The Rummy – Die Tasche für jedes Wetter

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The Rummy ist die Lösung für Tage, an denen man im Regen ertrinken könnte! Aber bis zu dieser Lösung war es ein weiter Weg.

Da ich mich diesen Sommer dafür entschieden habe auch tägliche Wege als Training zu nutzen und überall hin mit dem Fahrrad zu fahren, habe ich mich erst einmal nach einem Allwetterrucksack umgesehen. Für den Sommer ist ein „wasserdicht“ natürlich nicht unbedingt das Kriterium für einen Rucksack oder eine Tasche. Aber für den Herbst/Winter sollte es dann eben doch eher wasserundurchlässig sein. Schon am Anfang der Suche stellte ich recht schnell fest, dass fast alle Fahrradrucksäcke eine Plane zum Überziehen als Regenschutz besaßen. Damit war jedoch der Teil am Rücken völlig ungeschützt, was verheerende Folgen bei langen Strecken im Regen haben kann. Vor allem wenn man einen Laptop dabei hat. Also fing ich recht schnell an, nach einer Tasche zu suchen. Aber auch bei den Taschen fand sich keine wirklich zufriedenstellende Lösung. Also hab ich mir überlegt nach einer Tasche für Fahrradkuriere zu suchen. Die müssen ja schließlich auch Taschen für den Winter haben.

Aber welche Firma produziert diese Taschen? Über Foren erfuhr ich, dass es kaum deutsche Firmen gab und alle anderen eher in den USA zu finden wären. Da ich auch so gut wie keine Erfahrungsberichte oder Ähnliches über diese Taschen gefunden habe, schreib ich diesen Artikel. Denn letztendlich hab ich mich für die Rummy Roll Top Messenger Bag von Missionworkshop entschieden. Auch weil es die einzige Tasche war, über die ich erstens ein Erfahrungsbericht bei Youtube gefunden habe.

The Rummy wiegt ca. 1,5 kg, fasst 27 Liter (bei mir gut ein Wocheneinkauf) und ist 46x28x14 cm groß. Sie hat einen großen Tragegurt mit einer Alu-Schnalle, die an meiner Tasche blau ist. Der Hersteller bietet sechs verschiedene Farben an und lässt einem, wie bei der Farbe der Tasche, die Wahl. Dieser Gurt besteht aus einem komfortablen Schulterpolster und einem Anschnallgurt, wie man ihn von Autos kennt. Dieser lässt sich mit einem kleinen Gurt zusätzlich fixieren (siehe Bilder/Video). Mit den zwei großen Außentaschen und den Vier Reisverschlusstaschen (versteckt hinter dem großen Reisverschluss) bietet die Tasche auch genug Stauraum für Kleinkram. In diesem Reisverschlussfach, sowie im Hauptfach lässt sich spielend ein Laptop verstauen. Dieser sollte allerdings gut eingepackt sein. Außerdem solltet ihr darauf achten nicht
unbedingt die harten Gegenstände an der Rückwand der Tasche verstauen. Warum? Das merkt ihr recht schnell, wenn der Rücken dann schmerzt. The Rummy selbst ist aus LKW-Plane und die Reisverschlüsse sind mit Polyurethan beschichtet. Durch die Umschlagtechnik am großen Fach ist die Tasche somit 100% wasserdicht. Selbst bei fast einer Stunde im Regen ist in meine Tasche noch kein Wasser eingedrungen. Zudem lässt sich das Material nach einer Regenfahrt recht einfach wieder reinigen.

Für the Rummy spricht auch, dass sich der Tragegurt auch für Linkshänder, oder auch wenn einem einfach die eine Schulter vom vielen Tragen wehtut, umbauen lässt. Soweit ich weiß die einzige Kuriertasche mit dieser Option. Mit dem Schnallensystem von Missionworkshop lässt sich der Tragegurt außerdem auch sehr schnell öffnen und schließen, was besonders praktisch ist w
enn man noch schnell was aus der Tasche holen muss.

Ich habe the Rummy jetzt seit gut zwei Monaten und bin ersten richtig zufrieden und zweitens noch immer überrascht, was da alles rein passt. Allerdings kann ich natürlich nichts zu anderen Herstellern schreiben, da ich deren Taschen nicht kenne. Aber falls ihr euch doch noch andere anschauen wollt, ich hab meine bei Goldsprint.de gekauft, die auch noch andere Marken im Sortiment haben.

Wenn ihr jetzt das Gefühl habt, auch am Ende eurer Suche zu sein hab ich leider noch einen Dämpfer für euch. Die Tasche kostet geschlagene 170,- Euro und ist damit nicht alleine unter den Kuriertaschen. Jedoch gibt Missionworkshop eine lebenslange Garantie für the Rummy.

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Über den Autor

Schorsch

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

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