Rezept: Unser Beerenstarker Freakshake

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Eigentlich dachten wir ja, wie wären Freaks. Zumindest, was Triathlon angeht. Aber die neuesten Entwicklungen der Foodpornindustrie sind offenbar an uns vorbeigegangen. Zumindest hatten wir keine Ahnung, was ein Freakshake ist, als wir die Anfrage von Stef alias Frühlingszwiebel zu ihrer Blogparade bekamen. Diese Drinks der Superlative mit 1500 Toppings und mindestens genausovielen Kalorien habe in unserer bisherigen Welt einfach keine Rolle gespielt. Aber die  Idee, eine gesunde Version dieser krassen Kalorienbomben zu kreieren, hat uns dann doch angefixt.

Ein gesundes Freakshake!?

Zuerst musste ein Konzept her: Wie bekommt man reichlich Protein bei wenig Zucker und Fett in so einem Milkshake mit Toppings unter? Oder anders gefragt: wie bekommt man ein gesundes Getränk zustande, das dann auch noch lecker und optisch ansprechend sein soll? Keine leichte Aufgabe! Wir haben sie trotzdem mit Vergnügen gelöst. Nach einem Großeinkauf im Supermarkt unserer Wahl hatten wir bald alle möglichen und unmöglichen Zutaten zusammen und konnten mit der Kreation loslegen.

Wie gefällt sie euch?

Protein Beeren Freakshake

Zugegeben: es war ein Experiment mit offenem Ausgang. Da wir jetzt nicht so die extrem erprobten Foodblogger sind, schienen manche Schnapsideen wirklich auf der Kippe zu stehen. Doch letzten Endes hat es erstaunlich gut funktioniert, die selbst kreierten Schokocrossies an den Glasrad zu heften oder die Quarkmasse wie Sahne auf dem Shake aufzuschichten ohne dass sie unterging. Trotz mancher kniffliger Fragen hat die ganze Aktion einen Heidenspaß gemacht. Und bei soviel Aufwand hat der Freakshake dann auch gleich 3 Mal so gut geschmeckt!

Damit ihr auch etwas davon habt, verraten wir euch natürlich das Rezept mit ein paar Bildern vom Schaffungsprozess! 🙂

Zutaten

Für 2 Portionen (sprich 2 Gläser) braucht ihr:

für den Shake selbst
  • 1 Banane
  • 200 g Tiefkühlbeerenmix
  • 125 g Magerquark
  • 350 ml Milch (1,5 %)
  • 2 gehäufte EL Eiweißpulver (Geschmack nach Belieben, wir hatten Schoko, passend wäre aber auch Vanille- oder Beerengeschmack)
Für das Topping
  • 275 g Magerquark
  • 20 g Kokosraspel
  • 8 g (1 Päckchen) Vanillezucker (Diese kleine Sünde haben wir uns erlaubt. Immerhin ist Vanillezucker noch qualitativ hochwertiger als industriell hergestellter Vanillinzucker.)
Für die Deko
  • 30 g Blaubeeren
  • 8 Cranberries ungezuckert
  • 25 g Crispy Protein Riegel (wir haben die Whey Chocolate bar von Power bar genommen. Es gibt aber auch genug andere Varianten)
  • 25 g Bittere Schokolade (81%)
  • 10 g Sojaflocken (2 EL)

Zubereitung

Tiefkühlbeeren für den FreakshakeZuerst die Tiefkühlbeeren auftauen lassen. (1-2 Stunden.)

Als nächstes die Schokocrossies als Deko vorbereiten. (Die dauern nämlich Protein-Schokocrossies für den Freakshakeam längsten. Damit es sich lohnt, empfiehlt es sich, gleich ein Vielfaches der Menge zu nehmen.)
Dafür die Schokolade im Wasserbad oder einfach so in einem Topf erhitzen (Vorsicht: nicht anbrennen lassen!) Die Sojaflocken dazugeben und alles gut verrühren. Den Topf vom Herd nehmen und aus der Masse mit einem Löffel auf ein Stück Backpapier geben. Hufeisenförmige Schokocrossies formen. (Die Form ist wichtig, damit man die Deko später ans Glas stecken kann.) Die Schokocrossies 1-2 Stunden lang trocknen lassen. Zum Schluss – während die anderen Zutaten zubereitet werden – noch einmal für eine Viertelstunde im Kühlschrank kaltstellen.

Die Beeren, wenn sie halbwegs aufgetaut sind, mit der Banane in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab kleinhechseln. Die 125g Magerquark dazu und wieder verrühren. Zuletzt die Milch und das Eiweisspulver hinzugeben und alles noch einmal kräftig pürieren. Das Shake auf 2 Portionsgläser aufteilen.

Freakshake BlogparadeNun den restlichen Magerquark (375g) mit Kokosraspeln und Vanillezucker in einer Schüssel verrühren. (Das geht von Hand mit einem Löffel.) Die Masse in eine Spritztüte geben (oder wahlweise einen Gefrierbeutel benutzen. Diesen einfach oben etwas anschneiden, sodass ein kleines Loch entsteht.) Die Quarkmasse auf dem Shake wie Sahne auftürmen. Das geht erstaunlich gut und sinkt auch nicht ein – wir haben es 2 Mal probiert!

Zuletzt die Deko verteilen. Einen Schokocrossi an den Rand stecken. Die Blaubeeren am Rand und die Cranberries oben auf den Quark drücken. Den Proteinriegel zerhacken und die Stückchen und Krümel am Rand befestigen, bzw. über die Quarkmasse streuen. Den Strohhalm rein und das Freakshake-Schlemmen kann beginnen!

Nährwerte (für einen Shake inclusive Toppings)

  • Kaloriengehalt: 564 kcal
  • Fette: 16,8 g
  • Kohlenhydrate: 50 g
  • Proteine: 48,3g

Hat dir das Freakshake gefallen? Dann schau dir doch auch noch die Beiträge der anderen Blogger an. Sie sind in der Blogparade von Frühlingszwiebel zu finden! 😉

Weitere Rezepte von uns findest du übrigens in unserem Rezepte-Archiv.

Und zum Schluss gibt es das Freakshake Rezept auch nochmal zum Ausdrucken:

Rezept: Unser Beerenstarker Freakshake

Vorbereitungszeit: 2 Stunden

Kochzeit: 30 Minuten

Category: drink

Menge: 2

Kalorien pro Portion: 564

Fett pro Portion: 16,8 g

Kohlenhydrate pro Portion: 50 g

Proteine pro Portion: 48,3 g

Rezept: Unser Beerenstarker Freakshake

Zutaten

  • für den Shake selbst
  • 1 Banane
  • 200 g Tiefkühlbeerenmix
  • 125 g Magerquark
  • 350 ml Milch (1,5 %)
  • 2 gehäufte EL Eiweißpulver (Geschmack nach Belieben, wir hatten Schoko, passend wäre aber auch Vanille- oder Beerengeschmack)
  • Für das Topping
  • 275 g Magerquark
  • 20 g Kokosraspel
  • 8 g (1 Päckchen) Vanillezucker
  • Für die Deko
  • 30 g Blaubeeren
  • 8 Cranberries ungezuckert
  • 25 g Crispy Protein Riegel (wir haben die Whey Chocolate bar von Power Bar genommen. Es gibt aber auch genug andere Varianten)
  • 25 g Bittere Schokolade (81%)
  • 10 g Sojaflocken (2 EL)

Zubereitung

  1. Zuerst die Tiefkühlbeeren auftauen lassen. (1-2 Stunden.)
  2. Dann die Schokocrossies als Deko vorbereiten. (Die dauern nämlich am längsten. Damit es sich lohnt, empfiehlt es sich, gleich ein Vielfaches der Menge zu nehmen.) Dafür die Schokolade im Wasserbad erhitzen.
  3. Die Sojaflocken dazugeben und alles gut verrühren.
  4. Den Topf vom Herd nehmen und aus der Masse mit einem Löffel auf ein Stück Backpapier geben.
  5. Hufeisenförmige Schokocrossies formen. (Die Form ist wichtig, damit man die Deko später ans Glas stecken kann.)
  6. Die Schokocrossies 1-2 Stunden lang trocknen lassen. Zum Schluss - während die anderen Zutaten zubereitet werden - noch einmal für eine Viertelstunde im Kühlschrank kaltstellen.
  7. Die aufgetauten Beeren mit der Banane in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab kleinhechseln.
  8. 125 g Magerquark dazu und wieder verrühren.
  9. Zuletzt die Milch und das eiweisspulver hinzugeben und alles noch einmal kräftig pürieren.
  10. Das Shake auf 2 Portionsgläser aufteilen.
  11. Nun den restlichen Magerquark (375g) mit Kokosraspeln und Vanillezucker in einer Schüssel verrühren.
  12. Die Masse in ein Spritztüte geben und auf dem Shake wie Sahne auftürmen.
  13. Zuletzt die Deko oben drauf verteilen. Einen Schokocrossi an den Rand stecken. Die Blaubeeren am Rand und die Cranberries oben auf den Quark drücken.
  14. Den Proteinriegel zerhacken und die drücken am Rand befestigen, bzw. oben drüber streuen. Den Strohhalm rein und los kann das Freakshake-Schlemmern gehen!
https://tri-it-fit.de/rezept-unser-beerenstarker-freakshake/

 

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Über den Autor

Früher hab ich immer gedacht „Sport ist Mord“, wenn in der Schule Ausdauerlauf oder – noch viel schlimmer – das „Sportfest“ angesagt war. Obwohl ich von mir nicht behaupten kann, per se unsportlich zu sein, habe ich dieses Potential selten genutzt. Inzwischen quäle ich mich freiwillig jedes Mal aufs Neue zum Training. Da ich inzwischen beruflich Halbwüchsige domptiere, schadet es ohnehin nicht, sich fit zu halten...

  • Hey ihr Zwei,

    mensch das sieht ja klasse aus! Dafür, dass ihr nicht Freakshake erprobt seid, habt ihr aber ganz schön vorgelegt.
    Selbstgemachte Schoko Crossies und Magerquark Haube aus der Spritztüte? Hammer – richtig coole Ideen!

    Viele Grüße
    Stef

    • Lotta

      Hey Stef,

      awww, das freut uns zu hören! Wir waren auch echt erstaunt, wie gut es am Ende alles geklappt, ausgesehen und geschmeckt hat. War echt ne super coole Idee von dir! Danke nochmal für die Anregung!

      Beste Grüße,

      Lotta