109. Training für Berufstätige – TiF Podcast

Nachdem wir in der letzten Woche über unvernünftige Trainingsabenteuer gesprochen haben, widmen wir uns in Folge 109 den Möglichkeiten, das Training in einer schon sehr vollen Woche unterzubringen.

Wie Du Dein Triathlontraining als Berufstätiger am Besten unterbringst, erfährst Du hier:

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#109 Zusammenfassung – TiF Podcast

Ob Dein Leben mit dem Triathlon-Training vereinbar ist, hängt natürlich von diversen Faktoren ab.

Zum einen ist da natürlich das Ziel, das Du sportlich anpeilst.

Vielleicht bekommst Du die 15-25 Stunden Training für eine Langdistanz nicht unbedingt in einer 40-Stunden-Arbeitswoche unter. Aber sicher doch eine Sprint- oder Olympische Distanz.

Naturgemäß sind auch Berufe unterschiedlich anstrengend – physisch und psychisch – und fordern dementsprechend auch mal mehr, mal weniger Energie.

Hinzu kommen Partner, ggf. Kinder, andere Hobbys und sonstige Verpflichtungen.

Je mehr Faktoren, umso schwieriger wird es vermutlich.

Wir gehen aber jetzt mal nicht von einem Extrembeispiel aus.

Sagen wir, Du willst eine Mitteldistanz finishen und hast einen normalen Büro-Job.

Das ist mit folgenden Tipps auf jeden Fall machbar:

  1. Erstelle Dir einen realistischen Plan, der sowohl Dein Training, als auch Deine Arbeit und private Termine berücksichtigt. Ziehe, falls nötig, einen Trainer zurate und beziehe andere Beteiligte (wie etwa die Familie) unbedingt ein!
  2. Trainiere vor der Arbeit. So startest Du energiegeladen und der Schweinehund hat nach einem harten Tag weniger Chancen!
  3. Reduziere zeitaufwendige Wege, indem Du Dir zum Beispiel ein Homegym einrichtest.
  4. Wenn Wege nötig sind, nutze sie für Dein Training. Denkbar ist es etwa, den Hin- oder Rückweg zur/von der Arbeit mit dem Rad oder auch laufend zu bestreiten.
  5. Trainiere in der Mittagspause, wenn Dein Job das zulässt.
  6. Absolviere unter der Woche eher kurze und knackige Einheiten. Allerdings sollte Dein Training nicht nur aus Intervalltrainings auf der Rolle bestehen.
  7. Verschiebe die längeren Einheiten aufs Wochenende und beziehe ggf. Deine Familie mit ein – zum Beispiel bei einer Radtour: einer mit Ebike, der andere mit Rennrad oder beim Laufen mit Babyjogger oder einem Kind, das nebenher Fahrrad fährt.
  8. Hol Dir einen besonderen Leistungs-Boost in einem Trainingslager oder durch gezieltes Blocktraining.
  9. Führe Koppeltrainings durch. Im Fitnessstudio lassen sich immerhin Rad und Laufen kombinieren. Du sparst mindestens einen Weg und einmal Duschen.
  10. Achte auf Deine Regerenation. Vor allem ausreichend erholsamer Schlaf ist essentiell, damit der Körper sich an die Trainingsreize anpassten kann.

Ganz allgemein solltest Du natürlich immer nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ handeln.

Gerade bei einem stressigen Alltag kann das Training den Körper zusätzlich schwächen.

Wenn eine Einheit also mal partout nicht in Deinen Wochenplan passt oder Du zu erschöpft bist, gönn Dir lieber einen Tag Ruhe, als es mit Biegen und Brechen durchzuprügeln.

Wir wünschen Dir viel Erfolg und eine gute Train-Life-Balance!

Fallen Dir noch weitere Tipps ein? Dann schreib und gerne Deine Ideen! Wir freuen uns immer über Feedback!


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Hinweis: All unsere Empfehlungen wurden sorgfältig ausgewählt, erarbeitet und geprüft. Sie sind für gesunde Erwachsene gedacht, die älter als 18 Jahre sind. Keiner unserer Artikel kann oder soll Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bevor Du mit dem Training beginnst, konsultiere bitte einen Arzt und lass Dich durchchecken.