#064 – Rollentrainer – Tri it Fit Podcast

In Folge 64 dreht sich alles um das Thema Rollentrainer, das nur auf den ersten Blick einfach abgearbeitet ist.

Denn der Unterschied beginnt schon bei den Systemen – freie oder feste Rolle?

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Hier findest Du Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssensoren.*

Ein Video zum Thema freie Rolle.

Ein Artikel zum Thema direkte Rollentrainer.

#064 – Zusammenfassung:

Das ursprüngliche Modell, die freie Rolle, kennen vermutlich die wenigsten Triathleten. Sie ist eher unter Rennradfahrern bekannt und erfordert auch etwas mehr Einsatz beim Fahren.

Die Freie Rolle besteht nämlich aus 3 Walzen, die miteinander verbunden sind und durch die Tretbewegung angetrieben werden.

Wie der Name schon sagt gibt es keine Befestigung, weshalb die Gefahr, von der Rolle zu fallen zu Beginn hoch ist.

Auch sonst bedarf es viel Konzentration, um das Gerät in Gang zu halten.

Das hat allerdings den Vorteil, dass das Fahrgefühl mit der Möglichkeit nach rechts oder links zu rollen, sehr authentisch ist.

Freie Rollen gibt es inzwischen auch in der smarten Version, d.h. mit Datensammlern und der Möglichkeit, interaktive Programme (mit der entsprchenden Software) abzufahren.

Ein simpler fester Rollentrainer ist gegenüber der freien Rolle deutlich sicherer, da das Hinterrrad darin befestigt wird.

Allerdings ist das Fahrgefühl abgesehen davon, dass man mit dem eigenen Rad unterwegs ist, eher vergleichbar mit einem Ergometer.

Der Widerstand muss vorher oder – bei teureren Modellen – über einen Hebel manuell eingestellt werden.

Dadurch ist der Spaß bei Zwift & Co. begrenzt.

Jedoch besteht zumindest die Möglichkeit, den simplen Trainer aufzumöbeln und über einen Trittfrequenzsensor und Geschwindigkeitsmesser Daten zu sammeln.

Der Aufbau eines smarten Trainers ist dem simplen Rollentrainer ähnlich.

Er bietet dagegen jedoch den Vorteil, dass durch die Trainingssoftware sofort die Widerstände gesteuert werden können.

Da das Hinterrad eingespannt ist, gibt es allerdings ebenfalls Abrieb. Viele Händler raten daher zu einem speziellen Mantel für die Rolle.

Alle genannten Vorteile vereint der smarte Rollentrainer mit Dirketantrieb. Es gibt ein relativ authentisches Fahrgefühl, die Möglichkeit, in der virtuellen Realität gegen andere Fahrer anzutreten und Daten zu sammeln.

Zudem verschleißt das Material nicht, da der Rahmen direkt (also ohne das Hinterrade) in den Trainer eingespannt wird.

Hierbei gilt es nur auf die Kompatibilität zu achten. Schließlich macht es einen Unterschied, ob die Kassette 9 oder 11 Ritzel besitzt…

Der einzige Haken am Trainer mit Direktantrieb ist eigentlich der hohe Preis.

Werdamit kein problem hat, für den bietet er die größten Möglichkeiten.


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