet. Da er bei uns an der Challenge zum „Fittesten Fitnessblogger“ teilnimmt, haben wir ihn mal etwas genauer ausgefragt. 😉

1. Was hat dich zum Sport gebracht?profil_20160400_600px

Irgendwie war ich nie wirklich vom Sport weg. Früher war ich in verschiedenen Sportvereinen und habe einige Sportarten ausprobiert. Als die Kinder geboren wurden, ist der regelmäßige und organisierte Sport etwas in den Hintergrund getreten. Anfang 2010 hat mich ein Kollege überredet, an einem Firmen-Staffellauf teilzunehmen. Angefangen mit dem Training dazu, habe ich mit dem regelmäßigen Laufen begonnen.

2. Welchen Sport machst du?

Den größten Umfang meiner Wochen-Sport-Zeit macht das Laufen aus. Mittlerweile bringe ich drei Laufeinheiten in der Woche unter. Dazu kommen noch drei Kraft-Einheiten und meistens einmal in der Woche regeneratives Schwimmen – also entspannt. Zu jeder Kraft-Einheit gehört seit kurzem ein Mobility-Block. Die Kraft-Einheiten sind sehr variabel. Ich stelle sie aus dem Bereich Crossfit und Calesthenics zusammen.

3. Warum?

Auf den Punkt gebracht: für mich! Ich möchte mich möglichst lange fit und mobil fühlen. Wenn man einmal mit dem Training begonnen hat, merkt man recht schnell, wie eingeschränkt man in seinen Bewegungen und seiner körperlichen Leistungsfähigkeit eigentlich ist. Spätestens wenn man beim Fangenspiel mit den Kindern nach wenigen Minuten außer Atem ist, sollte man sich fragen, ob das normal sein sollte.

4. Wie sieht dein Training in der Regel aus?

Die Laufeinheiten gestalte ist abwechslungsreich. Ich plane das Training je nach anstehendem Wettkampf als Wochenplan und überlasse meinem HRV-Monitor die Entscheidung, welche Einheit an diesem Tag ansteht. Bei den langen Läufen ziehe ich mich um, starte die Pulsuhr und die Musik und los geht’s. Beim Bahntraining (Intervalle usw.) wird sich natürlich zunächst ordentlich aufgewärmt. Lauf-ABC und ein laufspezifischer Mobility-Block kommen noch dazu. Dann kommt das eigentliche Training.
Die Krafteinheiten und die separaten Mobility-Blöcke mache ich zuhause. Die streue ich einfach und eher ungeplant ein. Meist findet sich am Abend etwas Zeit. Denn diese Einheiten dauern bei mir nie länger als 30 Minuten.

5. Wie motivierst du dich?

In den Augen meiner Frau ist meine Motivation das größte Problem: ich brauche keine und habe einfach Spaß an dem was ich tue! Spaß beiseite. An Motivation fehlt es mir nicht, eher an der Zeit, meine Einheiten in ausreichendem Umfang durchzuziehen. Ich brauche auch keine Erfolge bei Wettkämpfen. Als Hobbysportler tritt man hier meistens gegen sich selbst und den letzten persönlichen Rekord an. Oder einfach nur aus Spaß.

6. Was muss passieren, damit du nicht zum Training gehst?

Meistens klappt es, das Training auf eine andere Zeit oder einen anderen Tag zu verschieben. Wenn der Alltag in der Familie es aber dringend erfordert, fällt die anstehende Einheit aus. Persönliche Gründe sind: Krankheit. Fehlende Motivation ist nie der Grund.

7. Was sind deine Ziele?

Größtes Ziel ist, so lange wie möglich körperlich und geistig fit und mobil zu bleiben. Daneben gibt es noch so unbedeutende Ziele wie, meine PRs hier und da zu verbessern. Meine Bestzeit über 10km steht schon zu lange und die nächsten langen Distanzen stehen an.

8. Gibt es neben dem Sport noch andere Dinge für dich?

Familie. Es steht aber eher der Sport neben der Familie.

9. Ist die Ernährung auch ein Teil deines Trainings und wenn ja wie sieht sie aus?

Ich achte, seit ich regelmäßig trainiere, auf eine ausgewogene und nahezu vegetarische Ernährung. Viel Gemüse und Obst gehören dazu. Wenn es mal viel Energie sein muss, landen häufig Linsen oder Haferflocken im Topf. Das mit dem Vegetarischen ist aus ethischen Gründen. Meine Einstellung zum „Tiere töten für Nahrung“ hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert.

10. Was kommt bei dir am liebsten auf den Tisch?

Da wir gerne ausprobieren, um den Fleischkonsum sinnvoll noch weiter zu reduzieren, habe ich aktuell kein Gericht, dass am häufigsten auf dem Tisch landet. Unser Haferflockenbrot ist aber ein wichtiges Gericht. Ebenso wie das Linsenragout mit Gemüsebeilage, auf das ich mich jedes Mal wieder freue.

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Über den Autor

Früher hab ich immer gedacht „Sport ist Mord“, wenn in der Schule Ausdauerlauf oder – noch viel schlimmer – das „Sportfest“ angesagt war. Obwohl ich von mir nicht behaupten kann, per se unsportlich zu sein, habe ich dieses Potential selten genutzt. Inzwischen quäle ich mich freiwillig jedes Mal aufs Neue zum Training. Da ich inzwischen beruflich Halbwüchsige domptiere, schadet es ohnehin nicht, sich fit zu halten...