#035 – Koppeltraining – Tri it Fit Podcast

Die Wettkampfsaison steht direkt vor der Tür und manche von uns haben ihren ersten Triathlon schon hinter sich.

Grund genug, dass wir hier im Podcast endlich einmal das Koppeltraining thematisieren.

So dreht sich in Folge 35 alles um das Thema Koppeltraining.

Wann macht es Sinn, warum solltest Du es tun und worauf solltest Du achten?

Wir verraten es dir:

Zusammenfassung:

Koppeltraining – nicht zu verwechseln mit Wechseltraining – erfüllt den Zweck, das Gehirn, die Muskeln und das Nervensystem auf die schnelle Aufeinanderfolge zweier unterschiedlicher Disziplinen einzustimmen.

Denn es ist für unseren Körper gar nicht so einfach, in relativ kurzer Zeit von der Waagerechten in eine senkrechte Position zu wechseln, verschiedenen Muskelgruppen anzusprechen oder einfach unterschiedliche Bewegungsmuster abrupt zu ändern.

Besonders der Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke ist hier ein bevorzugtes Übungsgebiet.

Denn die hohe Trittfrequenz auf dem Rad überträgt sich automatisch auf das Laufen. Häufig startet man im Wettkampf zu schnell in die 3. Disziplin und leidet entsprechend nach ein paar Kilometern.

Daher ist es im Koppeltraining so ungeheuer wichtig, das Tempo beim Laufen zunächst zu drosseln.

Es müssen auch keine ellenlangen Distanzen absolviert werden. Da es ja um die Abfolge und die Gewöhnung von Nervensystem und Muskeln geht und nicht um die Ausdauerleistung, sind wenige Kilometer häufig schon genug.

Koppeltraining lässt sich an verschiedenen Orten trainieren: im Fitnessstudio, von zu Hause aus – mit Rollentrainer und einer Runde um den Block oder aber „in freier Wildbahn“.

Bei jeder dieser Varianten sollte die Abfolge im Vorhinein durchdacht sein und eventuell nötiges Equipment wie Wechselschuhe, Gels, Schlüssel o.ä. bereitgelegt werden.

Sinnvoll ist es auch, die Handgriffe in der Wechselzone isoliert zu üben.

So weißt Du im Ernstfall im Wettkampf genau, wie Du Dich möglichst schnell aus dem Neoprenanzug pellst oder in welcher Reihenfolge Du Brille, Helm und Schuhe anziehst.

Führe das Wechsel- und Koppeltraining mehrmals durch, wenn der Wettkampf näher rückt. Also am besten in den 6-8 Wochen vor dem Tag X.

So bist Du bestens für den Ernstfall gewappnet.

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Über den Autor

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Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

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