Zitronen-Hähnchen mit gegrilltem Avocado-Süßkartoffelsalat

Wir lieben ausgefallene Rezepte und haben mal wieder keine Kosten und Mühen gescheut, ein Zitronen-Hähnchen mit gegrilltem Avocado-Süßkartoffelsalat für unser Grill Spezial auszuprobieren. Dabei sind wir sowohl geschmacklich als auch was den Aufwand anbelangt positiv überrascht worden.

Denn obwohl dieses Rezept einen so exotischen Namen trägt, verlangt es kaum extravagante Zutaten, ist also auch verhältnismäßig günstig.

Und wenn alles gut vorbereitet ist, dauert der Grillprozess für das Zitronen-Hähnchen nur etwa eine halbe Stunde.

Empfehlenswert also für spontane Grillabende oder auch als Gourmetessen, bei dem nichts schief gehen kann.

Für 4 Portionen Fleisch benötigst Du:

  • 4 Hänchenbrüste
  • 60 ml Zitronensaft (entweder fertig gepresst oder besser noch von frischen Zitronen)
  • 2 EL Akazienhonig*
  • 1 Prise Salz
  • eine kleine Chilischote
  • eine kleine Aluschale ohne Löcher

Für den dazugehörigen Avocado-Süßkartoffel-Salat:

  • 2 reife Avocados
  • Saft von einer Zitrone
  • eine große rote Zwiebel
  • ca 30 ml Olivenöl*
  • eine Prise Salz
  • Pfeffer aus der Gewürzmühle
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • Öl zum Einstreichen des Grillrosts
  • Eine große Aluschale (vorzugsweise rund) ohne Löcher
  • Eine kleine Aluschale ohne Löcher

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Zuallererst wieder einmal der Hinweis:

Schmeißt euren Grill (möglichst einer mit Deckel)  rechtzeitig an. Ist der heiß, kann es nämlich sofort losgehen! Ihr könnt aber natürlich auch einen Grillmeister abstellen, der dann parallel zur Vorbereitung für die richtige Hitze sorgt!

  1. Da die Hähnchenbrüste eine halbe Stunde in Marinade eingelegt werden müssen, sollte man sie als Erstes bearbeiten. Dafür das Hähnchenfleisch waschen und abtupfen.
  2. Dann Zitronensaft, Akazienhonig und Salz in einer Schüssel verrühren und die entkernte Chilischote dazugeben.
  3. Dann das Hähnchen in die Marinade legen, mehrmals wenden und anschließend für 30 Minuten bei Zimmertemperatur im bedecken Behältnis stehen lassen.
  4. Während das Fleisch in der Marinade zieht, die Süßkartoffel schälen und 10 – 15 Minuten lang kochen. Die Kartoffeln, wenn sie gar sind, aus dem Wasser nehmen und in dünne Streifen schneiden.
  5. Die Avocados halbieren, entkernen und mit etwas Zitronensaft einstreichen.
  6. Der Grill sollte nun etwa 180-200°C haben. Den Grillrost mit Öl beträufeln und die Avocados auf der glatten Seite 2 bis 3 Minuten lang darauf anbraten.
  7. Danach in jede Avocadohälfte ein quadratisches  Gittermuster schneiden, sodass die Würfel später unbeschädigt aus der Schale abgelöst werden können. (Alternativ kann man auch zuerst  die Avocado mit einem Löffel aushöhlen und dann in Würfel schneiden.)
  8. Im Folgenden die rote Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden. Auf eine mit Olivenöl bedeckte Aluschale platzieren und – gegebenenfalls mit Deckel – etwa 10 Minuten angrillen, sodass sie glasig werden. Mit der angerührten Gemüsebrühe ablöschen.
  9. Anschließend die Süßkartoffelstreifen auf die angebratenen Zwiebeln legen und etwas auf dem Grill ziehen lassen. Die Aluschale wieder vom Grill nehmen und die Avocadowürfel darauf verteilen. Zuletzt mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
  10. Für gewöhnlich hält die Aluschale die Hitze noch eine Weile. Der Salat muss also nicht zusätzlich warm gehalten werden.
  11. Als letztes sollte das Fleisch fürs Zitronen-Hähnchen gegrillt werden. Dafür die Hähnchenbrust aus der Marinade nehmen. Den Grillrost mit etwas Öl einpinseln und das Fleisch darauf legen.
  12. Die übrige Flüssigkeit nun in die kleine Aluschale geben und ebenfalls auf den Grillrost stellen, sodass der Saft eindickt. Die Hähnchenstücke, während sie brutzeln, ab und zu mit etwas Marinade bestreichen. Nach 4 bis 5 Minuten wenden.
  13. Vom Grill nehmen, wenn die Putenbrust von beiden Seiten gebräunt und durch ist.

Anschließend noch alles schön anrichten und fertig ist das Zitronen-Hähnchen.

Guten Appetit!

Wir haben hier übrigens noch mehr unserer Rezepte für dich.


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Über den Autor

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Früher hab ich immer gedacht „Sport ist Mord“, wenn in der Schule Ausdauerlauf oder – noch viel schlimmer – das „Sportfest“ angesagt war. Obwohl ich von mir nicht behaupten kann, per se unsportlich zu sein, habe ich dieses Potential selten genutzt. Inzwischen quäle ich mich freiwillig - und mit Spaß - jedes Mal aufs Neue zum Training.

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