Sigma iD.TRI – Die Triathlonuhr im Test

[Anzeige] Mit der iD.TRI bringt Sigma erstmals eine Triathlonuhr auf den Markt, die wir schon vor dem Verkaufsstart testen durften. Was sie kann und ob sie sich für Triathlon-Einsteiger und -Fortgeschrittene lohnt, haben wir in dieser Review für Dich zusammengefasst.

Um uns hierfür einen guten Eindruck über die iD.TRI verschaffen zu können, haben wir die Uhr mehrere Wochen beim Training und im Alltag getragen und getestet.

Selbst auf einer Wandertour, für die diese Uhr eigentlich nicht gemacht ist, haben wir sie natürlich mit dabei gehabt.

Mehrheitlich haben wir sie aber natürlich beim Schwimmen, Laufen und Radfahren in Augenschein genommen.

Unsere eigene Triathlonuhr war zudem bei jeder Einheit dabei, was uns eine gewisse Vergleichbarkeit bei Streckenlänge, Zeiten, Geschwindigkeit und vielen anderen Faktoren ermöglichte.

Aber erst einmal ein paar Worte über die Sigma iD.TRI und die darin enthaltene Technik.

Sigma iD.TRI – Technische Daten

Die iD.TRI hat ein Gewicht von 42g, eine Displaydiagonale von 45mm und ist ca. 12mm hoch.

Sie ist mit ANT+ und Bluetooth ausgestattet und verfügt zusätzlich über einen Anschluss, über den sie sich per Ladeklammer mit dem PC verbinden lässt.

Außerdem ist ein PPG-Sensor mit an Bord, der die Pulsmessung am Handgelenk ermöglicht.

Zur EKG-genauen Herzfrequenzmessung kann die Uhr mit einem Pulsgurt verbunden werden.

Die iD.TRI verfügt die Uhr über ein GPS-System und einen drei-Achsen-Kompass, der das GPS unterstützt.

Zusätzlich bietet sie eine Barometrische Höhenmessung, einen Beschleunigungssensor und besonders durch die ANT+ Technik vielfältige Anschlussmöglichkeiten für weitere Sensoren.

Natürlich verfügt die Uhr – wie jede gute Fitnessuhr – auch über Activity-Tracking.

Die AKKU-Laufzeit bewegt sich laut Hersteller in folgenden Bereichen:

  • Ohne Activity-Tracking: bis zu 14 Tage
  • Mit Activity-Tracking + Herzfrequenzmessung: 4 Tage
  • Training mit GPS im Eco-Modus + Herzfrequenz + Sensorik: 12 Stunden
  • Training mit GPS + Herzfrequenz + Sensorik: 8 Stunden

Fürs Schwimmtraining ist die iD.TRI notwendigerweise bis 50m wasserdicht.

Erhältlich ist sie in den Farben schwarz, neon mint, neon green und  neon red.

Mehr Infos zu den technischen Daten findest Du auch auf der Herstellerseite.

Die Sigma iD.TRI

Das System der Sigma iD.TRI

Neben der Hardware sind die Software und die darin enthaltenen Möglichkeiten mindestens genau so relevant für uns Athleten.

Zum einen natürlich, wegen der Bedienerfreundlichkeit (die natürlich eine völlig subjektive Einschätzung darstellt) und zum anderen, weil die Analysedaten der wichtigste Anhaltspunkt für das eigene Training sind.

Aber nicht nur für die anschließende Auswertung ist diese Software bzw. das Menü oder System von Bedeutung.

Auch die angezeigten Daten während des Trainings – besonders beim Intervalltraining oder ähnlichen Einheiten – sind ungemein wichtig.

Daher hier ein kleiner Einblick:

  • Die Sigma iD.TRI besitzt 4 Sportprofile (Schwimmen, Radfahren, Laufen und ein extra Profil für andere Sportarten)
  • Sie verfügt über einen Workout-Modus, in dem sich zum Beispiel Intervalleinheiten anlegen lassen
  • Außerdem gibt es einen Wettkampfmodus, bei dem man seinen Wettkampf auch mit Alarmen zur Erinnerung an Essen und Trinken einstellen kann.
  • Außerdem verfügt sie über eine Navigationsfunktion, in der sich vorgefertigte Strecken (der Uhr lag ein Gutschein für Komoot bei) hinterlegen und absolvieren lassen.

Trainingseinheiten, Wettkämpfe und Displayanzeigen der Sportprofile während des Trainings lassen sich über die Sigma Link App für Android und für iOS-Geräte einrichten.

Alternativ kannst Du das aber auch über das Sigma Data Center erledigen, durch das Dir ebenfalls eine sehr gute Analysemöglichkeit Deiner Aktivitäten zur Verfügung steht.

Das Training

Wie schon erwähnt, hatten wir die Uhr beim Laufen, Radfahren und Schwimmen im Einsatz, wobei aktuell das Lauftraining mit zwei großen Einheiten definitiv überwogen hat.

Aber auch auf dem Rad und im Wasser konnten wir die Funktionen umfassend testen.

Da Trainingsroutinen und -vorlieben jedoch von Athlet zu Athlet stark variieren können, möchten wir Dir in dieser Review vor allem einen Überblick über die Funktionen und Möglichkeiten der Uhr geben.

Wie sich das im Triathlon so gehört, beginnen wir mit dem Schwimmen.

iD.TRI Wettkampf

Das Schwimmtraining mit der iD.TRI

So lässt sich die Uhr im Vorfeld schon ganz individuell auf das Schwimmtraining einrichten.

Wichtig hierbei, dass auch die Poolgröße über die App oder das Data Center eingerichtet werden sollte, da dies an der Uhr selbst nicht möglich ist.

Mit bis zu fünf verschiedenen Displayanzeigen, die Du in der Trainingseinheit durchschalten kannst, behältst Du so alle für Dich wichtigen Werte im Blick.

Besonders zu erwähnen sind hierbei unter anderem die zurückgelegte Streckenlänge, die Durchschnittszeit auf 100m und die Zuglänge.

Darüber hinaus erkennt die Uhr den Schwimmstil recht gut und misst sogar im Wasser den Puls.

Zusätzlich lassen sich beim Schwimmen – wie bei jedem Sportprofil – Zielzonen einstellen.

Beim Schwimmen wäre das zum Beispiel eine Zeit zwischen 1:50 bis 1:30 für 100m.

Schwimmst Du in der richtigen Zielzone, zeigt die Uhr das mit dem internen Smart Light an.

Last but not least:

Aktivierst Du das GPS im Schwimmprofil der iD.TRI, kannst Du damit auch im Freiwasser trainieren.

 

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Das Radtraining

Auch beim Radtraining lassen sich die Displayansichten individuell einstellen, wobei zum Beispiel die Wettervorhersage wirklich gute Dienste leistet.

Was die aufgezeichneten und angezeigten Werte angeht, steht die iD.TRI anderen Triathlonuhren in nichts nach.

Als zusätzliches Feature haben wir die Alarme empfunden, die Du Dir fürs Essen und Trinken einrichten kannst.

Sind diese aktiv, meldet die Uhr nach dem eingestellten Zeitraum bzw. Strecke, dass Du mal wieder einen Schluck aus Deiner Flasche nehmen solltest.

iD.TRI Trainingsansicht

Im Gegensatz zu anderen Uhren funktioniert das Radprofil für In- und Outdoor-Einheiten.

Einzig das GPS solltest Du für eine Einheit auf dem Rollentrainer ausschalten.

Ansonsten meldet die Uhr wahrscheinlich, dass sie kein Signal erhält, wodurch Du das Training nicht starten kannst.

 

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Das Lauftraining

Wie im Vorfeld schon geschrieben, haben wir die iD.TRI beim Laufen am ausgiebigsten getestet.

Auch hier lässt sich die Displayanzeige individuell einstellen und auch die gerade angesprochenen Alarme hinterlegen.

Was das GPS angeht, haben wir besonders beim Laufen immer eine Fenix 3HR als Vergleichsgerät dabei gehabt.

Bei den langen Läufen (zwischen 28 und 32 km) betrug die Abweichung zur Garmin höchstens 180 Meter – also maximal 0,5 %.

Jedes Mal, wenn die Uhr vor einer Trainingseinheit nach dem GPS-Signal gesucht hat, dauerte dies höchstens 30 Sekunden.

Meist war das Signal bei der iD.TRI aber schon nach drei bis fünf Sekunden verfügbar, was für uns gefühlt echt schnell ist.

Was die Auswertung beim Laufen betrifft, gibt die Uhr neben Geschwindigkeit, Rundenzeiten etc. auch zusätzlich die Schrittfrequenz in der Auswertung mit an.

Als Beispiel haben wir hier ein Bild der Auswertung im Sigma Data Center hinterlegt:

Sigma Data Center

Ein langer Lauf in der Ansicht im Sigma Data Center

Wettkampf und Multisport

Im Wettkampfmodus lassen sich bei der iD.TRI nicht nur Triathlon-Wettkämpfe hinterlegen, sondern auch Duathlons, Swim-Runs oder Koppeleinheiten.

Diese kannst Du auch gleich mit der entsprechenden Länge hinterlegen.

Das bedeutet: wenn Du eine OD absolvieren willst, kannst Du Dir den Wettkampf mit 1,5 k Schwimmen, 40 k Radfahren und 10 k Laufen einstellen.

Zusätzlich kannst Du Dir für jede Sportart eine Zielzone eintragen und Ernährungsalarme hinterlegen.

Ebenso verhält es sich bei Koppeleinheiten und den anderen Wettkampfformen.

Etwas gewöhnungsbedürftig war für uns, dass diese Einstellungen teilweise über die einzelnen Sportprofile unternommen werden müssen.

Die iD.TRI lässt sich somit aber ganz individuell auf jeden der genannten Wettkämpfe einstellen.

iD.TRI Wettkampf

Gut zu wissen

Neben diesen “Hauptfunktionen”, die Du als Triathlet wahrscheinlich am häufigsten nutzen wirst, haben wir uns in Bezug auf eine Triathlonuhr noch weitere Fragen gestellt.

Um Dir einen noch besseren Überblick über die Funktionen und die Handhabung der iD.TRI zu ermöglichen, haben wir hier zusätzliche Infos zusammengetragen.

Das vierte Profil

Das im Vorfeld angesprochene vierte Sportprofil kann ganz individuell für verschiedene Sportarten, wie zum Beispiel auch Wandern oder Krafttraining genutzt werden.

So kannst Du zum Beispiel Deinen Puls, die Dauer und den Kalorienverbrauch bei Deinen Kraft- oder Stabieinheiten dokumentieren.

Oder aber auch die zurückgelegte Strecke beim Skateboarden im Auge behalten – wenn Du das möchtest.

Die Workouts

In den Workouts kannst Du Dir zum Beispiel ganz individuell Dein Intervalltraining mit Warmup und Cooldown zusammenstellen.

Oder aber den “geliebten” FTP-Test anlegen, um so regelmäßig Deine Fortschritte im Training zu überprüfen.

iD.TRI Workout

Der Crash Alert

Der Crash Alert gewinnt besonders beim Radtraining zunehmend an Bedeutung.

Sigma hat der iD.TRI damit ein Benachrichtigungssystem im Notfall hinzugefügt, das im Ernstfall sehr wertvoll sein kann.

Der Clou dabei:

Erkennt die Uhr eine schwere Erschütterung (im Ernstfall durch einen Unfall hervorgerufen) fragt sie Dich über den Display, ob Du OK bist.

Bestätigst Du dies nicht innerhalb von 30 Sekunden, versendet die Uhr über die App eine SMS an Deinen vorher hinterlegten Notfall-Kontakt.

Zusätzlich zeigt die iD.TRI im Anschluss von Dir hinterlegte Notfalldaten, wie die Blutgruppe oder bestimmte Medikamente an und informiert so die Rettungskräfte.

Das Dateiformat

Alle Einheiten, die Du mit der Triathlonuhr aufzeichnest, kannst Du im .Fit-Format exportieren und so zum Beispiel bei TrainingsPeaks hochladen und auch dort analysieren.

Bike Mount

Mit der Halterung fürs Rennrad kannst Du die Uhr bequem auch dort anbringen.

Hier ist die Montage natürlich von Aero-Lenker abhängig.

Die Halterung ist aber auf jeden Fall so konzipiert, dass Du die iD.TRI tatsächlich nach T1 von Handgelenk abnehmen und recht schnell (und zuverlässig) am Rad befestigen kannst.

App und Data Center

Was die Nutzung der App und des Data Centers angeht, haben wir nicht viel Zeit benötigt, um die wichtigsten Funktionen zu finden.

Selbstverständlich ist eine neue Benutzeroberfläche erst einmal ungewohnt, wenn man seinen Trainingseinheiten davor über eine andere Software analysiert hat.

Aber das hat sich bei uns nach ein paar Stunden Nutzung schnell gelegt.

Zu erwähnen wäre an dieser Stelle vielleicht noch, dass die App aus unserer Sicht ein moderneres Design an den Tag legt, wohingegen das Data Center eher datenorientiert daher kommt.

Activity Tracker

Die iD.TRI verfügt auch über den klassischen Activity Tracker, mit dem Du Deine Schritte, Deinen Puls und Deinen Schlaf analysieren kannst.

Darüber hinaus bekommst Du Infos über Deine verbrannten Kalorien und die täglich zurückgelegte Strecke.

Video Gefällig?

Wir haben die iD.TRI auch zusätzlich noch in einem Video besprochen und dabei auch das Menü der Uhr etwas genauer betrachtet gefasst.

Einen guten Einblick ins Menü der Uhr gibts ab 19:40 Minuten.

Fazit

Wie schon erwähnt hatten wir die Uhr mehrere Wochen im Einsatz und konnten uns dadurch ein umfassendes Bild machen.

Um ehrlich zu sein waren wir beim ersten Kontakt mit Sigma auch ein wenig skeptisch, da die Firma bis dato noch keine Erfahrung mit Triathlonuhren hatte.

iD.TRIAber schon das schlanke Design mit einer – für Triatholonuhren großen – Farbauswahl haben wir sofort an Triathletinnen gedacht.

Die tun sich nämlich meist sehr schwer, eine Uhr zu finden, die am Handgelenk nicht überdimensioniert erscheint.

Beim Testen konnten wir uns dann nach und nach davon überzeugen, dass die Uhr für jeden Triathleten sehr viel zu bieten hat.

Mit der iD.TRI kannst Du Dein Training super tracken und mit der zugehörigen Software analysieren.

Zusätzlich bietet sie mit Crash Alert, Ernährungsalarmen und Activity Tracker ein paar nette Gadgets extra, die ebenso ihre Berechtigung haben.

Die ANT+ Technik macht die Uhr zusätzlich zu einem idealen Begleiter beim Triathlon, da sie so auch mit den meisten Wattmessern etc. verbunden werden kann.

Einziger Wermutstropfen ist für manche Athleten sicher die AKKU-Leistung.

Wer die Langdistanz nicht unter 12 Stunden finisht, dem geht im Wettkampf unter Umständen der Strom aus.

Für alle anderen Triathleten ist die iD.TRI unserer Meinung nach eine sehr gute Option auf dem Markt der Triathlonuhren.

Besonders, wenn man die Preise beachtet.

Die Uhr alleine liegt bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 179,95 € (Style Basic) – mit Pulsmesser, Trittfrequenzmesser und Bike Mount bei 249,95 €.

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  • LIEFERUMFANG - iD.TRI, SnapOn Bike Mount (Fahrradhalterung), Micro-USB Ladekabel

Letzte Aktualisierung am 17.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Falls Dir in dieser Review noch die eine oder andere Info fehlt, schreib uns doch einfach einen Kommentar.

So können wir offene Fragen auch für andere Leser noch beantworten.

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Über den Autor

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Vom Sportmuffel zum Fitnessfreak! Angefangen mit einfachem Krafttraining gings übers Joggen und Rad fahren zum Triathlon und zum funktionalen Training. Wenn er nicht gerade beim Sport ist, studiert er vergleichende Geschichte der Neuzeit.

2 Kommentare

  1. Avatarbild fuer Kommentar
    Jessica Bellinghausen on

    Wie kann ich denn im Wettkampf zwischen den Disziplinen und Wechselzonen hin- und herschalten?

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