Ironman Europameisterschaft 2019 – ein kleiner Einblick!

Einen Tag nach der Ironman Europameisterschaft 2019 sind wir noch immer unglaublich geflasht. Die Erfahrung war einfach überwältigend.

Aber eins nach dem anderen.

Nach 2017 haben wir uns dieses Jahr wieder dazu entschieden, zum Ironman nach Frankfurt zu fahren.

Wie Du in unserem Bericht von 2017 lesen kannst, war uns klar, dass es ein warmer Tag werden könnte.

Daher haben wir uns auf viel Sonne und hohe Temperaturen eingestellt und gleich mehr Wasser und gute Sonnencreme eingepackt.

Dass es dann einer der heißesten Tage des Jahres werden sollte, war erst ein paar Tage vorher klar. Und als die Laufstrecke samstags noch schnell in den Schatten verlegt wurde, wussten auch wir, was uns erwarten würde.

Bei letztlich 37 Grad auf der Laufstrecke haben wir uns – in Frankfurt angekommen – ein schattiges Plätzchen am nördlichen Mainufer gesucht und uns häuslich eingerichtet.

Natürlich haben wir uns riesig auf die Favoriten gefreut, die als erstes auf die Laufstrecke gingen und dann auch die ersten Athleten waren, die wir zu Gesicht bekamen.

Zuvor haben wir aber noch unseren Leser Jens getroffen, der sich von Mainz her auf den Weg gemacht hatte und mit dem wir anschließend den ganzen Tag das Renngeschehen verfolgen konnten.

Nachdem Sebi und Frodo das vierte Mal an uns vorbeigekommen waren, haben wir uns auf den Weg zum Römer gemacht, um die beiden im Ziel auch ein bisschen zu feiern.

Über den Rennverlauf und das Ergebnis gibt es mehr als genug Berichte.

Und wir möchten natürlich die Wahnsinns Leistung der Profis nicht achtlos beiseitelassen.

Es waren aber vor allem die Agegrouper, die uns beeindruckt haben.

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Agegrouper – Die wahren Helden bei der Ironman Europameisterschaft

Nachdem wir auf dem Römer waren, haben wir uns wieder auf den Weg zurück zum Main gemacht.

Denn dort ging für viele der härteste Teil des Tages erst richtig los.

So kämpften sich viele bei der unglaublichen Hitze Runde für Runde über die Laufstrecke und liefen so tapfer dem Ziel entgegen.

Unsere Aufgabe war es, möglichst vielen von ihnen für einen kurzen Moment etwas Motivation mit auf den Weg zu geben.

Also hieß es, schnell die Namen auf den Startnummern zu lesen, sie persönlich anzusprechen und dazu noch ein paar motivierende Worte zu finden.

Und was sollen wir sagen? Die Athleten waren wunderbar.

Wir haben noch nie für so „wenig“ Aufwand so viel positives Feedback bekommen.

Von Menschen, die gerade 4 km geschwommen waren, 180 km auf dem Rad saßen und sich dann bei 37 Grad über die Marathondistanz quälten.

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SUPER POWER für alle

Noch überwältigender wurde es, als Lotta zusätzlich unser tolles, selbstgebasteltes Energie-Schild aus dem Rucksack kramte und sich an der Strecke bereit machte.

Als internationales Zeichen hatten wir den Pilz von Super Mario gewählt und wir konnten es kaum glauben, welche Wirkung dieser kleine, rote Pilz hatte.

Unzählige Athleten „bedienten“ sich im Vorbeilaufen und waren danach tatsächlich etwas schneller unterwegs.

Manche Agegrouper, die bis zu uns gegangen waren, begannen wieder zu laufen und wieder andere informierten uns, ihre „Super Power“ für die nächste Runde aufzubewahren.

Einfach Wahnsinn!

Natürlich feuerten wir alle so gut wir konnten an und wir bekamen so viele lächelnde Gesichter zu sehen, dass wir am liebsten bis zum letzten Athleten an der Strecke geblieben wären.

Diese Menschen nehmen so viel Mühen auf sich, um dieses Rennen zu beenden und finden dennoch die Zeit, um den Zuschauern an der Strecke noch ein bisschen was zurückzugeben.

Dabei spielte es auch absolut keine Rolle, aus welchem Land die Athleten kamen.

Triathlon ist einfach international – und der beste Sport der Welt!

Wir jedenfalls werden von diesem Erlebnis noch sehr lange zehren und möchten uns an dieser Stelle bei allen Athleten bedanken, die uns so viel Freude bereitet haben.

Es war uns eine Ehre und mit Sicherheit nicht unser letzter Einsatz als Motivationstruppe am Streckenrand in Frankfurt.

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Über den Autor

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Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

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