#054 – Mythos Hawaii – Tri it Fit Podcast

Unser Hawaii-Countdown läuft weiter und wir sprechen in Folge 54 über den Mythos Hawaii bzw. über die Entstehung des Ironman Rennen auf der Insel.

Was  von der Geburt des Rennen bis ins Jahr 2019 alles passiert ist, erzählen wir Dir in dieser Folge.

Zusammenfassung

Auch wenn der Ironman heute als sportliches Großereignis und in aller Munde ist, fing alles ganz klein an.

Und zwar begann die Geschichte im Jahre 1977, als Schwimmer und Läufer in einer Diskussion darum stritten, welche Ausdauersportart die bessere sei.

Schließlich traf man damals die Abmachung, 3 bereits vorhandene Wettkämpfe zu einem einzigen zu verbinden.

John Collins, der maßgeblich an der Organisation mitwirkte sprach die geschichtsträchtigen Worte:

“Wer zuerst ins Ziel kommt, den werden wir Eisesnman (Ironman) nennen”

So kam es, dass am Morgen des 18.Februar 1978 15 Männer die persönliche Herausforderung auf Oahu, Hawaii annahmen. Der Sieger Gordon Haller war nach 11:46:58 h im Ziel.

Das Rennen wurde in den folgenden Jahren wiederholt und fand zunehmends Anhänger. Bereits im Jahre 1981 gab es über 300 Starter und 950 Volunteers.

Der nationale Durchbruch gelang im Jahre 1982, als vor laufenden Fernsehkameras die in Führung liegende Julie Moss kollabierte und  schließlich als Zweite krabbelnd ins Ziel kam.

Die Aufnahmen des Senders ABC erregten in den USA Aufsehen und schürten auch in Europe Interesse an der Sportart.

In den Folgejahren wurde die Veranstaltung zunehmend besser organisiert und das Regelwerk angepasst. Schließlich durften auch erstmals Teilnehmer von Übersee dabei sein.

Die 80er Jahre sind vor allem bekannt für den “Ironwar” zwischen Dave Scott und Mark Allen, die beide jeweils 6 Mal siegten.

Bei den Frauen war insbesondere Paula Newby-Fraser die bestimmende Kraft.

In den 90er Jahren wurde die internationale Konkurrenz immer stärker.

So stellten beispielsweise 1997 die drei Deutschen Thomas Hellriegel, Jürgen Zäck und Lothar Leder das Podium.

Seitdem ist das Interesse an dem Rennen auch hierzulande gestiegen und er hält durch die mehrfachen Siege von Jan Frodeno, Patrick Lange und Sebastian Kienle weiterhin an.

Bemerkenswert ist bei der Betrachtung des Ironmans auf Hawaii vor allem die Entwicklung der Bestzeiten: von beinahe 12 Stunden bis heute unter 8 Stunden hat sich nicht nur in Bezug auf das Equipment, sondern auch auf die persönliche Leistung der Athleten viel getan.

Über den Autor

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Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

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