Motivation – 10 Tipps, die dir helfen werden

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Motivation ist der Motor beim Sport. Motivation bringt dich voran. Aber Motivation geht hin und wieder auch mal verloren. Selbst bei mir kann das morgens ein gutes Stück Arbeit sein, die Motivation zu finden. Und das, obwohl ich angefangen haben über Sport zu schreiben, um andere dafür zu begeistern und zu motivieren. Deshalb habe ich für dich und mich mal 10 Tipps zusammengetragen.

Warum brauche ich Motivation?

Ich kann natürlich nicht mit Sicherheit sagen, warum DU Motivation brauchst. Aber ich brauche sie, weil ich manchmal ein ziemlich fauler Sack sein kann. Vielleicht sollte ich besser sagen: Ich war früher ein fauler Sack und das schimmert, wie schon erwähnt, in manchen Situationen noch immer etwas durch. Um dir ein Beispiel zu geben:
Letzte Saison lief eher mäßig, um nicht zu sagen ziemlich beschissen. Da die nun seit dem 1.1. offiziell Geschichte ist, versuche ich die kommende immer mehr in meinen Kopf zu bekommen.
Dabei spielen so Gedanken wie „jetzt werden die Grundlagen gelegt“ oder „wenn du jetzt hart arbeitest, kannst du im Sommer die Früchte ernten“ mehr und mehr eine Rolle.

Wie bleib ich immer fokussiert?

Da ich aber zwangsläufig auch mal über andere Dinge nachdenken muss, versuche ich mit den unterschiedlichsten Tricks, meine Motivation aufrecht zu halten. Und genau diese Tricks hab ich für dich hier zusammengefasst!

1. Suche dir Ziele für deine sportliche Zukunft

Natürlich ist das Training an sich schon ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings kann der Trainingsalltag früher oder später zu einer langweiligen oder lästigen Routine werden. Aber selbst, wenn man mit Spaß bei der Sache bleibt, ist das Training ohne die richtige Motivation meist nicht so effektiv, wie es vielleicht sein könnte. Daher suche dir ein Ziel. Möglichst eines, das zeitlich fixiert ist und bei dem du die zur Verfügung stehende Zeitspanne nicht selbst beeinflussen kannst. Bei mir läuft das immer auf Wettkämpfe als Motivation raus. Die sind fix und kosten Geld. Das ist natürlich kein wirklicher Grund, um ein Rennen nicht abzusagen. Aber wenn man sein Vorhaben zusätzlich dann noch Freunden ankündigt, sind die Hürden dafür schon hoch genug.

2. Versuche immer wieder, dir deine Ziele ins Gedächtnis zu rufen

Selbstverständlich nützt ein Ziel alleine nichts, wenn man die Anmeldung für einen Lauf direkt in die nächste Schublade schiebt und sie total vergisst. Also erinnere dich an dein Ziel. Schreib es dir in deinen Kalender! Am besten zu jedem geplanten Training, oder als Countdown. Falls du ein Trainingstagebuch führst, kannst du dort auch regelmäßig deine Gedanken zu deinem nächsten Ziel festhalten. Wie sind die Fortschritte im Training, oder wie fühlst du dich im Bezug zu der bevorstehenden Aufgabe?
Beliebt ist auch das Maßband, an dem du täglich einen Zentimeter abschneiden kannst. So hast du (und alle anderen, die an dem Band vorbei kommen) jeden Tag die verbleibende Zeit vor Augen.

3. Suche dir Vorbilder, die dich mit ihrer Leistung inspirieren

Für mich ein ganz wichtiger Punkt. Es gibt eine ganze Menge unglaublicher Erfolgsgeschichten, die nicht immer in großen Titeln gipfeln müssen. Aber natürlich sind es auch bei mir manchmal die ganz Großen. Im Triathlon allen voran Chrissie Wellington oder vergleichweise unbekannte Athleten, die zum Beispiel mit einem Handicap sportlicher und leistungsfähiger sind als ich. Dabei kommt es mir nicht so sehr auf die Sportart an. Es müssen Menschen sein, die etwas ganz bestimmtes wollen und sehr hart dafür arbeiten. Such dir deinen Helden und eifere ihm nach!

4. Suche dir inspirierende Hintergrundbilder für PC und Handy

Du hast deinen Helden oder deine Heldin gefunden? Dann lass dich auch davon regelmäßig inspirieren. Solange die Person halbwegs berühmt ist, bekommst du im Netz sicher einige Hintergrundbilder für PC und Handy. So siehst du immer wieder, was andere schon geschafft haben und arbeitest dein Ziel mehr und mehr ins Unterbewusstsein. 😉 Du wirst jetzt wahrscheinlich einwenden wollen, dass du schlecht irgendwelche Muskelprotze oder verschwitzte Läufer als Hintergrundbild auf dein Handy speichern kannst! Was sollen da die anderen denken? Hier stellt sich die Frage, was du wirklich willst? Schwarzenegger, ob man ihn nun mag oder nicht, wurde zu Beginn seiner Filmkarriere von ziemlich vielen belächelt, wenn nicht sogar lauthals ausgelacht. Es gab zu dieser Zeit einfach noch keine Actionhelden im Kino. Aber er hat sich nicht abhalten lassen, nichts darauf gegeben, was andere dachten und hat erreicht was er wollte.
Also: Pfeif drauf, was andere denken!

5. Suche dir Motivationssprüche und hänge sie auf

Ebenso wie Vorbilder können einfache Sprüche ungemein motivieren. „Aufgeben kannst du bei der Post“ finde ich persönlich noch am besten. Aber davon gibt es auch eine riesige Menge im Internet zu finden. Such dir aus, was dich motiviert und häng dir die Sprüche am besten so auf, dass du sie gleich morgens nach dem Aufstehen siehst. Zum Beispiel übers Bett oder im Bad an den Spiegel.

6. Setze dich in Ruhe hin und denke über deine Schwächen nach

Hat dir das alles noch nicht wirklich geholfen? Dann musst du dich vielleicht direkt mit deinen Schwächen auseinandersetzen. Zugegeben, das ist sicher der schwierigste Punkt in meiner Motivationsliste. Ich bin aber auch der Meinung, dass es der wichtigste ist. Es muss ja schließlich Gründe geben, warum es der eine so viel leichter hat, konsequent zu trainieren und der andere sich wahnsinnig quälen muss. Um mich da selbst mal als Beispiel anzubringen: Ich tu mich oft schwer, über lange Zeit konzentriert an einer einzigen Sache zu arbeiten. Es gibt immer etwas, das mich ablenkt. Möglicherweise, weil ich zu viele Interessen, Baustellen oder äußere Einflüsse habe, die mich meinen Fokus verdecken. Aber vielleicht muss ich das einfach nur üben?!
Sei also ehrlich zu dir und denke über deine Stolpersteine nach. Wenn du gerne mal etwas mehr aus dem Kühlschrank klaust, sind nicht diejenigen schuld, die den Kühlschrank auffüllen. Und wenn du so gerne abends vorm TV kleben bleibst, anstatt zu trainieren, liegt das sicher nicht am umwerfenden Fernsehprogramm.

7. Entwickle Lösungsstrategien für deine Schwächen

Hast du also deine Schwächen entdeckt, geht es daran, diese zu bezwingen. Ich zum Beispiel habe bemerkt, dass ich in Bibliotheken super schreiben und arbeiten kann. Nur fremde Menschen, kein Bett und wenn das Haus voll ist, muss man sogar auf seinen Platz aufpassen, weil der sonst nämlich schnell von anderen besetzt wird. Da bleibst du lieber sitzen und arbeitest! 😉
Selbstverständlich ist das keine komplizierte Lösung und geht recht schnell. Aber auch, was Ernährung angeht ist eine Umstellung in jedem Fall möglich. Sie braucht nur etwas länger. Ich hab früher auch täglich Tiefkühlpizza verschlungen und esse mittlerweile seit Jahren völlig anders. Und begonnen hab ich die Umstellung damit, dass ich mir Dinge, die ich nicht mehr essen wollte, nicht gekauft habe. Wenn sie daheim nicht griffbereit liegen, esse ich sie auch nicht.
Das war selbstverständlich nicht alles. Aber es war ein Anfang. Ich habe andere Gerichte probiert, mehr Gemüse und Obst gegessen und so nach und nach meinen Geschmack verändert. Heute schmeckt mir das meiste Fast Food einfach nicht mehr und auch bei Süßigkeiten bin ich wesentlich sparsamer als früher.
Sei also einfach erfinderisch. Geh zum Beispiel direkt nach der Arbeit trainieren anstatt zwischendrin noch schnell heim zu fahren. Dann läufst du auch nicht Gefahr, dort auf der Couch kleben zu bleiben und das Training auf den nächsten Tag zu verschieben. Es ist (fast) alles erlaubt, was dich näher an dein Ziel bringt!

8. Formuliere diese Lösungen und verteile sie in deinem Alltag

Hast du deine Lösung oder deinen Lösungsansatz gefunden, such dir Wege, ihn umzusetzen. Pack morgens gleich die Sportsachen ein, um direkt ins Training zu gehen. Ergänze deine Motivationssprüche oder such dir spezielle, die genau auf deinen Schwächen passen. Versuche Routinen in deinen Alltag zu integrieren, wie einen festen Trainingsplan, der für die gesamte Woche feststeht und so gelegt ist, dass du so wenig wie möglich Stolpersteine hast. Vielleicht gibt es ja auch für deine Schwäche ein prominentes Vorbild, also eine Person, die diese Schwäche auch mit Bravour überwunden hat. Dann wähle ihn oder sie als ganz persönlichen Helden.

9. Pflastere alles, aber auch wirklich alles voll mit Motivation

Zugegeben, das ist mit Sicherheit der verrückteste Tipp. Aber er ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Nutze wirklich, wirklich alles, was dich motivieren kann. Schreib dir Motivation auf deine Trinkflasche im Training, versuche beim Lauftraining jeden zu grüßen, der dir so begegnet und du wirst für eine paar Sekunden erfreut sein. Oder besser noch: Lächle einfach.
Das habe ich bei Wettkämpfen schon versucht. Du lächelst einfach die Zuschauer an und wartest gespannt, ob sie dein Lächeln erwidern. Du hast schon ein gutes Gefühl, weil du selbst lächelst. Es wird noch besser werden, wenn du eines zurück bekommst.
Du kannst auch die Familie mit einspannen. Nimm sie mit zum Training oder verteil sie beim Wettkampf an der Strecke. Nutze einfach alles als Motivation. Auch, wenn andere dich für verrückt halten. Es geht schließlich um DEIN Ziel.

10. Such dir einen Trainingspartner

Solltest du dennoch manchmal nicht ganz so konsequent sein wie du gerne wärst, such dir einfach einen Trainingspartner. Möglichst einen, der die Funktion „Personal Trainer“ übernimmt. Der dir genau das vorlebt, was du erreichen willst und dich im Idealfall dabei unterstützt. Der Trainingsbuddy ist schon alleine so wertvoll, weil er einem in den Hintern treten kann, ohne das ihn das schmerzt. Eine Gabe, die man selbst leider viel zu selten besitzt.

Wir haben hier übrigens ein paar Motivationsvideos für dich zusammengestellt.

Tri it Fit Facebook-Gruppe

Facebook GruppeIn unserer Facebook-Gruppe kannst du all deine offenen Fragen zum Thema Triathlon, Krafttraining, Ernährung etc. Gleichgesinnten stellen. Du kannst dich austauschen, deine Erfolge teilen und mit etwas Glück sogar den nächsten Trainingspartner finden. Schau doch gleich mal rein. Hier gehts lang.

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Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.