Triathlon für Frauen – 7 Gründe, warum Du es unbedingt probieren solltest!

Triathlon ist immer mehr im Kommen. Man könnte schon fast behaupten, es entwickelt sich zur Trendsportart. Doch nicht nur Männer haben diesen Sport für sich entdeckt. In den letzten Jahren wird Triathlon auch für Frauen immer attraktiver!

Falls Du auch überlegst, ob Triathlon etwas für Dich ist bzw. unsicher bist, ob Du einen solchen Wettkampf schaffen kannst, dann ist dieser Beitrag etwas für Dich.

Ich bin überzeugt, dass Triathlon für Dich als Frau genau der richtige Sport ist.

Und hier kommen meine Argumente! Halt Dich fest!

1. Triathlon für Frauen – Aller Anfang ist leicht!

Entgegen dem typischen Spruch ist der Einstieg in den Triathlon gar nicht mal so schwer.

Du musst nicht 6 Monate lang darauf trainieren wie auf einen Marathon und brauchst kein ultrateures Triathlonrad, um zu starten.

Auch das wöchentliche Trainingspensum hält sich in Grenzen, wenn Du nicht gleich vorhast, einen Ironman zu machen oder beim ersten Wettkampf aufs Treppchen zu kommen.

Im Großen und Ganzen brauchst du eigentlich nur Deinen Körper, ein paar Sport-Klamotten und die Bereitschaft es zu probieren.

1.1 Das minimale Equipment

Klar wäre es nett, so einen Wettkampf auf einem eigenen Rennrad zu bestreiten.

Aber das ist eigentlich gar nicht nötig.

Ich selbst bin bei meinem ersten Rennen auf einem geliehenen Herrenrad gestartet.

Und ich habe bei Wettkämpfen auch schon Athletinnen und Athleten gesehen, die auf einem gewöhnlichen Trekking-Rad gefahren sind.

Für den ersten Wettkampf tut es also auch das normale Stadt-Rad, das Du sowieso im Keller stehen hast.

Gute Laufschuhe machen natürlich durchaus Sinn.

Ebenso wie ein Badeanzug oder Bikini fürs Schwimmen, eine Radhose und ein Trikot für den Radpart und schließlich ein Funktionsshirt und eine Hose fürs Laufen.

Wenn Dir das Umziehen zwischen den Disziplinen zu aufwändig ist, kannst Du Dir natürlich auch gleich einen Triathlon-Einteiler, den sogenannten Trisuit zulegen.

Mit diesem kannst Du alle drei Disziplinen absolvieren.

Einen Neoprenanzug brauchst Du allerdings fürs Erste nicht.

Wenn der Wettkampf im Juni bis September stattfindet, sind die Gewässer in der Regel warm genug und der Neoprenanzug ist vielleicht ohnehin nicht erlaubt.

Außerdem gibt es auch Wettkämpfe, bei denen im Freibad geschwommen wird.

Somit müsstest Du Dich noch nicht einmal an das Schwimmen im See gewöhnen.

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1.2 Die körperlichen Voraussetzungen

Viele glauben, um einen Triathlon zu absolvieren, müsste man ein Super-Sportler bzw. eine Super-Sportlerin sein.

Doch das ist überhaupt nicht der Fall.

Schließlich gibt es sehr viele verschiedene Distanzen und Du musst ja nicht gleich einen Ironman (das ist die Langdistanz mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen) anpeilen.

Wie wäre es stattdessen mit 250 m Schwimmen, 10 Kilometer Rad und 2,5 km Laufen?

Klingt schon gar nicht mehr so bedrohlich, oder?

Viele Veranstalter bieten sogenannte Jedermann-Distanzen oder Schnupper-Triathlons an.

Diese sind perfekt für Einsteigerinnen und Einsteiger und erfordern höchstens ein 3-monatiges Training.

Insofern wäre auch für Kurzentschlossene etwas dabei.

Kraulschwimmen ist übrigens auch überhaupt nicht vorgeschrieben.

Selbst bei der Olympischen Distanz (das wären dann 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad und 10 Kilometer laufen) habe ich schon viele Athletinnen und Athleten erlebt, die ganz normal Brust geschwommen sind.

Wenn Du also durchschnittlich fit bist, kriegst Du einen Triathlon als Frau locker hin.

Und wenn Du dann einmal Blut geleckt hast, ist auf jeden Fall genug Steigerungspotential da, sodass es Dir bestimmt nicht langweilig wird.

1.3 Trainingspensum

Apropos Training: Damit Du Dir eine Vorstellung davon machen kannst, welcher zeitliche Aufwand für so einen Triathlon nötig ist.

Für eine Sprintdistanz (0,5 Schwimmen / 20 km Rad / 5 km Laufen) kannst Du grob mit 4-6 Stunden Training pro Woche rechnen.

Aufgeteilt auf 3-5 Trainingseinheiten ließe sich das wahrscheinlich noch recht gut mit dem Alltag vereinbaren.

Für eine Super-Sprint- oder Jedermann-Distanz wäre der Aufwand sogar noch geringer.

Das hängt natürlich auch davon ab, ob Du schon ein wenig Lauf-, Schwimm- und Raderfahrung hast oder nicht bzw. wie sportlich Du im Allgemeinen bist.

Manche machen so ein kurzes Rennen aber auch ohne jegliche Vorbereitung.

Wenn Du Dich darauf einstellen möchtest, wären sicherlich 2-3 Monate mit je ein bis zwei kurzen Lauf-, Schwimm- und Radeinheiten pro Woche auch ausreichend, um zu finishen.

2. Triathlon hält Dich gesund

Stichwort Gesundheit:

Das ist ein weiteres wichtiges Argument auf der Liste, warum Du es unbedingt mit Triathlon probieren solltest.

Wie Ausdauersportarten im Allgemeinen sorgt auch Triathlon, wenn Du ihn über einen längeren Zeitraum ausübst, für ein verbessertes Herz-Kreislauf-System.

Das bedeutet im Klartext:

  • Dein Herzmuskel wächst.
  • Dadurch wird das Blut kräftiger durch den Körper gepumpt und dementsprechend werden alle Zellen besser mit Sauerstoff versorgt.
  • Die Lunge wird besser durchblutet und vergrößert das Sauerstoffvolumen.
  • Insgesamt arbeitet Dein Herz effektiver, was Dich auch vor weit verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Herzinfarkt schützt.
  • Der Blutdruck bei Belastung sowie in Ruhe sinkt auf die Dauer.

Die sind nur ein paar der Vorteile, die der Triathlon Dir bringen kann.

Darüber hinaus sind noch weitere positive Effekte bekannt, die natürlich nicht nur für Triathlon, sondern für Ausdauersport im Allgemeinen zutreffen.

  • Das Thromboserisiko sinkt.
  • Das Immunsystem wird gestärkt. Dementsprechend sinkt die Wahrscheinlichkeit von Infekten.
  • Regelmäßiger Ausdauersport hilft, das Idealgewicht zu erreichen und zu halten

Insgesamt kannst Du Dein biologisches Alter durch den Sport positiv beeinflussen und Dich bis ins hohe Alter fit halten.

Zusätzlich zu diesen körperlichen Effekten hat Triathlon natürlich auch positive Auswirkungen auf die Psyche.

Beispielsweise hilft der Ausdauersport dabei, Stress abzubauen und langfristig zu reduzieren.

Außerdem werden dabei auch jede Menge stimulierender Hormone frei, die die Laune heben.

Das alles könntest du natürlich auch erleben, wenn Du „nur“ läufst, radelst oder schwimmst.

Warum aber gerade die Kombination aus allen drei Ausdauersportarten so genial ist, erkläre ich Dir im nächsten Punkt.

3. Drei Disziplinen sind besser als eine!

Wenn Du bereits Läuferin bist, weißt Du vielleicht aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer gut und sinnvoll ist, nur zu laufen.

Selbst wenn es nicht jeden Tag ist: nach der ersten Euphorie schwindet oft langsam die Motivation fürs Training oder es treten Verletzungen auf.

Im Triathlon ist diese Gefahr deutlich geringer.

Denn erstens kannst Du praktisch jeden Tag eine andere Disziplin trainieren und hast so viel mehr Abwechslung.
Zweitens wird Dein Körper nicht nur einseitig belastet, sondern durch unterschiedliche Trainingsreize auf mehreren Ebenen gefordert.

Dadurch kommt es seltener vor, dass Du in eine Verletzung hinein trainierst und dann erstmal eine Sportpause einlegen musst.

Und selbst, wenn Du mal ein paar Wochen oder gar Monate auf eine Disziplin verzichten musst – ob nun verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen – hast Du immer noch zwei andere, auf die Du ausweichen kannst.

Die Vielseitigkeit des Triathlons spricht also für sich.

Du hast quasi dreimal so viel Spaß wie wenn Du nur eine Sportart ausüben würdest!

Aber das ist noch längst nicht alles, was für Triathlon für Frauen spricht.

Du trainierst Deinen Oberkörper (Schwimmen) und Deine unteren Extremitäten (Laufen, Radfahren).

Wenn Du – so wie es sich empfiehlt – zusätzlich auch noch Athletiktraining, klassisches Stabilisationstraining oder sogar Krafttraining mit Gewichten absolvierst, dann tust Du auch noch etwas für die so wichtige Körpermitte.

Außerdem stärkst Du neben den (sicht- und unsichtbaren) Muskeln auch die Knochen.

Das ist ja besonders für uns Frauen wichtig, weil wir oftmals ein erhöhtes Osteoporose-Risiko haben.

Wie Du siehst, ist Triathlon als nicht nur extrem abwechslungsreich, sondern hält Dich auch rundum gesund und fit.

4. Im Triathlon bist Du flexibel

Mit der Vielfalt der triathletischen Disziplinen geht auch eine größere Flexibilität einher als das bei den meisten Sportarten der Fall ist.

Wenn Dein Hobby zum Beispiel Skifahren oder Snowboarden ist, musst Du immer auf den Winter hoffen oder meist weit weg fahren, um es auszuüben.

Beim Klettern oder Bouldern bist Du immer auf eine entsprechende Halle oder Felswand und deren Öffnungszeiten angewiesen.

Gleiches gilt für viele Fitnessstudios, wobei es da ja auch Ketten gibt, die 24/7 geöffnet haben.

Trotzdem ist das nächste Gym leider nicht immer um die Ecke.

In den meisten Ballsportarten bist Du zudem von Deinem Verein oder Deiner Sport-Gruppe abhängig.

Feste Trainingszeiten lassen sich aber nicht immer so leicht mit Beruf und Familie vereinbaren, wie Du sicher weißt.

Im Triathlon bist du dagegen relativ orts- und zeitunabhängig.

4.1 Triathlontraining immer und überall

Zum Laufen brauchst Du beispielsweise nur Deine Laufschuhe zu schnüren.

Das geht so gut wie zu jeder Tageszeit und überall – auch im Urlaub oder auf Reisen.

Selbst bei schlechtem Wetter kann man draußen sporteln, wenn es nicht gerade schüttet wie aus Eimern.

Beim Radtraining bist Du natürlich schon ein bisschen vom Wetter bzw. den Temperaturen abhängig.

Allerdings kann man auf dem Mountainbike mit der passenden Kleidung auch sehr gut im Winter durch die Gegend cruisen.

Und manche Triathletinnen und Triathleten legen sich für die kalte Jahreszeit auch einen Rollentrainer zu, mit dem sie auch drinnen Kilometer sammeln können.

Fürs Schwimmtraining brauchst Du zugegebenermaßen tatsächlich ein Hallen- oder Freibad, wenn Du nicht gerade einen Pool mit Gegenstromanlage im Garten hast.

Aber auch hier wäre es theoretisch möglich, zumindest im Sommer auch auf Freigewässer wie den örtlichen Baggersee oder einen Fluss auszuweichen.

Prinzipiell kannst Du also mindestens eine Disziplin immer und überall ausüben.

4.2 Triathlon und Familie

Wie oben schon angedeutet sind ja besonders feste Trainingszeiten nicht immer besonders gut mit Kindern oder Partnern kompatibel.

Das ist vielleicht ein Grund, warum Frauen statistisch gesehen weniger Sport treiben als Männer.

Allzu oft stellen wir unsere eigenen Bedürfnisse hinten an – zugunsten der Familie oder des Haushalts.

Doch auch, wenn Du Kinder hast, musst Du nicht auf Sport verzichten.

Da Triathlon ein Individualsport ist, kannst Du ihn sehr gut in Deinen Alltag integrieren.

Zum Teil kannst Du sogar Deine Kinder mit zum Training nehmen.

Mit ein bisschen Planung und Übung ist es beispielsweise möglich, ein Kleinkind beim Laufen mit Babyjogger dabei zu haben oder zu joggen, während ein Kind nebenher Fahrrad fährt.

Ab einem bestimmten Alter können sich Kinder auch im Schwimmbad schon selbst beschäftigen, sodass Du in Ruhe ein paar Bahnen ziehen kannst.

Natürlich soll das nicht heißen, dass Du immer allein trainieren musst.

Selbstverständlich kannst Du gerne einem Verein beitreten, wenn Dein Zeitbudget das zulässt.

Die vorgeschlagenen Ideen sollten lediglich zeigen, dass Triathlon gar nicht mal so familienunfreundlich ist, wie man vielleicht auf den ersten Blick vermutet.

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5. Triathlon macht Dich stark!

Triathlon macht Dich als Frau stark, und zwar auf mehreren Ebenen!

Natürlich wirst Du durch regelmäßiges Training Muskeln und Leistung aufbauen und in den einzelnen Disziplinen mit der Zeit immer besser performen.

Du wirst Dich also körperlich definitiv weiterentwickeln.

Aber noch viel größer ist der mentale Aspekt bei dieser Sportart.

Du wirst ganz sicher Dinge wagen, die Du vorher nicht probiert oder Dir vielleicht sogar niemals zugetraut hättest!

Sei es,

All diese Dinge sind zwar nicht zwangsläufig nötig für den Triathlon.

Aber sie gehören dazu und können Dich extrem weiterbringen.

Ich persönlich bin durch diese Erfahrungen sehr über mich hinaus gewachsen.

Während ich zum Beispiel beim ersten Mal auf dem Rennrad permanent Angst hatte einen Unfall zu bauen, fühle ich mich inzwischen sehr sicher und genieße jede Ausfahrt.

Und obwohl ich früher immer viel zu große Angst vor der Geschwindigkeit beim Bergabfahren hatte, liebe ich inzwischen das Gefühl, über den Asphalt zu düsen.

Auch mein erster Wettkampf war im Vorfeld mental überhaupt nicht einfach.

Ich habe mich ständig gefragt, ob ich gut genug bin und mir ziemlich viele Sorgen um alles Mögliche gemacht.

Während des Wettkampfes dann hatte ich allerdings so großen Spaß, dass ich nach dem Finish überglücklich war.

Wie Du siehst, steckt Triathlon voller Herausforderungen – physisch und psychisch.

Aber ich bin mir sicher, wenn Du Dich ihnen stellst, wirst Du daran wachsen und hinterher eine bessere Version von Dir selbst sein!

6. Frauen sind wie für den Triathlon geschaffen

Dieser Fakt wird Dich vielleicht überraschen, aber wir Frauen sind wirklich großartig im Ausdauersport.

Von wegen „das schwache Geschlecht“.

Frauen haben im Vergleich zu Männer mehr sogenannte „slow twitch“ Muskelfasern.

Diese werden gebraucht, wenn es um Ausdauersportarten wir Laufen, Schwimmen und Fahrradfahren geht.

Während Männer von Natur aus eher dazu neigen, mehr Muskeln aufzubauen, sind wir Frauen besonders gut darin, extrem lange Strecken zurückzulegen.

Und mit extrem meine ich wirklich extrem!

6.1 Schwimmerinnen haben die Nase vorn

Denn dieser Effekt wird umso mehr deutlich, je länger die Strecken werden.

Beim Langstreckenschwimmen etwa schneiden die Frauen häufig besser ab als die Männer.

Bei einem Wettkampf von der südkalifornischen Küste zur Insel Santa Catalina, bei dem 34 Kilometer durch den Pazifik geschwommen werden, beträgt die durchschnittliche Schwimmzeit der Frauen zum Beispiel 7 Minuten weniger als die der Männer.

Auch die Streckenrekorde in beide Richtungen wurden von Frauen aufgestellt.**

Dass Frauen so gut lange Strecken schwimmen können, liegt unter anderem daran, dass sie einen höheren Fettanteil haben, wodurch ihre Wasserlage verbessert wird.

Aber auch der Energiestoffwechsel spielt eine Rolle.

Frauen haben einfach einen besonders effizienten Fettstoffwechsel, was ja im Ausdauersport ebenfalls eine große Rolle spielt.

6.2 Athletinnen siegen auf Ultra-Distanzen

Deshalb schneiden einige Athletinnen auch bei Ultra-Lauf- und Triathlon-Veranstaltungen extrem gut ab – zum Teil deutlich besser als die männliche Konkurrenz.

Das jüngste Beispiel ist Courtney Dauwalter, die 2017 bei den Moab 240 (das ist ein 434,5-Kilometer-Trail durch die Wüsten und Canyons von Utah) als erste die Ziellinie erreichte – über 10 Stunden vor dem Zweitplatzierten!

Diese Beispiele zeigen, zu welchen schier unglaublichen Ausdauerleistungen Frauen imstande sind.

Natürlich musst Du Dir nicht zum Ziel setzen, gleich eine Ultra-Triathletin zu werden und alle Männer zu schlagen – darum geht es ja auch nicht im Sport.

Aber Du solltest Dir bewusst sein, dass Du als Frau die Veranlagung hast, zum Teil extrem lange Distanzen zu absolvieren und dass Triathlon sehr gut zu dieser Veranlagung passt.

7. Spaßfaktor hoch 3

Nachdem wir schon so viele Argumente für den Triathlon angebracht haben, soll der wichtigste Punkt nicht zu kurz kommen:

Die Freude an der Bewegung und am Sport ist natürlich zentral.

Wenn Du schon einen Wettkampf absolviert hast, wirst Du mir sicher beipflichten.

So groß die Anspannung und Aufregung im Vorhinein auch sein mögen, so groß sind dann auch der Stolz und die Begeisterung im Ziel.

Meistens kommt so ein Finish einem riesigen Feuerwerk an Glückshormonen gleich.

Idealerweise hast Du aber natürlich auch schon während des Rennens und auch im Training ganz viel Spaß.

Das trifft besonders dann zu, wenn Du draußen in der Natur trainierst, tolle Trainingseinheiten mit Freundinnen und Freunden absolvierst oder nach und nach Deine selbst gesteckten Ziele erreichst.

Und das ist nicht bloß eine esoterische Behauptung.

Sport setzt nachgewiesenermaßen eine Menge Endorphine, Dopamin und Serotonin frei und wirkt sozusagen wie ein natürliches Antidepressivum.

Und während eines Wettkampfes wird zusätzlich noch Adrenalin frei, das unter anderem den Fokus verstärkt und Schmerzen in den Hintergrund treten lässt.

Im Dreifach-Pack bekommst Du also die geballte Ladung Glück und positive Energie.

Bei regelmäßigem Training wirkt sich das auch langfristig positiv auf Dich und Deinen Lebensstil aus.

Probier es aus! Ich bin gespannt, was Du erlebst!

Triathlon für Frauen – Kurz zusammengefasst

Nun kennst Du eine Menge Gründe, warum Du als Frau unbedingt einmal einen Triathlon absolvieren solltest.

Diese Sportart ist denkbar einfach und Du brauchst nicht viel, um zu starten.

Auch im Alltag lässt sich die Sportart gut integrieren, da Du sie relativ zeit- und ortsunabhängig absolvieren kannst.

Trotzdem gibt es fast unbegrenzte Möglichkeiten sich zu steigern und weiter zu entwickeln.

Nicht nur körperlich, sondern auch mental können Dich die drei Disziplinen sehr fordern.

Aber Du wirst dadurch auch wachsen und stärker werden.

Und Dir wird sicherlich durch den ständigen Wechsel im Training und im Wettkampf niemals langweilig.

Im Gegenteil: Du wirst immer wieder tolle Abenteuer erleben, nette Menschen kennenlernen und ganz viele Glückshormone verspüren.

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast, es mal zu versuchen, dann rate ich Dir, Dir einen kleinen Wettkampf in der Nähe zu suchen, wo Du erste Erfahrungen sammeln kannst.

Ein paar Mindset-Tipps für das erste Rennen bekommst Du in diesem Beitrag.

Hier findest Du noch eine hilfreiche Triathlon Checkliste.

Falls Du darüber hinaus noch einen Trainingsplan brauchst, kannst Du Dich hier inspirieren lassen oder mich sehr gerne kontaktieren.

Wir bieten neben individuellen Triathlon Trainingsplänen und Online-Kurse für Einsteigerinnen und Einsteiger an.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und ganz viel Spaß bei Deinem Triathlon Debüt!

** siehe Stacy T. Sims: Peak Performance für Frauen, S. 6.

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Hinweis: All unsere Empfehlungen wurden sorgfältig ausgewählt, erarbeitet und geprüft. Sie richten sich an gesunde Erwachsene, die keine (Vor)Erkrankungen aufweisen. Keiner unserer Artikel kann oder soll Ersatz für kompetenten medizinischen Rat bieten. Bevor Du mit dem Training beginnst, konsultiere bitte einen Arzt und lass Dich durchchecken.

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Über Lotta

Mit einem geisteswissenschaftlichen Studium war Lotta nicht gerade prädestiniert für eine sportliche Karriere. Aber sie hat den Triathlon quasi auf dem zweiten Bildungsweg kennengelernt und betreibt dieses Hobby nun mit sehr viel Ehrgeiz. Und als waschechte Historikerin hat sie das Recherchieren und Schreiben im Blut. Wenn sie nicht gerade trainiert oder bloggt, korrigiert sie die Rechtschreibfehler von Autoren oder bringt Lehrern bei digital zu unterrichten.


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