Nachgefragt: Warum treiben Fitnessblogger Sport?

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Zugegeben: Diese Frage scheint auf den ersten Blick ein bisschen absurd. Ist er nicht der Job von einem jeden Fitnessblogger, Sport zu treiben? Warum sonst sollte er diesen Namen tragen? Suggeriert die Bezeichnung Fitnessblogger nicht, dass es sich dabei um körperlich aktive Leute handelt, die Ahnung haben von dem, worüber sie schreiben?

Natürlich. Keine Frage. Immerhin kann man schlecht an Wettkämpfen teilnehmen, einen top trainierten Körper vorweisen und hilfreiche Tipps zum Sport parat haben, wenn man ein absoluter Sportmuffel ist.

Aber die Frage nach dem Warum, nach der Motivation ist damit noch nicht geklärt. Wie ein Fitnessblogger oder eine -Bloggerin überhaupt zu Sport und Fitness gefunden hat. Ob er/sie von Anfang an fit wie ein Turnschuh war oder ob es da eine Entwicklung gab. Wann, wie und wo ihn/sie das Fieber gepackt hat, sich mehr zu bewegen. Und warum er/sie noch heute darauf schwören. Kurz: welche persönliche Beziehung zum Sport pflegt ein Fitnessblogger?

Fitnessblogger hautnah und ehrlich

Wir haben uns mal in der Szene umgehört. Und einige Fitnessblogger und -Bloggerinnen haben uns Rede und Antwort gestanden. Die Ergebnisse werden in den folgenden Wochen hier in diesen Artikel eingepflegt. Vielleicht findest du dich ja in der ein oder anderen Erzählung wieder? Schreib uns gern deinen Kommentar dazu!

Doch zunächst wollen wir selbst berichten. Hier kommt also die sportliche Geschichte hinter dem Blog tri-it-fit. Quasi die ganz persönliche Story von Lotta & Schorsch!

Bist du bereit? Halt dich fest! 😉

Schorschs Weg zum Sport

Wir persönlich – also Lotta und Schorsch – haben nicht die typische Sportlerkarriere hinter uns. Eher das Gegenteil. Es gibt ja viele, die schon im Kindesalter in allen möglichen Vereinen turnen, Fußball spielen oder sich anderweitig bewegen. Das war uns leider nicht vergönnt.

Während Lotta als Kind immerhin noch fröhlich auf Bäume kletterte, sich von Zirkuskindern zu Kunststückchen inspirieren ließ und gezwungenrmaßen Aktivurlaube genoss, war Schorsch ein absoluter Sportmuffel. Als Couchpotato standen bei ihm Pizza und Nutella fast täglich auf dem Speiseplan. Entsprechend ließen die Kilos nicht auf sich warten. Partys mit Zigaretten und Alkohol verbesserten die Situation verständlicherweise wenig.

Für Schorsch musste der Leidensdruck erst ziemlich groß werden. Als er sich wegen seiner Figur nicht mehr ins Schwimmbad traute, kippte der Schalter im Kopf um: „Entweder du tust jetzt was oder du hörst auf, dich ständig zu beschweren.“

Fitnessmotivation
Das hat er dann auch getan. Zuerst mit Krafttraining im Fitnesstudio. Ein guter Anfang, aber nicht das Allheilmittel. Daher kam auch bald das Rennradfahren dazu, das er schon vom Vater kannte. Immerhin das war ihm nicht ganz fremd.

Und zuletzt dann das Laufen. Absolute Hassdisziplin, aber eben effektiv im Kampf gegen die Pfunde. Mit der Zeit wurde der Sport zum Selbstzweck und blieb nicht notwendiges Übel. Schorsch begann, sich immer mehr mit den Hintergründen von Sport und Ernährung zu beschäftigen. Und er sah Erfolge. Das Training wurde immer härter und die ersten Wettkämpfe, Triathlons und Halbmarathons folgten.

Tri It Fit wird geboren

Schließlich startete er diesen Blog, um seinen Erfahrungen zu teilen. Für Schorsch ist ganz klar, dass Sport seinem Leben eine neue Wendung gegeben hat. Nicht nur ein besseres Körpergefühl. Daher möchte er seine Botschaft als Fitnessblogger auch an alle weitergeben, die gerne etwas verändern wollen. Die anfangen wollen, ihre körperlichen und mentalen Grenzen zu überwinden. Vielleicht bis hin zum ersten Triathlon. Oder sogar bis zum Ironman!

Schorschs komplette Geschichte ist übrigens nochmals genauer nachzulesen unter Sport und ich, einem Portal, wo ganz normale Leute ihre Beziehung zu Sport und Fitness vorstellen können.

Lottas Weg zum Sport

Bei Lotta war die Entfernung zu einem sportlichen Leben vielleicht nicht ganz so groß. Die Veränderung ist aber trotzdem deutlich spürbar. Vor allem im Mindset.

Schwitzen kam lange Zeit überhaupt nicht infrage. Stattdessen lieber stundenlange Wanderungen am Wochenende. Oder die täglichen Wege zur Uni und zurück. Bis zu einem gewissen Grad reichte das als Ausgleich. Aber wenn man sich nicht ausreichend bewegt – vor allem bei so einem bibliotheklastigen Studium wie Geschichtswisenschaft – merkt man das nach ein paar Monaten oder Jahren doch.

Zum Problem wurde allerdings vor allem das Essverhalten. Einerseits exzessiv, weil Lotta gerne mal über die Stränge schlägt, andererseits zu kontrolliert, weil in Folge dann die ein oder andere Mahlzeiten ausfallen musste. Zufrieden war Lotta trotzdem nie mit ihrem Aussehen. Nicht gerade eine gesunde Einstellung zum eigenen Körper.

Der erste Schritt verändert (fast) alles

Auf die Idee, Sport zu treiben ist Lotta trotzdem nicht von alleine gekommen. Da mussten ihr erst andere gut zureden. Als sie dann aber endlich mal mit dem ersten 12 Minuten-Youtube-Workout startete, dauerte es nicht mehr lange. Die Abstände zwischen den Workouts wurden immer kürzer – und der sportliche Part des Tages nahm immer mehr zu. Ein bisschen schuld daran wohl ist auch der Schorsch. 😉

Der war zu dem Zeitpunkt nämlich schon begeisterter Triathlet und hatte noch dazu sinnvollere Ernährungsansätze parat. Anfang 2015 startete Lotta also ihre Sportlerkarriere mit Ausdauersport und Krafttraining. Und obwohl die Beziehung zum Laufen bisher wegen diversen Verletzungen und Anfängerfehlern eher unglücklich verlief, ist sie bis heute drangeblieben und motiviert, mehr zu tun.

Ausführlicher kannst du diesen Bericht auch bei Sport und ich nachlesen.

Ein positives Statement

Für Lotta bedeutet der Sport ein vollkommen neues Lebensgefühl. Er vermittelt, dass es in erster Linie darauf ankommt, überhaupt etwas zu tun. Egal, wenn der Astralköper auf sich warten lässt. Sport macht glücklich. Sport schafft Ausgeglichenheit. Und er gibt eben auch einen enormen Boost für das Selbstbewusstsein, wenn langsam Erfolge sichtbar werden.

Was Sport alles bewegt
Diese Botschaft möchte Lotta als Fitnessblogger gerne weitergeben. Nicht Verzicht und Tortur. Sondern Dankbarkeit und Achtung vor dem Körper, der uns so viele Dinge ermöglicht. Und den Glauben an sich selbst. Wir können so viel mehr erreichen als uns klar ist!

Fitnessblogger erzählen ihre sportliche Geschichte

An dieser Stelle sollen weitere Fitnessblogger zu Wort kommen. Ihre Texte findest du in den untenstehenden Links:

 

Und du? Wie bist du zum Sport gekommen?

Was begeistert dich daran?

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Über den Autor

Früher hab ich immer gedacht „Sport ist Mord“, wenn in der Schule Ausdauerlauf oder – noch viel schlimmer – das „Sportfest“ angesagt war. Obwohl ich von mir nicht behaupten kann, per se unsportlich zu sein, habe ich dieses Potential selten genutzt. Inzwischen quäle ich mich freiwillig jedes Mal aufs Neue zum Training. Da ich inzwischen beruflich Halbwüchsige domptiere, schadet es ohnehin nicht, sich fit zu halten...

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