Trainieren mit Erkältung – Macht das Sinn?

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Nicht nur unter Sportlern neigen viele dazu eine Erkältung nicht mit gebührendem Respekt zu behandeln. Wer aber Sport treibt, sollte seinem Körper bei einer solchen Schwächung die nötige Zeit zur Erholung geben. Ganz besonders brisant ist dieses Thema, wenn es im Herbst zwar noch verhältnismäßig warm aussieht, dieser Schein aber trügt. Schnell ist man mal zu kurz angezogen und schon hat man ein Kratzen im Hals.

Ist das überhaupt eine Erkältung?

Gerade in der Übergangszeit kommt es zudem auch regelmäßig zu ganzen Grippe-Epedemien. Gefühlt werden ganze Landstriche dahingerafft und man Fragt sich, wie die Taschentuchproduzenten dem Ansturm überhaupt standhalten können. 😉
Natürlich sollte sich die Frage nach dem Training bei einer ordentlichen Grippe nicht stellen. Denn, wer schon zu schwach ist um aufzustehen, wird wohl keinen Waldlauf absolvieren! Aber was ist mit Schnupfen, Husten, Trägheit oder etwas Fieber? Grundsätzlich kommt es darauf an ob man sich selbst überhaupt für fit genug hält um das Training zu schaffen. Oder kann bzw. will man nicht lieber eine Pause einlegen?
Falls man allerdings ein Freund des konsequenten Trainings ist, oder diese Konsequenz einfach braucht um dem inneren Schweinehund keine Möglichkeit zu geben um wieder zuzuschlagen, gibt es ein paar Dinge zu beachten.
Selbst nur bei Schnupfen und besonders bei leichten Erkältungen gilt es, im Training einen Gang zurückzuschalten. Lieber moderat durchs Workout als mit zu hoher Intensität den Körper zu schwächen und somit alle Türen für eine saftige Erkältung zu öffnen.
Bei Fieber sieht die Sachen ganz anders aus. Denn besonders bei fiebrigen Virusinfektionen kann Sport die Krankheit erheblich verschlimmern. Gehen die Viren im Körper erst einmal auf Wanderschaft, und das passiert schnell bei erhöhter Aktivität, landen sie nicht selten im Herzen. Und das kann im schlimmsten Fall zu einer Herzmuskelentzündung führen und lebensgefährlich werden.
Krankheiten und Sport sind also eine Kombination, eher selten gut für den Körper ist. Aber auch hier gilt einmal mehr: Hör auf deinen Körper.
Wenn die Nase läuft man sich aber fit fühlt, spricht nichts gegen Sport. Falls man sich aber schon aus dem Bett Quälen muss aber aufs Training partout nicht verzichten will, sollte man in jedem Fall einen Arzt zu Rate ziehen. Denn was bringt einem eine mittelmäßige Trainingseinheit, wenn man danach für Wochen schwer krank ist?
Die wichtigsten Regeln sind also: Nicht krank werden. Damit geht man allen Problemen aus dem Weg. Falls sich doch ein Schnupfen oder so einschleicht, sollte das Training moderat gehalten werden. Bei Fieber und schlimmerem ist Training ein Tabu, auch die Tage nachdem man wieder gesund ist.
Wer also bewusst mit einer Erkältung umgeht und auf seinen Körper hört, sollte ohne großes Risiko durch den Winter kommen. Möglicherweise fehlt dann zwar die eine oder andere Einheit, die Form im Frühjahr ist dadurch aber mit Sicherheit nicht schlechter.
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Über den Autor

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.