107. Blutspenden als Triathlet – TiF Podcast

In Folge 107 sprechen wir zur Abwechslung mal über ein Thema, das auf den ersten Blick nichts mit Triathlon zu tun hat.

Positive Effekte gibt aber auch hier für uns zu entdecken.

Welche das sind erfährst Du hier:

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#107 Zusammenfassung – TiF Podcast

Die Blutspende hat – rein gesellschaftlich gesehen – große Vorteile und ist sehr angesehen.

So ist es nicht verwunderlich, dass manche Sportler sich Gedanken machen, ob sie auch spenden sollten.

Schließlich sind die meisten Sportler prädestiniert dafür.

Jedenfalls leben sie in der Regel gesünder als der Rest der Bevölkerung und können, wenn man so will,  besonders wertvolles Blut spenden.

Doch die Blutabnahme ist nicht immer angenehm und manche leiden danach unter Schwindelgefühlen oder anderen Beschwerden.

Daher fragen sich manche zu Recht, ob es für sie gesundheitlich unbenklich oder eher mit zu großen Risiken verbunden ist.

500 ml Blut sind – bezogen auf die gesamte Blutmenge von 4-7 Litern – schon eine Menge Flüssigkeit.

Das erklärt auch, warum Menschen mit niedrigem Blutdruck oft von der Spende zurückgestellt werden.

Denn der Blutdruck sinkt durch das verringerte Volumen noch zusätzlich, weshalb unter anderem am Tag der Spende selbst sowie am Folgetag nur mäßiger Sport angebracht ist – wenn überhaupt.

Doch es geht ja hier nicht nur um den Flüssigkeitsverlust, den man relativ leich ausgleichen kann, sondern auch um die Bestandteile des Blutes – also die roten und weißen Blutkörperchen, die Blutplättchen, Hormone, Mineralsalze und Nährstoffe.

Während die Blutplättchen zu vernachlässigen sind und die weißen Blukörperchen innerhalb weniger Tage nachgebildet werden, dauert es bis zu 4 Wochen, bis die Menge der roten Blutkörperchen wieder hergestellt ist.

In dieser Zeit kann weniger Sauerstoff zu den Zellen transportiert werden.

Das wiederum bedeutet eine zeitweilige Leistungseinbuße.

Allerdings sind die neu gebildeten roten Blutkörperchen leistungsfähiger als die vorherigen, weshalb es für Sportler durchaus positive Nebeneffekte hat, Blut zu spenden.

Ein kostenloser Gesundheitscheck und das gute Gefühl, einem Menschen in Not geholfen zu haben, kommen ja noch obendrauf!

Lediglich Menschen mit einem geringen Eisenwert sollten auf die Blutspende verzichten.

(Normalerweise werden sie ohnehin nicht zugelassen, wenn der Wert unter eine kritische Marke sinkt.)

Denn Eisen ist maßgeblich an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt.

Ist der Wert zu niedrig, kann es zu Anämie (sogenannter Blutarmut) und ernsthaften Beschwerden wie ständiger Müdigkeit, Konzentraionsproblemen oder auch einer Immunschwäche kommen.

Für alle anderen gilt aber: Blutspenden ist nicht nur eine gute Tat für andere, sondern letztlich auch eine für die eigene Fitness.


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