Sicher unterwegs als Triathlet – Die wichtisten Tipps für Dich

[Anzeige] Wir Triathleten geben uns ja nicht nur mit einer Sportart zufrieden, weshalb unsere Trainingsumfänge teilweise sehr viel höher sind, als die von anderen Sportlern. Dazu kommt, dass wir mit dem Rad, zu Fuß und auch beim Schwimmen im Freiwasser oft in einer Trainingsumgebung unterwegs sind, die die eine oder andere Gefahr mit sich bringt.

Leider hat sich das in diesem Jahr mehrmals, besonders durch schwere Unfälle beim Radtraining, empfindlich in die Triathlon Community eingebrannt.

Aber auch beim Lauftraining, oder eben – wie schon angesprochen – beim Schwimmtraining gibt es Gefahrenquellen, die Du als Athlet kennen solltest.

Aus diesem Grund haben wir uns etwas genauer mit dem Thema befasst und Dir in diesem Artikel ein paar Tipps zusammengetragen, mit denen Du in Zukunft sicherer unterwegs bist.

Denn manchmal lauern Gefahren auch dort, wo man sie eigentlich nicht vermutet.

Wie gesund bist Du?

Aus ganz vielen Gründen ist diese Frage wahrscheinlich die wichtigste, die Du Dir als Triathlet stellen solltest.

Wir empfehlen daher jedem Einsteiger, dass er sich zu Beginn erst einmal einer Sportmedizinische Untersuchung unterziehen sollte.

Bei dieser Untersuchung werden neben einem Ganzkörpercheck auch Herz- und Lungenfunktion vom Fachmann überprüft.

Eventuelle Unregelmäßigkeiten können im Anschluss dann vom Facharzt begutachtet werden.

Eine solche Untersuchung ist natürlich nicht nur ein grundsätzlicher Schutz vor bleibenden gesundheitlichen Folgen.

Sie kann auch davor schützen, zum Beispiel beim Radtraining einen schweren Unfall zu erleiden.

Wenn im Straßenverkehr auf dem Rad zum Beispiel Dein Kreislauf versagt, können die Folgen teilweise verheerend sein.

Ebenso verhält es sich beim Schwimmen, auf das ich im Verlauf noch einmal zu sprechen kommen werde.

Also: Lass Dich vom Doc durchchecken.

Das richtige Equipment

Der Helm

Das richtige Equipment ist natürlich nicht immer nur jenes, dass Dich im Rennen schneller macht.

Es sollte zusätzlich im Training und im Wettkampf dafür sorgen, dass Du sicher unterwegs bist.

Allem voran gilt es hier, den Radhelm zu nennen.

Im Rennen ist er mittlerweile zum Glück Pflicht, aber im Training passiert es mitunter immer wieder, dass Rennradfahrer ohne Helm unterwegs sind.

Selbstverständlich besteht keine Helmpflicht und ich möchte Dir an dieser Stelle auch nichts vorschreiben.

Aber mit dem Renn- bzw. Triathlonrad kommen wir einfach schnell auf Geschwindigkeiten, bei denen dieser Helm Dein – Leben retten kann.

Also: Auf dem Renn- bzw. Triathlonrad immer nur mit Helm fahren.

Die Sonnenbrille

Ein weiteres Beispiel sind schlechte Sonnenbrillen, die es manchmal unmöglich machen, bei intensiver Sonneneinstrahlung überhaupt noch etwas zu sehen.

Besonders im Frühjahr und im Herbst oder in den Abendstunden kann das im Straßenverkehr sehr gefährlich werden.

Achte also beim Kauf Deiner Rad- oder Laufsonnenbrille darauf, dass die Gläser polarisiert sind.

Diese spezielle Beschichtung minimiert besonders Sonnenreflexionen zum Beispiel auf nasser Fahrbahn, verringert aber auch die Sonneneinstrahlung.

So kannst Du im Straßenverkehr sicher sein, dass Du kein Auto übersiehst, wenn Du geblendet wirst.

Also: Lieber mehr in eine gute Sonnenbrille investieren.

Kopfhörer

Bei den Kopfhörern verhält es sich anders als bei Helm und Sonnenbrille, denn sie machen das Training eher gefährlicher.

Selbstverständlich trage auch ich beim Lauftraining hin und wieder Kopfhörer.

Allerdings habe ich auch schon von Athleten gehört, die sie beim Radtraining die Ohren zustöpseln.

In beiden Fällen, auf dem Rad mehr noch als beim Laufen, solltest Du immer darauf achten, dass Du den Verkehr um Dich herum aufmerksam verfolgen kannst.

Gerade Kopfhörer, die Dich besonders von der Außenwelt abschirmen – so genannte noice canceling Kopfhörer – können zu gefährlichen Situationen führen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell man auch beim Laufen zum Beispiel einen Fahrradfahrer übersehen kann.

Daher rate ich im Training zu Kopfhörern, die es Dir ermöglichen, auch Geräusche aus Deiner Umgebung wahrzunehmen.

Also: Achte beim Kauf darauf, dass die Kopfhörer Dich nicht komplett von der Umwelt abschirmen.

Equipment regelmäßig überprüfen

Hier geht es natürlich nicht darum, dass Du nach jedem Lauf Deine Laufschuhe polieren solltest.

Selbstverständlich macht hier ein Blick auf die Sohle schon Sinn und auch Putzen ist hin und wieder eine gute Idee.

Aber mir geht es an dieser Stelle eher um das Fahrrad.

Denn nicht nur bei einer Abfahrt mit 50 (oder mehr) Sachen kann es ziemlich böse Folgen haben, wenn Material bricht oder Teile an Deinem Rad sich verselbständigen.

Egal ob TT oder Rennrad, Du solltest regelmäßig alle wichtigen Teile checken und reinigen.

Oder besser noch: Du solltest Dein Rad mindestens hin und wieder mit etwas Liebe putzen.

Dabei bekommst Du einen sehr guten Überblick über den Zustand der verschiedenen Teile und kannst sie zudem auch gleich überprüfen.

Zusätzlich tut das Putzen dem Material an Deinem Rad gut und sorgt dafür, dass Du länger etwas davon hast!

Also: Putze Dein Rad und check das Material regelmäßig.

Die Umwelt wahrnehmen

So banal es klingt, die beste Versicherung im Training ist noch immer die eigene Aufmerksamkeit.

Zu wissen, was um Dich herum alles passiert verschafft Dir einen unschlagbaren Vorteil.

Denn, wenn Du das Auto hinter Dir schon gehört hast, wird es Dich beim Überholen nicht mehr überraschen.

Und wir wissen alle, wie selten beim Überholen von Radfahrern der vorgeschriebene Abstand von 1,5m eingehalten wird.

Aber auch der Schulterblick lohnt sich nicht nur im Auto, sondern auch im Radtraining oder sogar beim Laufen.

Natürlich weiß ich auch, dass es besonders bei hohen Belastungen zunehmend schwerer wird, zu 100% bei der Sache zu bleiben.

Aus diesem Grund lohnt es sich aber umso mehr, wenn Du Dir eine möglichst hohe Aufmerksamkeit im fitten und wenig belasteten Zustand antrainierst.

Ist Dir das Verhalten in Fleisch und Blut übergegangen, wirst Du intuitiv auch bei hoher Belastung darauf zurückgreifen.

In der Fahrschule hätte man diesen Tipp wohl “vorausschauendes Fahren” genannt.

Also: Versuche möglichst aufmerksam und vorausschauend im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

Die Anderen

Leider ist ein aufmerksames Verhalten im öffentlichen Raum noch lange keine Garantie für Sicherheit.

Denn Du kannst nur Dein eigenes Verhalten steuern und hast nur sehr beschränkt Einfluss darauf, was die anderen Verkehrsteilnehmer tun.

Ich habe selbst schon mehrmals erlebt, dass vor mir fahrende Radfahrer erst weiter nach rechts auf den Radweg fuhren, nur um dann völlig unvermittelt und ohne Handzeichen links abzubiegen.

Schon einige Male hätte das, bei einem ganz normalen Überholmanöver meinerseits, zu einem bösen Crash mit Sturz führen können.

Ebenso verhält es sich zum Beispiel mit Autofahrern, die die Geschwindigkeit von Triathleten regelmäßig unterschätzen und doch noch schnell vor dem Radfahrer in die Straße einbiegen müssen.

Während der zig tausend Radkilometer, die ich mittlerweile in den Beinen habe, gab es immer wieder ganz unterschiedliche Situationen, in denen sich andere Verkehrsteilnehmer völlig überraschend verhalten haben.

Also: Rechne immer mit der Dummheit der Anderen.

Nicht weil all diese Situationen wirklich Dummheit sind, sondern weil sich dieser Satz einfach einprägt und Dich für unerwartetes Verhalten anderer sensibilisiert.

Die Bestzeit

Natürlich gehören zum Triathlon auch die Bestzeiten, die wir – der eine mehr, der andere weniger – hin und wieder mal erreichen möchten.

Und manchen von uns packt die Jagd nach der neuen persönlichen Bestmarke hin und wieder auch mal im Training.

Sei es im Lauftraining, bei dem wir die letzten paar hundert Meter noch einmal alles aus uns rausholen wollen.

Oder aber auf dem Rad, wenn die aktuelle Runde so gut lief, dass wir den Schnitt bis zum Ende hoch halten wollen.

Das ist natürlich auf der einen Seite gut nachzuvollziehen, aber auf der anderen sorgt es nicht unbedingt dafür, dass wir sicher unterwegs sind.

Denn seien wir mal ehrlich: Der Geschwindigkeitsrausch hat sicher auch Dich schon einmal in eine brenzlige Situation gebracht, oder?

Aber eine Bestzeit ist nur eine Zahl und die Verbesserung dabei manchmal minimal.

Also: Überleg Dir, ob die Bestzeit das Risiko wert ist!

Denn im schlimmsten Fall war es Dein letzter Versuch, eine solche Bestzeit aufzustellen.

Freiwassertraining

Wie im Vorfeld schon angesprochen möchte ich an dieser Stelle noch auf das Freiwassertraining eingehen.

Ganz abgesehen von der persönlichen Einstellung zu diesem Training – die einen lieben es und die anderen hassen es – gibt es einfach grundsätzliche Unwägbarkeiten, die Dich unabhängig von der Vorliebe oder Abneigung treffen können.

Denn, wenn Du in einem schlecht einsehbaren und wenig besuchten See weit weg vom Ufer plötzlich Krämpfe in den Beinen bekommen solltest, brauchst Du eine Menge Mut und Kraft, um an Land zu kommen.

Ganz zu schweigen von einem zu hoch gewählten Tempo, das eine zu frühe Verausgabung zur Folge haben kann.

Kurz gesagt: Wenn Dir mitten im See etwas passiert und schnelle Hilfe nicht verfügbar ist, wird es eng.

Und dabei ist es egal, wie fit oder untrainiert Du bist.

Also: Schwimme am besten immer mit anderen zusammen oder in Ufernähe. Möchtest Du alleine weiter raus, solltest Du niemals ohne Schwimmboje ins Wasser gehen.

Sicher unterwegs

Wie Du siehst, kommt bei näherer Betrachtung des Themas ganz schön viel zusammen, das uns Triathleten im Training – und manchmal auch im Wettkampf – mächtig zusetzen kann.

Aber es gibt für fast alles Vorsichtsmaßnahmen, die Du mit verhältnismäßig wenig Aufwand in Deine Trainingsroutine mit einbauen kannst.

Die Wahrheit ist aber auch,  das all dies nicht jedes Risiko ausschließen kann und auch dem Vorsichtigsten von uns dennoch etwas passieren kann.

Daher bietet es sich für uns Triathleten besonders beim Training auf längere Distanzen an, über eine entsprechende Versicherung nachzudenken.

Hierbei muss es sich nicht zwingend um eine spezielle Sportversicherung handeln.

Schon eine Unfallversicherung, wie jene von der HanseMerkur, deckt Unfälle im Training und im Wettkampf mit ab.

Gut versichert

Je nach Versicherungsschutz – bei der HanseMerkur gibt es drei verschiedene Modelle – bist Du damit sehr umfassend versichert.

Neben vielen Leistung, die eher den normalen Alltag abdecken, sind unter anderem auch Punkte, wie Such- und Rettungskosten in der weltweiten Versicherung inbegriffen, was besonders in Bezug auf das jährliche Trainingslager von Interesse sein kann.

Auch eine höhere Invaliditätsleistung bei Sportunfällen bietet sich für uns als Triathleten sicher an.

Darüber hinaus bietet die Versicherung Sofortleistungen bei schweren Unfällen, Unterstützung bei Rehamaßnahmen oder auch kosmetische Operationen inklusive Zahnersatz.

Da dies nur ein paar der Leistungen der HanseMerkur sind, haben wir Dir hier noch eine komplette Aufstellung als Link hinterlegt.

Da die Unfallversicherung in drei unterschiedlichen Tarifen mit einer Vielzahl von Optionen abgeschlossen werden kann, empfehlen wir Dir im Vorfeld ein ausführliches Beratungsgespräch.

So kannst Du sicher sein, dass Du auch für den Fall der Fälle, der hoffentlich nie eintreten wird, möglichst gut abgesichert bist.

Sharing is Caring - Teile den Beitrag doch mit deinen Freunden!

Willst Du mehr für Dein Training?

Dann melde Dich bei unserem kostenlosen Newsletter an und hol Dir mit Tri it Fit+ unsere Trainingspläne und unser Stabi-Ebook ab.

HER DAMIT!

Über den Autor

Das Autorenbild

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

Hinterlasse einen Kommentar