#068 – Pedalsysteme – Tri it Fit Podcast

In Podcast Folge 68 sprechen Lotta und Schorsch über die verschiedenen Pedalsysteme an Renn- und Triathlonrad.

Welche Systeme gibt es? Was sind deren Vor- und Nachteile? Und wann lohnt sich eine richtige Investition?

Alle Antworten bekommst Du hier:

#068 – Zusammenfassung

Die Tatsache, dass so viele verschiedene Pedalsysteme gibt, liegt darin begründet, dass es im Triathlon und Rennradsport – im Unterschied zum normalen Freizeitradeln – natürlich darum geht, möglichst effizient zu treten. Das Ziel ist es, die komplette Kurbelumdrehung für die Kraftübertragung zu nutzen.

Für einen runden Tritt braucht es aber sowohl die Druck- als auch die Zugphase.

Um beides zu gewährleisten, muss der Fuß in irgendeiner Form mit dem Pedal verbunden werden.

Früher hat man sich bei diesem Problem mit Lederriemen beholfen.

In den 80er Jahren wurde allerdings das Klickpedalsystem entwickelt, bei dem der Schuh mithilfe einer Platte, einem sogenannten Cleat, am Pedal befestigt wird.

Der Name rührt daher, dass beim Verbinden von Schuh und Pedal ein charakteristisches Klick-Geräusch zu hören ist.

Nun gibt es natürlich unterschiedliche Hersteller, deren Pedalsysteme sich in Gewicht, Handhabung, Haltbarkeit, Bewegungsfreiheit, Material und Preis unterscheiden.

Der größte ist sicherlich Shimano. Die Marke bietet 3 verschiedene Cleats an, von denen die Bewegungsfreiheit bestimmt wird. Der Kunde kann also wählen, wieviel Spielraum der Schuh am Pedal letztlich hat.

Die Möglichkeit, ein wenig nach rechts und links zu “wackeln” schont die Gelenke, verändert aber auch die Kraftübertragung minimal.

Ähnlich funktioniert auch das System von Look. Der Erfinder der Klickpedale hat 3 Modelle mit Null bis 9° Spielraum, die ebenfalls farblich markiert sind.

Deutlich leichter, dafür aber auch teurer, sind die Exemplare von Time. Einziger Nachteil ist hierbei, dass die Pedale nicht repariert oder gewartet werden können.

Ein ganz anderes Aussehen besitzen schließlich die Pedale von Speedplay. Ein großer Cleat wird hier an einem sehr kleinen Pedal befestigt, das der Form nach einem Lolli ähnelt.

Der Haken hierbei: Die Cleats sind mit 4 statt 3 Löchern am Schuh festgemacht. Dadurch ist bei den meisten Schuhen eine Adapterplatte nötig.

Zudem sind die Einsteigermodelle von Speedplay deutlich teurer als die von Shimano oder Look.

Letzten Endes muss jeder selbst entscheiden, welches Modell ihm zusagt oder ob er/sie lieber doch gänzlich auf Klickpedale verzichtet bzw. ein Mountainbike-Pedal benutzt, das etwas leichter zu händeln ist.

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Über den Autor

Das Autorenbild

Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit Krafttraining gings übers Joggen und Radfahren zum Triathlon, den er mittlerweile nicht nur als Athlet betreibt. Mit einem abgeschlossenen Masterstudium schreibt er nun seit Jahren auf Tri it Fit professionell über alle Themen des Triathlonsports. Darüber hinaus ist er auch als Trainer und Buchautor tätig.

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