Sport im Herbst? – Wir haben Lösungen für dich!

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Einmal mehr neigt sich der Sommer dem Ende zu und überlässt dem Herbst das Feld. Weniger Sonne, mehr Regen und je nach Region auch wesentlich mehr Wind sind die Folgen. Und das hat natürlich auch Auswirkungen auf das Training. Natürlich ist zum Beispiel das Laufen bei Kälte, Feuchtigkeit und Dunkelheit nicht ganz so schön, wie im Sommer.  Aber seien wir doch mal ganz ehrlich, spielt das tatsächlich eine große Rolle?

Zugegeben, für alle Beachvolleyballer unter uns, die keine Halle greifbar haben, oder Drachenflieger trifft das natürlich zu. Aber für Ausdauer- oder Kraftsportler bieten Herbst und Winter nur geringfügig mehr Stolpersteine im Training als in den Sommermonaten.

Der Weg ins Fitnessstudio ist kälter als normal und auch beim Laufen ist der Wind um die Nase etwas frischer. Aber sonst gibt es fürs Training ziemlich viele Möglichkeiten und/oder Alternativen, um die Trainingsroutine wenig verändern zu müssen.

Läufer

Selbstverständlich kann man sein Lauftraining komplett ins Fitnessstudio bzw. aufs Laufband verlegen. Kein Gegenwind, keine Pfützen und man kann jederzeit aufhören, vom Band steigen und unter die Dusche springen.

Eine besonders praktische Lösung, wenn man gerne bis ans Limit läuft und dann auf den Rückweg verzichten möchte. Es soll ja aber Sportler geben, die ungern, dem Blick ständig auf denselben Punkt an der gerichtet, auf der Stelle Laufen. Für die bietet die kalte Jahreszeit, besonders Landschaftlich, Unmengen an Abwechslung. Außerdem schärft sie die Sinne.

Ein falscher Schritt und die Füße werden nass oder man rutscht aus. Besonders unangenehm wird es zugegebenermaßen bei Glatteis. Dafür gibt es aber natürlich auch Lösungen. Zum Beispiel Trailrunning Schuhe*. Allerdings sollte man damit nicht unbedingt auf dem Gehweg oder Straßen laufen! 😉

Kalter Herbst

Wer zusätzlich noch seine Probleme mit der Kälte hat, sollte einfach auf Winterkleidung zurückgreifen. Natürlich ist das leichter gesagt als getan. Ich selbst bin oft genug mit langem Shirt und langer Hose zum Laufen raus und habe diese Auswahl schon nach dem ersten Kilometer bereut. Aber aus Fehlern Lernt man ja bekanntlich. 😉

Kompressionsstrümpfe* sind zum Beispiel eine gute Alternative zu einer langen Laufhose. Fast bis zum Knie gezogen bieten sie ausreichend Schutz vor kühlen Temperaturen. Mit einer kurzen Hose kombiniert wird einem aber mit Sicherheit nicht zu heiß. Und wenn doch? Dann kann man die Socken einfach bis zum Knöchel nach unten ziehen. Ebenso verhält es sich am Oberkörper.

Ist ein Langarmshirt* zu warm, laufe ich gerne mit Ärmlingen* aus dem Radsport. Sie schützen die Armpartie vom Handgelenk bis zur Schulter vor kaltem Wind. Und wenn man nach drei bis vier Kilometern warm ist, zieht man sie einfach aus.

Stauraum

Klar stellt sich jetzt die Frage: Wohin mit dem ganzen Zeug, wenn man keine (oder nur kleine) Hosentaschen hat. Ganz einfach. In einen Trailrucksack. Um die zu tragen muss man nämlich nicht unbedingt Trailrunner sein. 😉
Wer sich zudem etwas umschaut, kann einen Trailrucksack schon für wenig Geld bekommen. Ich habe meinen reduziert für 13 Euro irgendwas bekommen. Natürlich gibts da auch die Profimodelle, die sich vielleicht für all jene anbieten, die wirklich mal lange Trails laufen wollen.

Worauf du beim Kauf achten solltest? Mir war wichtig, dass ich beim Tragen des Rucksacks möglichst leicht an viele Verstaumöglichkeiten gelangen kann. Praktischerweise sollte der Rucksack vorne an den Tragegurten zwei oder vier Taschen und an den Seiten jeweils noch eine Weitere (möglichst mit Reisverschluss) besitzen.

So lassen sich Schlüssel, Handy, wenn nötig Gels und ggf. auch Handschuhe wunderbar verstauen. Hat der Rucksack hinten noch ein Verstaunetz, lassen sich dort auch schnell die Ärmlinge verstauen. Das Fach, in dem normal die Trinkblase steckt, ist meist groß genug, um eine Jacke oder ein Shirt darin aufzubewahren.

Natürlich darf im Winter, besonders im Wald, die richtige Beleuchtung nicht fehlen. Allerdings habe ich diesbezüglich keine Erfahrung und verweise daher auf einen Test der Runnersworld. Da findest du mit Sicherheit etwas Orientierung. 😉

Hier gehts zu unserem Shop

Radfahren

Was das Radfahren im Herbst und Winter betrifft halten sich die Tipps im Rahmen. Warme Kleidung ist natürlich die Nr. 1. Dick anziehen und das möglichst im Zwiebellook. Denn auch auf dem Rad verschätzt man sich gerne mal und möchte nach den ersten Kilometern unbedingt mehr »Belüftung«.

Auch hier stellt sich die Frage: Was spricht gegen einen Rucksack? Ich nehme hin und wieder meinen Trailrunning Rucksack mit. Es gibt aber auch spezielle Rucksäcke für Rennradfahrer, wie zum Beispiel den EVOC Performance Rucksack CC*. Die haben allerdings selten so viele praktische Taschen vorne am Körper. 

waldWenn es richtig kalt wird, würde ich allerdings vom Rennrad fahren abraten. Zum einen, weil Nässe, Laub und Dreck die Unfallgefahr erhöhen. Zum anderen, weil zu kaltes Wetter dem Körper zusätzlich zu schaffen macht.
Alternativ würde ich zum Mountainbike raten.

Man ist wesentlich langsamer unterwegs und hat durch die Reifen eine deutlich bessere Bodenhaftung. Außerdem sorgt das Mountainbiken bei Rennradfahrer für ganz neue
Reize, nicht nur durch den Fun-Faktor, plötzlich auf jedem Untergrund fahren zu können.

Wer allerdings schon im Winter richtig hart auf dem Rennrad oder Triathlon-Bike trainieren möchte, sollte sich einen Rollentrainer (wir nutzen einen von Tacx*) zulegen. Da lässt sich das Rad fürs Training einfach einspannen und je nach Interesse nebenher Musik hören oder Film schauen. 😉

Alternativen

Natürlich kann man im Herbst und im Winter auch komplett fremd gehen und sich zum Beispiel beim Bouldern in Hallen austoben. Aus eigener Erfahrung kann ich auch Rudermaschinen in Fitnessstudios empfehlen. 30 bouldernMinuten beim Rudern trainieren nicht nur die Kondition, sondern auch Rücken-, Arm- und Beinmuskulatur.

Als letztes bleibt mir nur noch aufs Schwimmen hinzuweisen. Für Triathleten selbstverständliches Training im Winter, kann es auch für andere Ausdauersportler eine gute Alternative sein. Trocken bleibt man dabei zwar nicht, aber es ist meist wärmer und heller als in der freien Natur.

Du siehst, es gibt keine Ausreden im Herbst oder Winter. Von daher kann das Training nur weiter gehen. Schließlich kommt die neue Saison mit großen Schritten auf dich zu.

*Affiliate Link

MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

Opt In Image
Tri it Fit Newsletter
Melde dich hier für unseren Newsletter an und erhalte unser gratis Slingtrainer E-Book direkt mit dazu.
Share.

Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.