Sport im Herbst? – Wir haben Lösungen für dich!

Einmal mehr neigt sich der Sommer dem Ende zu und überlässt dem Herbst das Feld. Weniger Sonne, mehr Regen und je nach Region auch wesentlich mehr Wind sind die Folgen.

Und das hat natürlich auch Auswirkungen auf das Training.

Zum Beispiel ist für viele das Laufen bei Kälte, Feuchtigkeit und Dunkelheit nicht ganz so schön, wie im Sommer.

Allerdings bieten Herbst und Winter für Ausdauer- oder Kraftsportler nur geringfügig mehr Stolpersteine im Training als in den Sommermonaten.

Der Weg ins Fitnessstudio ist kälter als normal und auch beim Laufen ist der Wind um die Nase etwas frischer.

Aber sonst gibt es fürs Training ziemlich viele Möglichkeiten und/oder Alternativen, ohne die Trainingsroutine verändern zu müssen.

Lösungen für Läufer

Selbstverständlich kannst Du Dein Lauftraining komplett ins Fitnessstudio bzw. aufs Laufband verlegen.

Kein Gegenwind, keine Pfützen und Du kannst jederzeit aufhören, vom Band steigen und unter die Dusche springen.

Eine besonders praktische Lösung, wenn Du gerne an Dein Limit gehst und dann auf den Rückweg verzichten möchtest.

Es soll ja aber Sportler geben, die ungern auf der Stelle laufen.

Für diese bietet die kalte Jahreszeit besonders landschaftlich Unmengen an Abwechslung. Außerdem schärft sie die Sinne.

Ein falscher Schritt und die Füße werden nass oder man rutscht aus. Besonders unangenehm wird es zugegebenermaßen bei Glatteis.

Dafür gibt es aber natürlich auch Lösungen. Zum Beispiel Trailrunning Schuhe*.

Allerdings solltest Du damit nicht unbedingt auf dem Gehweg oder auf Straßen laufen! ;)

Letzte Aktualisierung am 18.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Kalter Herbst

Wer zusätzlich noch seine Probleme mit der Kälte hat, sollte einfach auf Winterkleidung zurückgreifen. Natürlich ist das leichter gesagt als getan.

Ich selbst bin oft genug mit langem Shirt und langer Hose zum Laufen rausgegangen und habe diese Auswahl schon nach dem ersten Kilometer bereut.

Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. ;)

Kompressionsstrümpfe* sind zum Beispiel eine gute Alternative zu einer langen Laufhose.

Wenn Du sie bis zum Knie ziehst, bieten sie ausreichend Schutz vor kühlen Temperaturen.

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Mit einer kurzen Hose kombiniert wird Dir trotzdem mit Sicherheit nicht zu heiß.

Und falls doch, dann kannst Du die Socken einfach bis zum Knöchel nach unten ziehen.

Ebenso verhält es sich mit dem Oberkörper.

Ist ein Langarmshirt* zu warm, laufe ich gerne mit Ärmlingen* aus dem Radsport.

Sie schützen die Armpartie vom Handgelenk bis zur Schulter vor kaltem Wind.

Und wenn man nach drei bis vier Kilometern warm ist, zieht man sie einfach aus.

 

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Stauraum

Klar stellt sich jetzt die Frage:

Wohin mit dem ganzen Zeug, wenn man keine (oder nur kleine) Hosentaschen hat?

Ganz einfach.

In einen Trailrucksack.

Um diese zu tragen, musst Du nämlich nicht unbedingt Trailrunner sein.

Wenn Du Dich etwas umschaust, bekommst Du einen Trailrucksack schon für wenig Geld. Ich habe meinen tatsächlich im Sonderangebot für 13 Euro irgendwas ergattert.

Natürlich gibt es da verschiedenste Modelle für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Die Profimodelle bieten sich vor allem für Läufer an, die wirklich lange Trails laufen wollen.

Worauf Du beim Kauf achten solltest?

Mir persönlich war wichtig, dass ich beim Tragen des Rucksacks möglichst leicht an viele Verstaumöglichkeiten gelangen kann.

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Praktischerweise sollte der Rucksack vorne an den Tragegurten zwei bis vier Taschen und an den Seiten jeweils noch eine Weitere (möglichst mit Reißverschluss) besitzen.

So lassen sich Schlüssel, Handy, wenn nötig Gels und ggf. auch Handschuhe wunderbar verstauen.

Besitzt der Rucksack hinten noch ein zusätzliches Netz, kannst Du dort auch Ärmlinge schnell unterbringen.

Das Fach, in dem normalerweise die Trinkblase steckt, ist meist groß genug, um eine Jacke oder ein Shirt darin aufzubewahren.

Natürlich darf im Winter, besonders im Wald, die richtige Beleuchtung nicht fehlen.

Allerdings habe ich diesbezüglich keine Erfahrung und verweise daher auf einen Test der Runnersworld.

Dort findest Du mit Sicherheit etwas Orientierung. ;)

 

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Radfahren

Was das Radfahren im Herbst und Winter betrifft halten sich die Tipps im Rahmen.

Warme Kleidung ist natürlich die Nr. 1.

Dick anziehen – und das möglichst im Zwiebellook.

Denn auch auf dem Rad verschätzt man sich gerne mal und möchte nach den ersten Kilometern unbedingt mehr »Belüftung«.

Auch hier stellt sich die Frage: Was spricht gegen einen Rucksack?

Ich zum Beispiel nehme hin und wieder meinen Trailrunning Rucksack mit.

Es gibt aber auch spezielle Rucksäcke für Rennradfahrer, wie zum Beispiel den EVOC Performance Rucksack CC*.

Diese haben allerdings selten so viele praktische Taschen vorne am Körper. 

Laufen im Wald

Wenn es richtig kalt wird, würde ich allerdings vom Rennradfahren abraten.

Zum einen, weil Nässe, Laub und Dreck die Unfallgefahr erhöhen.

Zum anderen, weil zu kaltes Wetter dem Körper zusätzlich zu schaffen macht.

Alternativ würde ich zum Mountainbike raten.

Man ist wesentlich langsamer unterwegs und hat durch die Reifen eine deutlich bessere Bodenhaftung.

Außerdem sorgt das Mountainbiken bei Rennradfahrer für ganz neue Reize, nicht nur durch den Fun-Faktor, plötzlich auf jedem Untergrund fahren zu können.

Wenn Du jedoch schon im Winter richtig hart auf dem Rennrad oder Triathlon-Bike trainieren möchtest, solltest Du Dir vielleicht einen Rollentrainer (wir nutzen einen von Tacx*) zulegen.

Darauf lässt sich das Rad zum Training einfach einspannen.

Je nach Interesse kannst Du nebenher Musik hören, Filme oder Serien schauen oder zwiften. ;)

Genaueres findest du in unserem Artikel zum Thema Rollentrainer.

 

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Alternativen

Natürlich kann man im Herbst und im Winter auch komplett fremd gehen und sich zum Beispiel beim Bouldern in der Halle austoben.

bouldern

Aus eigener Erfahrung kann ich auch Rudermaschinen in Fitnessstudios empfehlen.

30 Minuten Rudern trainieren nicht nur die Kondition, sondern auch Rücken-, Arm- und Beinmuskulatur.

Insofern inst es ein ideales Kraftausdauwertraining.

Als letztes bleibt mir nur noch, auf das Schwimmen hinzuweisen.

Für Triathleten ist dieses Disziplin ja eine Selbstverständlichkeit.

Im Winter kann es aber auch für andere Ausdauersportler eine gute Alternative sein.

Trocken bleibt man dabei zwar nicht, aber es ist meist wärmer und heller als in der freien Natur.

Du siehst, es gibt keine Ausreden im Herbst oder Winter. Von daher kann das Training nur weiter gehen.

Schließlich kommt die neue Saison mit großen Schritten auf Dich zu.

Trainingspläne & Co

* Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Links sind Empfehlungslinks. Mehr Infos findest du in der Datenschutzerklärung.

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Über den Autor

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Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

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