Messebericht: Die Triathlon Convention Europe 2018

Alles macht man irgendwann zum ersten Mal. Zwar war unser Besuch auf der Triathlon Convention Europe, kurz TCE dieses Jahr keine Premiere (siehe unser Messebericht vom letzten Jahr). Dafür haben wir dort aber unseren ersten Indoor Triathlon bestritten!

Doch das war nicht der einzige Grund, uns auf den weiten Weg von Freiburg nach Langen bei Frankurt zu machen. Neben gutem Input in Workshops gab es auch erstmals die Gelegenheit für ein kleines Offline-Treffen mit ein paar Mitgliedern unserer Facebook-Gruppe. Aber alles der Reihe nach.

Was ist das überhaupt – die Triathlon Convention Europe?

Die TCE fand am Wochenende vom 23.-25.02.2018 bereits zum vierten Mal in Folge statt. Sie ist die bisher einzige reine Triathlonmesse. Daher ist auch die eher überschauliche Größe mit knapp 70 Ausstellern kein Manko. Der Schwerpunkt lag dieses Jahr ohnehin auf zahlreichen Seminaren und Praxisworkshops, die von Sportwissenschaftlern, ehemaligen Profis oder hochkarätigen Triathlontrainern gehalten wurden.

Neben der kostenlosen Möglichkeit, sein Bike aerodynamisch messen zu lassen, einem Fahrradbastelworkshop speziell für Frauen mit der mehrfachen Ironman-Siegerin Nicole Leder, einem Lauf-ABC mit Kurt Stenzel, dem 12-fachen deutschen Meister im Langstreckenlauf, sowie diversen Schwimmkursen und Neotestschwimmen gab es noch eine ganze Menge sportlicher Highlights im Angebot. So etwa ein Schwimmevent über 100x100m am Freitagabend, ein 5, bzw. 10-Kilometer-Lauf am Sonntag sowie natürlich der Indoor Triathlon am Samstag.

Der Indoor Triathlon

Apropos Indoor Triathlon: Im Prinzip handelte es sich hierbei um einen Ultra-Sprint-Wettkampf unter Laborbedingungen. Denn geschwommen, geradelt und gelaufen wurde auf der Schwimmbahn (300m), auf dem Radtrainer (5km) beziehungsweise auf dem Laufband (2 km).

Lotta und Schorsch nach dem Schwimmen

Trotz der scheinbar erleichterten Bedingungen ohne Massenstart und Wechselzone waren die Anforderungen allerdings überhaupt nicht ohne.

Auf dem Rad galt es ein bergiges Strecken-Profil mit entsprechend starkem Widerstand zu absolvieren. Und die Laufbänder von Woodways waren quasi selbstantreibend. Das heißt, sie passten sich automatisch an die Geschwindigkeit des Läufers an – sofern dieser sein Tempo fand!

Und? Wie liefs?

Was soll ich sagen: Es war ein einmaliges Erlebnis! Schorsch und ich waren gleich mit dem ersten Block gestartet, um noch genug Zeit für die Messe übrig zu haben. Neben dem kleinen Malheur, dass ich gleich auf der ersten Bahn meinen Spindschlüssel verlor, den Schorsch dann hinter mir hochtauchte, schwamm ich viel zu schnell los, sodass mir am Ende fast die Puste ausblieb.

Denn schließlich sind 300 Meter zu lang für einen richtigen Sprint, aber eben auch zu kurz, um sich Zeit zu lassen. Trotz allem hat das Adrenalin wohl für eine Bestzeit gesorgt. Da vergisst man schnell die Anfängerfehler. ;)

Ein ganz schöner Kampf auf dem Rad

Weiter gings auf dem Rad. Und zwar direkt auf dem Messegelände, also quasi auf dem Präsentierteller. Inklusive Interview, das jemand für seinen Livestream brauchte… Leider wissen wir nicht, wo der zu sehen war!

Lotta kämpft auf dem Rad

Das Streckenprofil war wie gesagt nicht ohne und für jemanden wie uns, der sein stinknormales Rollentraining zu Hause macht, auch etwas gewöhnungsbedürftig. Zum Glück gab es genug Anfeuerer aus dem Publikum und so gingen auch diese 5 Kilometer – mit brennenden Oberschenkeln – vorbei.

Laufen war auch kein Spaß

Als letztes wurden auch die Waden so richtig strapaziert. Auf diesen Woodway Laufbändern hat man nämlich ein bisschen das Gefühl, permanent bergauf zu laufen. Dadurch dauerte die Strecke deutlich länger als sonst 2 Trainingskilometer. Und spätestens jetzt stieg der Puls auf 180 Schläge an, wenn das nicht schon vorher der Fall gewesen war.

Alles in Allem war es also ein guter Test für die kommende Saison. Ein wenig außergewöhnlich, dafür aber sicher noch lange in Erinnerung.

Was sonst noch passiert ist

Eigentich hatte ich ja im Vorhinein geplant, so viel wie möglich mitzunehmen und entsprechend das kostenlose Neopren-Testschwimmen auf der Triathlon Convention auszukosten. Aber nach dem Indoor Triathlon war mir ehrlich gesagt nicht mehr so danach. Also stärkten wir uns kurz, um dann die Messestände genauer zu untersuchen.

Kurze Gesprächspause

Neben den üblichen Nahrungsmittel- und Sportklamottenherstellern stießen wir beispielsweise auf die Firma Cucuma, die individuelle Renn- uns Triathlonräder herstellt. (Auch mit der gewünschten Farbkombination!) dazu gehören u.a. verstellbare Sättel, die man je nach Sitzposition nach vorn (Aero) oder hinter (Rennrad) schieben kann.

Für die Ganzkörpermassage-Geräte bei NormaTec hatten wir leider keine Zeit mehr, denn wir hatten eine Verabredung mit einigen Mitgliedern unserer Facebookgruppe, bevor es zum Vortrag über Trainingsplanung und -gestaltung ging!

Bekannte Gesichter!?

Natürlich waren auch die Stars und Sternchen des Triathlonhimmels auf der TCE anwesend – allen voran Patrick Lange und Laura Philipps.

Prominenz war auch schon da

Wir wollten allerdings keine Autogramme jagen, sondern die Zeit für ein kleines Offline-Treffen mit unseren „Schützlingen“ aus der Triathlon-Anfänger-Gruppe bei Facebook nutzen. Auch wenn man im Internat fast täglich Kontakt hat, ist es doch etwas anderes, sich einmal richtig kennenzulernen.

Ein paar bekannte Unbekannte hatten wir schon beim Schlendern durch die Stände entdeckt, ein paar haben uns leider verpasst. Dennoch war die Triathlon Convention auch ein wunderbarer Anlass, Menschen zu treffen und Zeit für Gespräche zu haben.

Kleines Treffen mit Gleichgesinnten

Nicht zuletzt wollen wir an dieser Stelle unseren lieben Bloggerkollegen Max und Kathi von Shuru.de danken, die uns für das Wochenende sehr bei sich aufgenommen haben und unsere Erlebnisse beim Indoor-Triathlon fotografisch festgehalten haben. Ihr seid die Besten!

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Über den Autor

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Früher hab ich immer gedacht „Sport ist Mord“, wenn in der Schule Ausdauerlauf oder – noch viel schlimmer – das „Sportfest“ angesagt war. Obwohl ich von mir nicht behaupten kann, per se unsportlich zu sein, habe ich dieses Potential selten genutzt. Inzwischen quäle ich mich freiwillig - und mit Spaß - jedes Mal aufs Neue zum Training.

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